Fachbuch, 2019
118 Seiten
1 Einleitung
1.1 Hintergrund und Motivation
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und Methodik
1.4 Einschränkungen
2 Grundlagen der Keyword Klassifikation
2.1 Bedeutung der Keyword Klassifikation
2.2 Die Taxonomie Broders
2.3 Weiterentwicklung Broders Taxonomie
2.4 Die drei Ebenen der Klassifikation
2.5 Nutzerintentionen der multimedialen Suche
2.6 Alternative Taxonomien
3 Automatisierte Keyword Klassifikation
3.1 Methoden der Datenanalyse
3.2 Grenzen der Keyword Klassifikation
4 Analyse der Google Suchergebnisseiten
4.1 Erläuterungen zur Analyse der Suchergebnisse
4.2 Standard-Funktionen jeder Suchergebnisseite
4.3 Untersuchung der organischen Ergebnisse
4.4 Dynamische Funktionen
4.5 Bezahlte Ergebnisse
4.6 Lokale Suchergebnisse
4.7 Universal Search
4.8 Extended Search Integrationen
4.9 Entwicklungen im SERP-Layout
5 Resümee
5.1 Ergebnis
Die Arbeit untersucht die theoretische Eignung der Google-Suchergebnisse zur automatisierten Keyword-Klassifikation. Das primäre Ziel besteht darin zu evaluieren, ob die Analyse der Struktur und der Funktionen einer Suchergebnisseite (SERP) Rückschlüsse auf die zugrunde liegende Suchintention (User Intent) der Nutzer zulässt, um den Prozess der Suchmaschinenoptimierung datengetrieben zu verbessern.
3.1.1.2 Term-Analyse der Suchanfragenbestandteile
Term-Analyse-Algorithmen wie TF–IDF finden seit langem Anwendung im Information Retrieval. Durch Erforschung der Wortabhängigkeiten, also dem statistischen Vorkommen von Termen in Suchanfragen und Dokumenten, konnten bereits zahlreiche und signifikante Verbesserung bei der Suchmaschinen-Performance erreicht werden.
Für die Analyse einzelner Suchanfragen und der Erkennung von Funktionswörtern eignen sich Algorithmen wie TF–IDF und IDF jedoch weniger, da diese für eine Suchanfrage wichtige Bestandteile als sog. Stopwörter mit geringer Relevanz versehen. Als Stopwörter werden Terme im Information Retrieval bezeichnet, die in statistischen Methoden aufgrund des häufigen und relativ gleichmäßigen Vorkommens in sehr vielen Texten keine Anhaltspunkte zur Unterscheidung von relevanten und nicht-relevanten Texten liefern. Beispielsweise könnte dadurch der semantisch überaus wichtige Term „ohne“ innerhalb der Suchanfrage „Domainumzug ohne Rankingverlust“ ignoriert werden, aufgrund des häufigen Vorkommens von „ohne“ in jeglichen Dokumenten und damit der Sinn der gesamten Suchintention verloren gehen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung von Suchmaschinen und Suchmaschinenoptimierung (SEO) ein, erläutert die Relevanz des Nutzerfeedbacks und skizziert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Grundlagen der Keyword Klassifikation: Hier werden bestehende Taxonomien für Suchanfragen, wie etwa das Modell von Broder, vorgestellt und deren Bedeutung für die Entwicklung effektiver Suchalgorithmen diskutiert.
3 Automatisierte Keyword Klassifikation: Das Kapitel beleuchtet Verfahren der Datenanalyse und Ansätze maschinellen Lernens, um Suchintentionen automatisiert aus Nutzerdaten und Abfragebestandteilen zu deduzieren.
4 Analyse der Google Suchergebnisseiten: Eine detaillierte Untersuchung der verschiedenen Features und Elemente von Google-Suchergebnisseiten hinsichtlich ihrer Eignung als Indikatoren für spezifische Nutzerabsichten.
5 Resümee: Das Abschlusskapitel fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen, bewertet die Machbarkeit einer automatisierten Keyword-Klassifikation kritisch und gibt einen Ausblick auf notwendige weitere Forschungsarbeiten.
Suchmaschinenoptimierung, SEO, Keyword-Klassifikation, Suchintention, User Intent, Google, Suchergebnisseite, SERP, Information Retrieval, Datenanalyse, Algorithmus, Nutzerzufriedenheit, Ranking, Universal Search, Suchanfragen.
Die Arbeit befasst sich mit der automatisierten Klassifikation von Suchbegriffen basierend auf der Analyse der Google-Suchergebnisseite.
Zu den zentralen Themen gehören die Taxonomie von Suchanfragen, das Nutzerverhalten, die Funktionsweise von Suchmaschinen-Algorithmen und die Auswertung von Suchergebniselementen.
Die Forschungsfrage lautet, ob die Analyse der Google-Suchergebnisse theoretisch geeignet ist, um eine automatische Keyword-Klassifikation für einen definierten Suchbegriff durchzuführen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Evaluation durch Auswertung akademischer Publikationen aus dem Bereich Information Retrieval sowie der Analyse technischer Dokumentationen und Expertenveröffentlichungen.
Der Hauptteil analysiert verschiedene Funktionen und Features der Suchergebnisseite (wie z.B. Sitelinks, Knowledge Graph oder strukturierte Daten) und bewertet deren Tauglichkeit als Indikatoren für die Nutzerintention.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Suchmaschinenoptimierung, User Intent, Keyword-Klassifikation und SERP-Features charakterisiert.
Studien belegen, dass viele Nutzer Schwierigkeiten haben, bezahlte Anzeigen von organischen Suchergebnissen zu unterscheiden, da Google die Anzeigengestaltung stark an das Layout der organischen Treffer angleicht.
Suchmaschinen personalisieren Ergebnisse zunehmend basierend auf Nutzerkontexten wie Standort oder Suchhistorie, was die Standardisierung für eine Analyse erschwert und eine Herausforderung für die exakte Klassifikation darstellt.
Relevanz ist ein objektives Maß für die Beziehung zwischen Suchanfrage und System, während Pertinenz die subjektive Nützlichkeit eines Ergebnisses aus Sicht des Nutzers beschreibt.
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