Bachelorarbeit, 2017
116 Seiten, Note: 13,0
1 Einleitung und Literaturübersicht
1.1 Die aktuelle Situation in Kinderbetreuungseinrichtungen
1.2 Übergewicht und Adipositas bei Kindern
1.3 Das Konzept des DGE-Qualitätsstandards
1.4 Das Projekt „Gesunde Gemeinde“ Oberösterreich
1.5 Das Projekt „Gesunder Kindergarten“ Oberösterreich
1.6 Die Auszeichnung „Gesunde Küche“
2 Fragestellung und Zielsetzung
3 Methoden und Material
3.1 Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
3.2 Das qualitative Interview
3.3 Die teilnehmende Beobachtung
4 Ergebnisse
5 Diskussion
6 Schlussfolgerung
7 Zusammenfassung
Summary
Die vorliegende Arbeit untersucht die praktische Umsetzung des Projekts „Gesunder Kindergarten“ am Beispiel des Kindergartens X in Linz. Ziel ist es, zu analysieren, inwieweit diese Maßnahmen mit den aktuellen Empfehlungen des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder übereinstimmen, um eine fundierte Bewertung der ernährungsphysiologischen und pädagogischen Qualität vorzunehmen.
3.2 Das qualitative Interview
In der qualitativen Forschung gewinnt das qualitative Interview zunehmend an Bedeutung, da einerseits fundierte Methoden zur Auswertung existieren und andererseits das Interview mit einer Person meist problemloser zu verwirklichen ist, als Zugang zum sozialen Feld – z.B. durch eine teilnehmende Beobachtung – zu erlangen (Lamnek 2010).
Das leitfadengestützte Interview ist die gewählte Methode, um zum einen Informationen über das Projekt „Gesunder Kindergarten“ von einer Person zu erlangen, die sich bereits mehrere Jahre mit dem Projekt beschäftigt hat und dieses in ihrem Kindergarten umsetzt. Zum anderen interessiert die subjektive Bewertung des Projektes durch die Interviewte.
1 Einleitung und Literaturübersicht: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung der Mittagsverpflegung in Kindergärten aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen und definiert die ernährungsphysiologischen Grundlagen sowie Konzepte zur Gesundheitsförderung.
2 Fragestellung und Zielsetzung: Hier wird die zentrale Forschungsfrage formuliert, die das Kernstück der Untersuchung bildet: Die Übereinstimmung der Praxis eines „Gesunden Kindergartens“ mit den DGE-Qualitätsstandards.
3 Methoden und Material: Das Kapitel beschreibt den Einsatz qualitativer Sozialforschung, konkret die Inhaltsanalyse nach Mayring, leitfadengestützte Interviews und die teilnehmende Beobachtung als Instrumente zur Datenerhebung.
4 Ergebnisse: Die Erhebungsergebnisse präsentieren die strukturellen Gegebenheiten des Kindergartens X, die Organisation der Verpflegung und die Rolle der verschiedenen Akteure im Projekt.
5 Diskussion: In diesem Abschnitt werden die Ergebnisse kritisch den DGE-Empfehlungen gegenübergestellt, wobei Aspekte wie Speiseplangestaltung, Menüzyklus und die räumliche Organisation bewertet werden.
6 Schlussfolgerung: Das Fazit zieht ein Resümee zur Vorbildwirkung des Kindergartens X und leitet Empfehlungen für eine weitere Optimierung im Kontext der Gesundheitsförderung ab.
7 Zusammenfassung: Eine komprimierte Darstellung der Arbeit, die sowohl die methodische Vorgehensweise als auch die zentralen Erkenntnisse zur Umsetzung des „Gesunden Kindergartens“ zusammenfasst.
Gesunder Kindergarten, Primärprävention, DGE-Qualitätsstandard, Kinderernährung, Verpflegung in Tageseinrichtungen, Gesundheitsförderung, Qualitative Inhaltsanalyse, Setting-Ansatz, Ernährungsbildung, Esskultur, Erziehungspartnerschaft, Mittagsverpflegung.
Die Arbeit untersucht, wie das österreichische Projekt „Gesunder Kindergarten“ in der Praxis eines konkreten Kindergartens umgesetzt wird.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Bereiche Verpflegungsqualität, Raumgestaltung, Atmosphäre beim Essen und die Nachhaltigkeit der Ernährungserziehung.
Das Hauptziel ist die Bewertung, inwieweit die Umsetzung der Projektkriterien mit den wissenschaftlich fundierten Empfehlungen des DGE-Qualitätsstandards konform geht.
Die Autorin nutzt qualitative Forschungsmethoden, insbesondere das leitfadengestützte Interview mit der Kindergartenleitung und die teilnehmende Beobachtung der Essenssituation.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Literaturrecherche, die methodische Beschreibung der Datenerhebung sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der Ergebnisse aus dem Kindergarten X.
Die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Kindergarten wird als essenziell hervorgehoben, um Ernährungswissen zu vermitteln und das „Gesunde Kindergarten“-Konzept gemeinsam zu stützen.
Die Leitung betont, dass die Kinder durch das eigenständige Decken, Abräumen und Bedienen in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt werden, was als wichtiger Teil des Bildungsauftrags gesehen wird.
Durch die Belieferung mit hochwertigen Bioprodukten und die Einhaltung spezifischer Kriterien konnte die Akzeptanz bei den Kindern gesteigert werden, da diese nach Aussagen der Leitung nun deutlich mehr essen als bei vorherigen Anbietern.
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