Diplomarbeit, 2005
129 Seiten, Note: 45 von 50 Punkten
1 EINLEITUNG
1.1 Einführung
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 DIE BETRIEBLICHE WEITERBILDUNG ALS ELEMENT DER PERSONALENTWICKLUNG
2.1 Begriffsbestimmung Personalentwicklung
2.2 Das Wesen der betrieblichen Weiterbildung
2.2.1 Begriffsbestimmung Weiterbildung
2.2.2 Aufgaben und Ziele der betrieblichen Weiterbildung
2.2.3 Inhalte der betrieblichen Weiterbildungsarbeit
2.2.4 Weiterbildungsmethoden
2.2.4.1 Training on the job
2.2.4.2 Training off the job
2.2.4.3 Weiterbildungsmethoden in der Praxis
2.2.5 Phasen des betrieblichen Weiterbildungsprozesses
2.2.5.1 Bedarfsermittlung
2.2.5.2 Zieldefinition
2.2.5.3 Planung
2.2.5.4 Durchführung
2.2.5.5 Erfolgskontrolle
3 EVALUATION ODER/UND BILDUNGSCONTROLLING?
3.1 Definition Bildungscontrolling
3.2 Begriffsbestimmung Evaluation
3.3 Bildungscontrolling vs. Evaluation
4 EVALUIERUNG VON WEITERBILDUNGSMAßNAHMEN
4.1 Zielsetzungen von Evaluation
4.2 Erstreckungsbereich der Evaluation
4.3 Formen der Evaluation
4.3.1 Formative und summative Evaluierung
4.3.2 Selbst- und Fremdevaluierung
4.3.3 Subjektive und objektive Evaluierung
4.4 Evaluationsdesigns
4.4.1 Kontrollgruppendesign
4.4.2 Institutionelle Zyklus-Analyse
4.4.3 Mehrphasen-Design
5 INSTRUMENTE ZUR EVALUIERUNG VON WEITERBILDUNGSMAßNAHMEN
5.1 Auswahlkriterien
5.2 Ausgewählte Instrumente zur Erfolgsermittlung
5.2.1 Fragebogen
5.2.2 Feedback-Bogen
5.2.3 Semantisches Differential
5.2.4 Stimmungsbarometer
5.2.5 Interviews
5.2.6 Gruppenfeedback
5.2.7 360 Grad Feedback
5.2.8 Beobachtung
5.2.9 Mystery-Shopping
5.2.10 Tests
5.2.11 Informelle Testmethoden
5.2.12 Simulationsübungen
5.2.13 Aktionspläne
5.2.14 Selbstkontrakt
5.2.15 Follow-up Veranstaltung
5.2.16 Kennzahlen
6 SYSTEMATISCHE EVALUIERUNG IM STUFENMODELL
6.1 Konzeption des Gegenstandes
6.2 Wirkungszusammenhänge im Stufenmodell
6.3 Evaluieren in den einzelnen Stufen
6.3.1 Stufe 1: Zufriedenheit
6.3.1.1 Charakteristika
6.3.1.2 Kritische Erfolgsfaktoren
6.3.1.3 Geeignete Evaluierungsmethoden und Anwendungshinweise
6.3.1.4 Schlussbetrachtung
6.3.2 Stufe 2: Lernerfolg
6.3.2.1 Charakteristika
6.3.2.2 Kritische Erfolgsfaktoren
6.3.2.3 Geeignete Evaluationsmethoden und Anwendungshinweise
6.3.2.4 Schlussbetrachtung
6.3.3 Stufe 3: Transfererfolg
6.3.3.1 Kritischer Erfolgsfaktor - Transfer
6.3.3.1.1 Transferbegriff und Transferproblematik
6.3.3.1.2 Transfereffekte und Transferlücke
6.3.3.1.3 Transferfördermaßnahmen
6.3.3.2 Geeignete Evaluationsmethoden und Anwendungshinweise
6.3.3.3 Schlussbetrachtung
6.3.4 Stufe 4: Organisationserfolg
6.3.4.1 Charakteristika
6.3.4.2 Geeignete Evaluationsmethoden und Anwendungshinweise
6.3.4.3 Schlussbetrachtung
7 PRAXISTEIL
7.1 Beispiele aus der Literatur
7.1.1 Henkel CEE
7.1.2 TÜV Deutschland
7.1.3 BASF AG
7.1.4 Deutsche Telekom AG
7.2 Eigene empirische Untersuchung
7.2.1 VKB-Bank AG
7.2.2 Zürich AG
7.2.3 Hartlauer GmbH
7.2.4 Miba Gleitlager GmbH
7.2.5 Resümee der empirischen Untersuchung
8 RESÜMEE UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
Ziel der Arbeit ist es, dem interessierten Leser einen tiefergehenden Einblick in die Sphäre der Weiterbildungs-Evaluation zu gewähren. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie kann im Rahmen von Bildungscontrolling der Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen praxisrelevant gemessen werden?“ Die Arbeit verfolgt dabei den Ansatz, Methoden und Instrumente aufzuzeigen, um Weiterbildungserfolge systematisch festzustellen.
