Fachbuch, 2019
181 Seiten
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Relevanz der Thematik
1.3 Wissenschaftliche Fragestellungen
1.3.1 Leitfrage
1.3.2 Forschungsfragen
1.4 Hypothesen
1.5 Methodik
2 Theorie
2.1 Work-Life-Balance
2.1.1 Generelle Definitionen der WLB
2.1.2 Abgrenzung der Sphären Work und Life
2.1.3 Modelle der WLB
2.1.4 Ursachen der Relevanzerhöhung von WLB-Maßnahmen
2.2 Generationen
2.2.1 Kategorisierung und Klassifizierung
2.2.2 Lebenszyklen und die prägenden Jahre
2.2.3 Differenzierung der Generationen
2.2.4 Generation X
2.2.5 Generation Z
2.2.6 Generation Y
2.2.7 Universum-Generationenstudie 2017 Brave New Workplace
2.3 Berufliche Selbstverwirklichung
2.3.1 Definition
2.3.2 Gallup Engagement Index
3 Vorbereitung der empirischen Forschung
3.1 Forschungsdesign
3.2 Quantitative Datenentstehung
3.2.1 Technische Entwicklung des Fragebogens
3.2.2 Inhaltliche Entwicklung des Fragebogens
3.3 Qualitative Datenentstehung
3.3.1 Charakteristik des Experteninterviews
3.3.2 Perspektiven des Experteninterviews
3.3.3 Bestimmung der Zielgruppe
3.3.4 Aufbau des Interviewleitfadens
3.3.5 Methodische Vorbereitung der Interviewgespräche
4 Durchführung der empirischen Forschung
4.1 Durchführung der Online-Befragung
4.2 Durchführung der Experteninterviews
5 Auswertung der empirischen Forschung
5.1 Ergebnisse der Online-Befragung
5.1.1 Ablauf der Analyse
5.1.2 Datenqualität
5.1.3 Themenbereich: Allgemeine Informationen
5.1.4 Themenbereich: WLB und berufliche Selbstverwirklichung
5.1.5 Themenbereich: Generationenübergreifende Zusammenarbeit
5.1.6 Themenbereich: Persönliches und berufliches Wohlbefinden
5.2 Ergebnisse der Experteninterviews
5.2.1 Methoden der Auswertung von Experteninterviews
5.2.2 Das angewendete System zur Auswertung
5.2.3 Ergebnisse der Feinanalyse
5.3 Zusammenfassung und Diskussion der empirischen Ergebnisse
5.3.1 WLB und berufliche Selbstverwirklichung
5.3.2 Wohlbefinden und generationenübergreifende Zusammenarbeit
6 Handlungsempfehlungen
6.1 Systematik des Handlungskataloges
6.2 Handlungsempfehlungen für Unternehmen
6.3 Handlungsempfehlungen für Führungskräfte
6.4 Handlungsempfehlungen für Angestellte
6.5 Fazit zum Handlungskatalog
7 Zusammenfassung
7.1 Grenzen
7.2 Kritische Methodendiskussion
7.3 Überprüfung der Hypothesen
7.4 Fazit
7.5 Ausblick
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen beruflicher Selbstverwirklichung und dem Wunsch nach einer zufriedenstellenden Work-Life-Balance bei der Generation Y. Das primäre Ziel ist es, die Wechselwirkungen dieser Faktoren im Kontext der generationenübergreifenden Zusammenarbeit mit Führungskräften der Generation X in bayerischen Industrieunternehmen zu erforschen und praxisorientierte Handlungsempfehlungen abzuleiten.
2.2.1 Kategorisierung und Klassifizierung
Anhand der Klassifizierung verschiedener Geburtenjahrgänge in definierte Geburtskohorten oder Generationen wird eine Orientierungshilfe zur Wahrnehmung spezieller Gruppen innerhalb der Gesellschaft geboten. Jeder einzelnen dieser Geburtenkohorten werden gemeinsame, prägende Erfahrungen aufgrund spezifischer sozialer Bedingungen unterstellt (Kecskes 2012: 5). Diese Versuche der Zuordnung, die bei jeder Gen. erneut durchgeführt werden, können allerdings auch durchaus kritisch beurteilt werden. Hurrelmann und Albrecht (2014: 12-13) bezeichnen dies als sehr ehrgeizigen Versuch von Wissenschaft, Journalismus, Pädagogik und Berufsforschung jeder neuen Gen. möglichst schnell eine erkennbare und unverwechselbare Mentalität zuzuschreiben. Diese unverwechselbare Mentalität ist dabei vergleichbar mit einem einheitlichen Sozialcharakter. Komplettiert wird das System mit einem klingenden Namen wie Gen. X, Y, Golf, Praktikum, Babyboomer oder 68er. Dabei betonen die Autoren, dass es im Kern jedoch nicht um griffige Labels oder Pauschalurteile bezüglich ganzer Generationen gehe. Stattdessen erfassen Jugendliche automatisch und von sich aus die tendenziellen Entwicklungen einer Gesellschaft, weshalb eine genauere Untersuchung lohnend sein kann (vgl. Hurrellmann und Albrecht 2014: 12-13).
