Fachbuch, 2019
91 Seiten
1 Einleitung
2 Kaufformen in Zeiten der Digitalisierung
2.1 Reine Kaufformen
2.2 Hybride Kaufformen
3 Folgen und Möglichkeiten der Konnektivität
4 Aufgaben des Marketings 4.0
4.1 Die vier C’s – neue Ausrichtung des Marketingmix
4.2 Traditionelles vs. digitales Marketing
4.3 Künstliche Intelligenz als Chance und Herausforderung
5 Die neue Customer Journey
6 Omnichannel‐Vertriebsstrategie
6.1 Virtuelle Stores
6.2 Augmented Reality
6.3 Smarte Umkleidekabinen
6.4 Virtual Reality
7 Eine empirische Untersuchung zum Kaufverhalten
7.1 Forschungsfragen
7.2 Fragebogen
7.3 Fragenbogenuntersuchung
7.4 Teilnehmerrekrutierung
8 Darstellung der Umfrageergebnisse
8.1 Auswertung der Umfrage
8.2 Die wichtigsten Ergebnisse der Befragung
9 Diskussion und Handlungsempfehlungen
9.1 Zusammenfassung und Interpretationen
9.2 Limitierungen der Untersuchung
9.3 Handlungsempfehlungen
9.4 Möglichkeiten und Grenzen
10 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der digitalen Transformation auf den stationären Einzelhandel in der Bekleidungsbranche, mit dem Ziel, die Notwendigkeit von sowohl stationären als auch Online-Modellen hervorzuheben und neue Schnittstellen für eine verbesserte Kundenansprache zu identifizieren.
Die neue Customer Journey
Unter Customer Journey versteht man die „Reise“ eines (potenziellen) Kunden über verschiedene Kontaktpunkte mit einem Produkt, einer Marke oder einem Unternehmen. Die Kundenreise beginnt immer mit Wünschen und Bedürfnissen, die befriedigt werden wollen. Bewusst oder unterbewusst werden die besten Optionen bewertet, ausgewählt und dann gekauft. Die Customer Journey hört mit dem Kauf jedoch nicht auf. Die meisten Produkte und Dienstleistungen weisen nur einen begrenzten Zeithorizont auf, weshalb nach dem Kauf gleichzeitig vor dem Kauf ist. Weiterempfehlungen gehören zu den wichtigsten Touchpoints und finden in der Regel nach dem Kauf statt. Es ist deutlich aufwendiger und kostenintensiver Neukunden zu akquirieren, als bestehende Kunden zu halten. Deshalb ist es besonders wichtig, die Kundenreise explizit zu erkennen und laufend zu optimieren. Man muss jedoch auch wissen, wo sich potenziellen Kunden virtuell aufhalten, um sie dort gezielt ansprechen zu können.
Verkaufsargumente und Markenversprechen gibt es im Überfluss, deshalb ist ein hohes Volumen an Botschaften nicht immer zielführend. Vielmehr geht es darum, sich von der Masse abzuheben und Präsenz an entscheidenden Schnittstellen zu sichern. Ein einziger Moment der unerwarteten Begeisterung kann einen Verbraucher in einen treuen Kunden verwandeln.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themen Digitalisierung und digitale Transformation im Einzelhandel ein und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Zukunft des stationären Handels.
2 Kaufformen in Zeiten der Digitalisierung: In diesem Kapitel werden reine und hybride Kaufformen differenziert und die Veränderung der Geschäftsprozesse durch das Internet beleuchtet.
3 Folgen und Möglichkeiten der Konnektivität: Das Kapitel erläutert den Megatrend der Konnektivität und dessen Einfluss auf das soziale Leben sowie auf die Beziehung zwischen Unternehmen und Konsumenten.
4 Aufgaben des Marketings 4.0: Hier werden die neuen Anforderungen an das Marketing im digitalen Zeitalter diskutiert, inklusive der Erweiterung des Marketingmix um die vier C’s.
5 Die neue Customer Journey: Es wird die Definition der Kundenreise behandelt und aufgezeigt, warum die Optimierung der gesamten Kundenerfahrung für den Erfolg entscheidend ist.
6 Omnichannel‐Vertriebsstrategie: Das Kapitel erklärt die Omnichannel-Strategie und stellt innovative Touchpoints wie virtuelle Stores und Augmented Reality vor.
7 Eine empirische Untersuchung zum Kaufverhalten: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen der Online-Befragung zur Untersuchung der Forschungsfragen.
8 Darstellung der Umfrageergebnisse: Es werden die demografischen Fakten sowie die Ergebnisse zur Nutzung von Endgeräten und die Bereitschaft zu technologischen Neuerungen detailliert aufgeführt.
9 Diskussion und Handlungsempfehlungen: Hier werden die Ergebnisse interpretiert und konkrete Handlungsempfehlungen sowie fiktive Prototypen für einen modernen Einzelhandel vorgeschlagen.
10 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung einer sinnvollen Ergänzung von Online- und Offline-Handel zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit.
Digitalisierung, Einzelhandel, Bekleidungsbranche, Kaufverhalten, Customer Journey, Omnichannel, Marketing 4.0, Konnektivität, Online-Befragung, Kundenerfahrung, Künstliche Intelligenz, Augmented Reality, Virtuelle Stores, Kundenansprache, Vertriebsstrategie.
Die Arbeit befasst sich mit der Digitalisierung im Einzelhandel, insbesondere in der Bekleidungsbranche, und analysiert die Veränderungen im Kaufverhalten sowie neue Ansätze für die Kundenansprache.
Die Arbeit behandelt Themen wie das Marketing 4.0, die "Customer Journey", Omnichannel-Vertriebsstrategien und den Einfluss von Konnektivität auf Konsumenten.
Das Ziel ist es, die Notwendigkeit des stationären sowie des Online-Handels hervorzuheben und zu untersuchen, ob der Online-Handel den stationären Handel verdrängt, sowie neue Schnittstellen für Kunden zu entwickeln.
Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde eine empirische Online-Befragung durchgeführt, deren Ergebnisse quantitativ ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Kaufformen, Marketingkonzepten und eine detaillierte Auswertung der empirischen Befragung, gefolgt von einer Diskussion der Ergebnisse.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digitalisierung, Kundenansprache, Customer Journey, Omnichannel-Strategie und Kaufverhalten der Frauen beschreiben.
Die absolute Mehrheit der befragten Frauen möchte nicht komplett auf den stationären Einkauf verzichten und sieht reale Geschäfte als nicht vollständig durch Online-Handel ersetzbar an.
Die Umfrage ergab, dass die Möglichkeit zur Anprobe von Kleidung der wichtigste Faktor für den stationären Einkauf ist, da dies eine wesentliche Erwartung an das Shopping-Erlebnis vor Ort darstellt.
Die Mehrheit zeigt aktuell eher wenig Interesse an neuen Technologien wie virtuellen Verkäufern oder dem Erwerb spezieller Hardware, was teilweise auf das Ausbildungsstadium und begrenzte finanzielle Möglichkeiten zurückgeführt wird.
Influencer gewinnen an Bedeutung für die Kundenansprache, da sie als authentische Schnittstelle dienen, auch wenn die Mehrheit der Befragten angab, Trends nicht aktiv über soziale Kanäle zu verfolgen.
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