Diplomarbeit, 2005
85 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit untersucht die Ziele der Bankenaufsicht und analysiert die Auswirkungen von Basel II auf deren Erreichung. Der Fokus liegt auf der Frage, inwieweit Basel II die angestrebten Ziele des Gläubigerschutzes, des Funktionsschutzes und der Wettbewerbssicherung effektiv unterstützt.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Bankenaufsicht ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit. Kapitel 2 untersucht die verschiedenen Ziele der Bankenaufsicht, wobei der Gläubigerschutz, der Funktionsschutz und die Wettbewerbssicherung im Detail betrachtet werden. Kapitel 3 analysiert die verschiedenen bankenaufsichtlichen Instrumente zur Zielerreichung, darunter Eigenkapitalregulierung, Lender of Last Resort und Einlagenversicherung. Kapitel 4 stellt Basel II vor und beschreibt die drei Säulen des Abkommens: Mindesteigenkapitalanforderungen, Aufsichtliches Überprüfungsverfahren und Marktdisziplin. Kapitel 5 schließlich beleuchtet die Auswirkungen von Basel II auf die Erreichung der Ziele der Bankenaufsicht, wobei insbesondere die Effektivität des Abkommens in Bezug auf Gläubigerschutz, Funktionsschutz und Wettbewerbssicherung analysiert wird.
Bankenaufsicht, Basel II, Gläubigerschutz, Funktionsschutz, Wettbewerbssicherung, Eigenkapitalregulierung, Lender of Last Resort, Einlagenversicherung, Mindesteigenkapitalanforderungen, Aufsichtliches Überprüfungsverfahren, Marktdisziplin, Prozyklizität, Risikopuffer, Subordinated Notes and Debentures.
Die zentralen Ziele sind der Gläubigerschutz, der Funktionsschutz (Stabilität des Finanzsystems) und die Sicherung des Wettbewerbs.
Basel II ist ein internationales Abkommen zur Bankenregulierung, das auf drei Säulen basiert: Mindestkapitalanforderungen, Aufsichtsprozess und Marktdisziplin.
Banken müssen Eigenkapital für Kreditrisiken, Marktrisiken und insbesondere auch für operationelle Risiken vorhalten.
Ein Bank-Run tritt auf, wenn viele Kunden gleichzeitig ihr Geld abheben wollen, was die Liquidität einer Bank gefährdet und systemische Risiken auslösen kann.
Prozyklizität beschreibt das Risiko, dass die Kapitalanforderungen in Krisenzeiten steigen und dadurch die Kreditvergabe weiter einschränken, was die Krise verschärfen kann.
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