Diplomarbeit, 2005
131 Seiten, Note: 1,0
EINLEITUNG
I. TOURISMUS UND REISEVERANSTALTER
I.1 Tourismus
I.1.1 Begriffsbestimmung
I.1.2 Geschichte des Tourismus
I.1.3 Einflussfaktoren auf den Tourismus
I.2 Tourist
I.2.1 Begriffsbestimmung
I.2.2 Bedürfnisse von Touristen
I.3 Reiseveranstalter
I.3.1 Begriffsbestimmung
I.3.2 Ziel und grundlegende Strategie von Reiseveranstaltern
I.3.3 Verschiedene Arten von Reiseveranstaltern
I.3.4 Anforderungen an Reiseveranstalter
I.3.5 Besonderheiten im Reiseveranstalterwesen
I.3.5.1 Gewinn und Liquidität
I.3.5.2 Vertikale Integration
I.3.5.3 Horizontale Integration
I.3.6 Probleme des Reiseveranstaltermarktes
I.3.7 Reiseveranstalter in Deutschland
I.3.7.1 TUI AG
I.3.7.2 Thomas Cook AG
I.3.7.3 Rewe-Konzern
I.3.8 Reiseveranstalter in Frankreich
I.3.8.1 Nouvelles Frontières
I.3.8.2 Club Méditerranée
I.3.8.3 Fram
II. TOURISMUS-MARKETING UNTER SPEZIELLER BERÜCKSICHTIGUNG DER PRODUKTPOLITIK
II.1 Tourismus-Marketing
II.1.1 Begriffsbestimmung
II.1.2 Verschiedene Aspekte des Tourismus-Marketing
II.1.3 Anforderungen an das Tourismus-Marketing
II.2 Marketing-Mix als Teil der Marketingkonzeption
II.2.1 Marketingkonzeption
II.2.2 Begriffsbestimmung Marketing-Mix
II.2.3 Marketing-Instrumentarium
II.3 Produktpolitik
II.3.1 Begriffsbestimmung
II.3.2 Eigenschaften von Tourismusprodukten
II.3.2.1 Touristisches Gesamtprodukt
II.3.2.2 Charakteristika von Dienstleistungen
II.3.3 Leistungsebenen touristischer Produkte
II.3.3.1 Kernprodukt
II.3.3.2 Zusatzprodukt
II.3.3.3 Produktpolitik in Bezug auf Kern- und Zusatzprodukt
II.3.4 Gestaltungsrichtungen der Produktpolitik
II.3.5 Produktpolitisches Instrumentarium
II.3.6 Gestaltungsbereiche der Produktpolitik
II.3.6.1 Produktpalette
II.3.6.2 Produktquantität
II.3.6.3 Produktqualität
II.3.6.4 Produktpositionierung
II.3.7 Markenpolitische Maßnahmen
II.3.8 Grenzen der Produktpolitik
II.3.9 Elektronischer Tourismusmarkt
III. ANALYSE DES DEUTSCHEN UND FRANZÖSISCHEN REISEVERHALTENS UND DIE DARAUS RESULTIERENDE ANGEBOTSGESTALTUNG DER REISEVERANSTALTER
III.1 Kultur
III.1.1 Begriffsbestimmung
III.1.2 Einflussfaktoren auf die Kultur
III.1.3 Kultur in Deutschland und Frankreich
III.1.3.1 Wertvorstellungen und Sozialverhalten
III.1.3.2 Kollektivismus und Individualismus
III.1.3.3 Familie
III.2 Touristisches Nachfrageverhalten
III.2.1 Erlebnisorientierung der Konsumenten
III.2.2 Nachfrageverhalten in Deutschland
III.2.2.1 Reiseintensität
III.2.2.2 Urlaubsmotive und -formen
III.2.2.3 Konkrete Urlaubswünsche
III.2.2.4 Kriterien für die Reisezielwahl
III.2.2.5 Zielgebiete
III.2.2.6 Organisation der Reise und Verkehrsmittel
III.2.2.7 Reisedauer und -ausgaben
III.2.2.8 E-Tourismus
III.2.3 Nachfrageverhalten in Frankreich
III.2.3.1 Reiseintensität
III.2.3.2 Urlaubsmotive und -formen
III.2.3.3 Konkrete Urlaubswünsche
III.2.3.4 Kriterien für die Reisezielwahl
III.2.3.5 Zielgebiete
III.2.3.6 Organisation der Reise und Verkehrsmittel
III.2.3.7 Reisedauer und -ausgaben
III.2.3.8 E-Tourismus
III.2.4 Gegenüberstellung des Reiseverhaltens
III.2.5 Unterschiede im Reiseverhalten
III.3 Angebotsgestaltung der Reiseveranstalter
III.3.1 Deutscher Reiseveranstaltermarkt - Angebote
III.3.1.1 TUI
III.3.1.2 Thomas Cook
III.3.1.3 ITS (Rewe-Konzern)
III.3.2 Französischer Reiseveranstaltermarkt - Angebote
III.3.2.1 Nouvelles Frontières
III.3.2.2 Club Med
III.3.2.3 Fram
III.3.3 Ausblick in die Zukunft
SCHLUSSBETRACHTUNG
Die Arbeit untersucht die Unterschiede im touristischen Nachfrageverhalten zwischen Deutschland und Frankreich und analysiert, wie Reiseveranstalter diese Differenzen in ihrer Produktpolitik widerspiegeln und ihr Angebot entsprechend anpassen.