5.2.1 Fragebogen
Der Fragebogen gehört zu den gängigsten Methoden in der Evaluation von Weiterbildungsveranstaltungen und erfreut sich vor allem aufgrund der vielschichtigen Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis großer Beliebtheit.168
Ein Fragebogen kann sehr flexibel eingesetzt werden, er ermöglicht es Informationen aller Art zu erhalten. So können persönlichen Einstellung, Auffassungen und Meinungen erhoben, aber auch konkrete Leistungsverbesserungen auf diese Weise überprüft werden.169
Es kann zwischen unstrukturierten und strukturierten Fragen unterschieden werden:170
Unstrukturierte Methode
Offene Fragen
1 EINLEITUNG: Einführung in das Thema, Darlegung der Problemstellung und Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2 DIE BETRIEBLICHE WEITERBILDUNG ALS ELEMENT DER PERSONALENTWICKLUNG: Einordnung der Weiterbildung in die Personalentwicklung, Definition der Begriffe, Methoden und Prozessphasen.
3 EVALUATION ODER/UND BILDUNGSCONTROLLING?: Abgrenzung der Begriffe Evaluation und Bildungscontrolling und Einordnung in den Kontext der Arbeit.
4 EVALUIERUNG VON WEITERBILDUNGSMAßNAHMEN: Darstellung der theoretischen Grundlagen, Zielsetzungen und Formen der Evaluation sowie Evaluationsdesigns.
5 INSTRUMENTE ZUR EVALUIERUNG VON WEITERBILDUNGSMAßNAHMEN: Detaillierte Vorstellung praxisrelevanter Methoden und Instrumente zur Erfolgsermittlung.
6 SYSTEMATISCHE EVALUIERUNG IM STUFENMODELL: Systematisierung der Erfolgsermittlung anhand des Vier-Stufen-Modells (Zufriedenheit, Lernerfolg, Transfererfolg, Organisationserfolg).
7 PRAXISTEIL: Vorstellung von Beispielen aus der Literatur sowie Präsentation der Ergebnisse der eigenen empirischen Untersuchung.
8 RESÜMEE UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN: Zusammenfassung der Erkenntnisse und Ableitung konkreter Empfehlungen für die Praxis.
Bildungscontrolling, Evaluation, Weiterbildungsmaßnahmen, Personalentwicklung, Erfolgskontrolle, Transfererfolg, Lernerfolg, Organisationserfolg, Feedback, Fragebogen, Aktionsplan, Kennzahlen, Transfersicherung, Weiterbildungsmanagement
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Erfolgskontrolle von betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen im Kontext des Bildungscontrollings.
Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Erfolgsermittlung, dem Stufenmodell der Evaluation und der praktischen Anwendung dieser Instrumente in Unternehmen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen praxisrelevant gemessen werden kann, um den Rechtfertigungsdruck gegenüber dem Management zu adressieren.
Neben einer umfassenden Literaturrecherche führt die Autorin eine eigene empirische Untersuchung durch, basierend auf leitfadenorientierten Experteninterviews in vier Unternehmen.
Der Hauptteil systematisiert die Evaluierungsarbeit in einem Stufenmodell (Zufriedenheit, Lernerfolg, Transfererfolg und Organisationserfolg) und ordnet diesen Stufen konkrete Instrumente zu.
Schlüsselbegriffe sind Bildungscontrolling, Evaluation, Transfererfolg, Erfolgskontrolle und Personalentwicklung.
Die Transferlücke beschreibt die Diskrepanz zwischen dem erlernten Wissen im Training und der tatsächlichen Anwendung am Arbeitsplatz, was eine der zentralen Herausforderungen der Erfolgsermittlung darstellt.
Die Untersuchung zeigt, dass beratungsintensive Unternehmen wie Banken oder Versicherungen häufiger Transferförderung betreiben als Produktionsbetriebe, bei denen Lernen und Arbeiten oft direkt zusammenfallen.
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