Die Begrifflichkeit und das Verständnis von Generationen werden auch von Bund (2014: 21) kritisch betrachtet. „Generationenbegriffe haben etwas pauschal Vereinnahmendes, etwas stumpf Kollektivistisches. Sie widerstreben meiner Überzeugung, jeden Menschen als Individuum zu betrachten.“ (Bund 2014: 21).
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz des Themas WLB und Selbstverwirklichung der Generation Y im Kontext industrieller Arbeitswelten und führt in die methodische Vorgehensweise ein.
2 Theorie: Dieses Kapitel liefert die wissenschaftliche Basis, definiert zentrale Begriffe wie Work-Life-Balance, Generationen und berufliche Selbstverwirklichung und diskutiert bestehende Modelle.
3 Vorbereitung der empirischen Forschung: Der Abschnitt beschreibt das Forschungsdesign, die Konzeption der Online-Befragung sowie die Vorbereitung der Experteninterviews zur Datengewinnung.
4 Durchführung der empirischen Forschung: Hier wird der praktische Ablauf der Datenerhebung dokumentiert, inklusive der Rekrutierung der Teilnehmer und der Umsetzung der Befragungsmethoden.
5 Auswertung der empirischen Forschung: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Online-Befragung und der Experteninterviews, verknüpft diese und diskutiert die gewonnenen Erkenntnisse.
6 Handlungsempfehlungen: Ein umfassender Handlungskatalog wird für Unternehmen, Führungskräfte und Angestellte bereitgestellt, um die Zusammenarbeit zu optimieren.
7 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion der Ergebnisse, einer Überprüfung der Hypothesen sowie einem Fazit und Ausblick ab.
Work-Life-Balance, berufliche Selbstverwirklichung, Generation Y, Generation X, generationenübergreifende Zusammenarbeit, subjektives Wohlbefinden, Mitarbeiterzufriedenheit, Personalmanagement, Führungskräfte, Arbeitswelt, Karriere, Arbeitszufriedenheit, Handlungsempfehlungen, empirische Forschung, industrielle Arbeitswelt.
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach beruflicher Selbstverwirklichung und einer ausgeglichenen Work-Life-Balance innerhalb der Generation Y sowie deren Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit der Generation X.
Die zentralen Themen sind Work-Life-Balance-Modelle, generationenspezifische Merkmale (Generation X und Y), das Konzept der beruflichen Selbstverwirklichung und die Dynamiken der generationenübergreifenden Führung.
Das Ziel ist es, Wechselwirkungen zwischen der Work-Life-Balance, dem Wohlbefinden und der Anerkennung durch Vorgesetzte zu verstehen, um praxisnahe Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Führungskräfte zu entwickeln.
Es wird eine Kombination aus Literaturrecherche, einer quantitativen Online-Befragung von Angehörigen der Generation Y und qualitativen Experteninterviews mit Führungskräften der Generation X angewendet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Planung und Durchführung der empirischen Forschung, die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten und die Ableitung von Handlungsempfehlungen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Work-Life-Balance, Generation Y, generationenübergreifende Zusammenarbeit, Selbstverwirklichung und Personalmanagement charakterisieren.
Die Ergebnisse zeigen einen signifikanten positiven Zusammenhang: Ein höheres Maß an Work-Life-Balance korreliert in der Regel mit einem gesteigerten subjektiven Wohlbefinden der Angehörigen der Generation Y.
Die Experteninterviews verdeutlichen, dass Führungskräfte der Generation X die Erwartungen der Generation Y zwar wahrnehmen, jedoch oft einen Zielkonflikt zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten (Leistungsprinzip) und den individuellen Bedürfnissen nach Flexibilität sehen.
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