I.1 Tourismus
Unter Tourismus versteht man die Gesamtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus einer Reise und einem Aufenthalt an einem fremden Ort ergeben. Der Aufenthalt ist dabei in der Regel weder an die Gründung eines Unternehmens noch an eine andere gewinnbringende Aktivität gebunden, sondern dient der Befriedigung von freizeitgebundenen und kulturellen Bedürfnissen der industriellen Zivilisation.7
Wenn man demnach von Tourismus spricht, verbindet man zwei wesentliche Dinge damit. Zum Einen das menschliche Verhalten an sich, das durch das zeitweilige Verlassen des Wohnsitzes (Ortswechsel) gekennzeichnet ist und durch verschiedenste Motive8 bedingt wird. Zum Anderen den gesamten technischen und wirtschafltichen Apparat (Beförderungsmittel, Hotels etc.), der zu diesem Zweck von den verschiedenen Akteuren bereitgestellt wird.9
I. TOURISMUS UND REISEVERANSTALTER: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen des Tourismus, beschreibt die Rolle und Strategien von Reiseveranstaltern sowie die Marktstrukturen in Deutschland und Frankreich.
II. TOURISMUS-MARKETING UNTER SPEZIELLER BERÜCKSICHTIGUNG DER PRODUKTPOLITIK: Hier werden die theoretischen Marketing-Grundlagen für die Tourismusbranche erarbeitet, mit Fokus auf Produktpolitik, Qualitätssicherung und den E-Tourismus.
III. ANALYSE DES DEUTSCHEN UND FRANZÖSISCHEN REISEVERHALTENS UND DIE DARAUS RESULTIERENDE ANGEBOTSGESTALTUNG DER REISEVERANSTALTER: Der Praxisteil vergleicht das Reiseverhalten der beiden Nationen und untersucht, wie spezifische Veranstalter ihre Angebote basierend auf kulturellen und nachfragebezogenen Unterschieden gestalten.
Tourismus, Reiseveranstalter, Produktpolitik, Nachfrageverhalten, Deutschland, Frankreich, Pauschalreise, Marketing-Mix, Tourismus-Marketing, Reisezielwahl, E-Tourismus, Kundenbedürfnisse, Vertikale Integration, Reiseintensität, Marktanalyse
Die Arbeit analysiert die Unterschiede im touristischen Nachfrageverhalten zwischen deutschen und französischen Reisenden und zeigt auf, wie Reiseveranstalter in beiden Ländern ihre Angebote durch die Produktpolitik an diese spezifischen Kundenbedürfnisse anpassen.
Die zentralen Themen umfassen die Definition touristischer Grundlagen, die Strategien von Reiseveranstaltern (wie vertikale Integration), die theoretischen Aspekte der Produktpolitik im Marketing-Mix sowie den Einfluss kultureller Unterschiede auf das Urlaubsverhalten.
Ziel ist es, die Unterschiede im touristischen Nachfrageverhalten in Deutschland und Frankreich zu identifizieren und die daraus resultierende unterschiedliche Angebotsgestaltung der Reiseveranstalter in beiden Ländern wissenschaftlich herauszuarbeiten.
Es handelt sich um eine vergleichende Studie, die auf einer Literaturanalyse zu touristischen Grundlagen sowie einer qualitativen Analyse aktueller Reisekataloge der führenden Reiseveranstalter in Deutschland und Frankreich basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Tourismus-Marketings und eine detaillierte Analyse des Reiseverhaltens. Dabei werden Faktoren wie Kultur, Familienkonzepte, Zielgebietswahl, Verkehrsmittelnutzung und der E-Tourismus in beiden Ländern gegenübergestellt.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Tourismus-Marketing, Reiseveranstalter, Produktpolitik, Kundenbedürfnisse, E-Tourismus und vergleichende Marktanalyse aus.
Die Analyse zeigt, dass Deutsche häufiger auf Pauschalangebote und Reisebüros zurückgreifen, während Franzosen bei Reisen im eigenen Land eine höhere Tendenz zur individuellen Buchung direkt beim Leistungsträger zeigen.
Das Internet gewinnt in beiden Märkten als Informationsquelle und Buchungskanal rasant an Bedeutung. Der Trend bewegt sich hin zum „Bausteinsystem“ und „Dynamic Packaging“, wobei französische Nutzer sich zunehmend entscheidungsfreudiger bei Online-Direktbuchungen zeigen.
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