Magisterarbeit, 2005
174 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht die Entwicklung der städtischen Siedlungsstruktur in den Niederlanden, insbesondere im Kontext der Region Amsterdam. Der Fokus liegt dabei auf den Vinex-Gebieten, die im Rahmen des Vierten Raumordnungsprogramms als neue Wachstumskerne ausgewiesen wurden. Ziel ist es, die räumliche Entwicklung dieser Gebiete im Vergleich zu etablierten urbanen Strukturen zu analysieren und die Auswirkungen auf die Bevölkerungsstruktur, die Wohnungsversorgung, die Wirtschaftsstruktur und die Verkehrsinfrastruktur zu beleuchten. Die Arbeit befasst sich mit den Konzepten der kompakten Stadt, der Zwischenstadt und der regionalen Netzwerkstadt und analysiert die Rolle dieser Konzepte in der Raumordnungspolitik der Niederlande.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung zum Thema und beleuchtet den Forschungsstand und die Literatur. In Kapitel II werden Modelle zur Entwicklung der städtischen Siedlungsstruktur in den Niederlanden vorgestellt, unter Einbeziehung deutscher Theorien. Kapitel III behandelt die Raumordnungspolitik der Niederlande seit den 60er Jahren und stellt die Vinex-Gebiete im Vierten Raumordnungsprogramm vor. In Kapitel IV wird die Region Amsterdam als Untersuchungsregion vorgestellt, wobei die Lage, die historische Entwicklung der Stadt Amsterdam und die Phasen der (Sub-)Urbanisierung im Detail beleuchtet werden. Kapitel V analysiert zwei Vinex-Gebiete in der Region Amsterdam: IJburg bei Amsterdam und Floriande bei Hoofddorp. Kapitel VI vergleicht, diskutiert und beurteilt die beiden Vinex-Gebiete in Bezug auf ihre Bevölkerungsstruktur, ihr Wohnungsangebot, ihr Arbeitsplatzangebot, ihre Versorgungseinrichtungen und ihre Verkehrsinfrastruktur. Das Fazit und der Ausblick werden in Kapitel VII vorgestellt.
Die Arbeit fokussiert auf die Themen städtische Siedlungsstruktur, Raumordnung, Vinex-Gebiete, Regionalisierung, Amsterdam, IJburg, Floriande, kompakte Stadt, Zwischenstadt, regionale Netzwerkstadt, Bevölkerungsstruktur, Wohnungsversorgung, Wirtschaftsstruktur, Verkehrsinfrastruktur, Niederlande.
Vinex-Gebiete sind großflächige Stadterweiterungen, die auf Basis eines nationalen Raumordnungsprogramms (VINEX) ab den 1990er Jahren nahe an bestehenden Städten entstanden sind.
IJburg ist ein auf künstlichen Inseln errichtetes Vinex-Gebiet, das modernen Wohnraum schaffen und die Prinzipien der kompakten Stadt unterstützen soll.
Das Ziel ist die Bündelung von Wohnen, Arbeiten und Infrastruktur auf engem Raum, um Zersiedelung zu vermeiden und die Nutzung des Autos zu reduzieren.
Während IJburg urbaner und wassernah konzipiert ist, liegt Floriande bei Hoofddorp im Polderland und weist eher suburbane Strukturen auf.
Der Begriff bezeichnet Räume zwischen Stadt und Umland, die weder rein städtisch noch rein ländlich sind und oft durch Infrastrukturnetze geprägt werden.
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