Magisterarbeit, 1998
105 Seiten, Note: 1,0
I. EINLEITUNG
1. Erörterung der Problemstellung
2. Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit
II. MERCHANDISING ALS MARKETINGINSTRUMENT
1. Begriffsbestimmung Merchandising
1.1. Definitionen des klassischen Merchandisings
1.2. Weitere Definitionen und Kennzeichen des Merchandisings
1.3. Definition Sport-Merchandising
2. Marketing bei Profit-Sportvereinen
2.1. Marketing
2.2. Marketing im Sport
2.2.1. Begriffsbestimmung - Sportmarketing
2.2.2. Professionalisierungstendenzen der Sportvereine
2.3. Marketing-Management
2.3.1. Marketingkonzeption
2.3.2. Marketinginstrumente
2.3.2.1. Produktpolitik im Sport
2.3.2.2. Kommunikationspolitik im Sport
3. Merchandising im Sport
3.1. Der Merchandisingmarkt
3.1.1. Merchandising/Licensing-Branchen (Property Types)
3.1.2. Einteilung nach Produktkategorien
3.2. Aspekte des Sportmerchandisingmarktes
3.2.1. Taxierte Umsatzamplituden als Richtwerte
3.2.2. Fanartikelsortiment
3.3. Komponenten des Transferpotentials
3.4. Merchandisingstrukturen der Sportvereine
3.4.1. Merchandisingstrukturen durch „Licensing“
3.4.2. Merchandisingstrukturen durch „Eigenregie“
3.5. Zielsetzungen des Merchandisings
3.6. Strategische Merchandisingformen
4. Zuordnung des Merchandisings in die Marketinginstrumente
III. FALLBEISPIEL: MERCHANDISING-MODELL, DARGESTELLT AM FUSSBALLVEREIN KARLSRUHER SPORT-CLUB (KSC)
1. Intention des Fallbeispiels
2. Der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e.V.
2.1. KSC als Dienstleistungsunternehmen
2.2. Rahmenbedingungen für das Merchandising
3. Merchandising-Modell
3.1. Strategisches Merchandising
3.1.1. Merchandisingziele beim KSC
3.1.2. Merchandisingstrategien beim KSC
3.2. Operatives Merchandising
3.2.1. Merchandisingsortiment beim KSC
3.2.2. Vertriebsformen beim KSC
3.2.3. Preispolitische Aspekte beim KSC
3.2.4. Kommunikative Formen zur Absetzung der Merchandisingartikel beim KSC
IV. RESÜMEE
Die Arbeit untersucht die strategische Einordnung und praktische Anwendung von Merchandising als Marketinginstrument in professionellen Sportvereinen. Ziel ist es, das Forschungsdefizit im Bereich des Sport-Merchandisings durch einen eigenen Definitionsansatz und ein am Beispiel des Karlsruher Sport-Clubs (KSC) entwickeltes Merchandising-Modell zu verringern.
3.3. Komponenten des Transferpotentials
Generell existiert als Hauptzielgruppe nach wie vor der „Fan“, welcher sich mit dem Verein bzw. der Sportart identifiziert und demnach Produkte mit dem Vereinslogo erwirbt. Allerdings richten sich die Produkte in zunehmenden Maße auch an den konsumorientierten Verbraucher. Merchandisingartikel sollen möglichst viele und verschiedene Käuferschichten - Sympathisanten, Frauen, Kinder, Familien, Stadiongänger, Souvenirjäger, Sammler, passiv Interessierte u.v.a. - ansprechen und erreichen.
Der Sport genießt einen hohen gesellschaftlichen Zuspruch und Stellenwert, was sich wiederum auf die einzelnen Sportarten und Sportvereine überträgt. Merchandisingthemen aus dem Sport erreichen dadurch einen hohen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad. Eine Studie der UFA hat herausgefunden, daß Sportarten, -vereine und -events allgemein ein weit höheres Wertschätzungs- und Bekanntheitsniveau besitzen als die meisten Marken großer Unternehmen (Mussler, 1997, S.176). Demnach ergeben sich ideale Voraussetzungen, da Bekanntheit und Beliebtheit die Kernkomponenten für das Merchandising liefern. Bekannte Namen oder Figuren machen unter Umständen ein Produkt schneller bekannt und sind ein wirksames Profilierungselement gegenüber Konkurrenzprodukten. „Sollen die Verbraucher zwischen zwei ähnlichen Produkten wählen, greifen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nach dem, auf dem ein bekannter Name steht und picken oft sogar gezielt die Produkte heraus, die einen besonders geschätzten Namen ... im Etikett führen“ (Kotler, 1995, S.689). „Das Geschäft mit Schalke 04, Bayern München oder Borussia Dortmund funktioniert im Grunde genauso wie mit einem Schokoriegel: Der Konsument kauft nur ein Produkt, das er auch kennt“ (Kittmann, 1995, S.19).
I. EINLEITUNG: Darstellung der wachsenden Bedeutung des Sport-Merchandisings als Einnahmequelle und Erörterung der Problemstellung sowie der Zielsetzung dieser Arbeit.
II. MERCHANDISING ALS MARKETINGINSTRUMENT: Theoretische Herleitung des Merchandising-Begriffs und dessen Einordnung in das Marketing-Management und die Marketinginstrumente professioneller Sportvereine.
III. FALLBEISPIEL: MERCHANDISING-MODELL, DARGESTELLT AM FUSSBALLVEREIN KARLSRUHER SPORT-CLUB (KSC): Praktische Anwendung der Theorie durch ein konzipiertes Merchandising-Modell am Beispiel des KSC, unterteilt in strategische und operative Aspekte.
IV. RESÜMEE: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf die Weiterentwicklung des Merchandising-Modells sowie zukünftige Forschungsansätze.
Sport-Merchandising, Sportmarketing, Licensing, Eigenregie, Merchandising-Modell, Sportverein, Profit-Sportverein, Markentransfer, Corporate Identity, Produktpolitik, Kommunikationspolitik, Fanartikel, Vermarktung, KSC, Transferpotential
Die Arbeit analysiert Merchandising als strategisches Marketinginstrument für professionelle Sportvereine, um deren Einnahmequellen zu erschließen und die Marke zu stärken.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Merchandising im Sport, die psychologischen Grundlagen des Markentransfers, verschiedene Organisationsformen wie Licensing und Eigenregie sowie die praktische Modellierung am Beispiel des KSC.
Das Ziel ist es, ein systematisches Merchandising-Modell zu konzipieren, das als gedanklicher Entwurf für die Umsetzung professioneller Merchandising-Aktivitäten in Sportvereinen dienen kann.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus betriebswirtschaftlicher Theoriebildung, Literaturanalyse und einer praxisorientierten Fallstudie beim Karlsruher Sport-Club (KSC).
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Sport-Merchandisings als Marketinginstrument sowie die detaillierte Darstellung der Merchandising-Prozesse, Strukturen und Erfolgsfaktoren (wie das Transferpotential) im praktischen Fallbeispiel.
Die wichtigsten Begriffe sind Sport-Merchandising, Markentransfer, Licensing, Eigenregie, Corporate Identity und professionelles Sportmarketing.
Der KSC befindet sich in einer Pionierphase, in der das Merchandising derzeit stark auf "Reagieren" und "Anpassen" ausgerichtet ist, jedoch durch das entwickelte Modell eine zunehmende strategische Strukturierung erfährt.
Das Transferpotential ist entscheidend, da es die psychologische Grundlage schafft, durch den hohen Bekanntheitsgrad und die Sympathie eines Vereins positive Assoziationen auf Fanartikel zu übertragen und so den Kauf zu fördern.
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