Diplomarbeit, 2005
112 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit untersucht das Konzept des kontrollierten Trinkens im Kontext der Alkoholsuchterkrankung. Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen dieses Ansatzes zu beleuchten und seine Wirksamkeit in der Praxis zu bewerten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas und den Aufbau der Arbeit skizziert. Kapitel 2 legt die theoretischen Grundlagen der Arbeit dar. Dazu gehören die Definitionen von Sucht, Missbrauch und Abhängigkeit, die Diagnostik des Alkoholismus nach ICD-10 und DSM-IV sowie verschiedene Typologien des Alkoholismus. Des Weiteren werden epidemiologische Daten zum Alkoholkonsum und zur Mortalität im Zusammenhang mit Alkohol präsentiert. Kapitel 2 schließt mit einer Diskussion verschiedener Entstehungstheorien der Alkoholsucht.
Kapitel 3 befasst sich mit der Behandlung der Alkoholsuchterkrankung. Es werden allgemeine Ziele und Prinzipien der Behandlung sowie verschiedene Interventionen, wie Frühinterventionen und Behandlungen in fachlichen Einrichtungen, vorgestellt. Die Wirksamkeit ambulanter und stationärer Entwöhnungsbehandlungen wird ebenfalls betrachtet. Kapitel 3 schließt mit einer Darstellung des Strukturmodells für die Versorgung von Menschen mit Alkoholproblemen und den Zugängen zum Hilfesystem.
Kapitel 4 widmet sich dem Konzept des kontrollierten Trinkens. Es werden die Geschichte dieses Ansatzes, verschiedene Angebote des kontrollierten Trinkens und deren Evaluation diskutiert. Kapitel 5 beleuchtet die Möglichkeiten und Grenzen des kontrollierten Trinkens.
Kontrolliertes Trinken, Alkoholsucht, Alkoholismus, Abhängigkeit, Behandlung, Frühinterventionen, Entwöhnungsbehandlungen, Epidemiologie, Entstehungstheorien, Typologien, Diagnostik, Wirksamkeit, Evaluation.
Abstinenz fordert den völligen Verzicht auf Alkohol, während kontrolliertes Trinken das Ziel verfolgt, den Konsum auf ein risikoarmes Maß zu reduzieren.
Es richtet sich vor allem an Problemtrinker oder Menschen mit schädlichem Gebrauch, für die eine lebenslange Abstinenz (noch) keine akzeptable Option darstellt.
Bei schwerer körperlicher Abhängigkeit oder fortgeschrittenen Organschäden gilt die Abstinenz weiterhin als das medizinisch notwendige Ziel.
Bekannte Ansätze sind das Ambulante Gruppenprogramm (AKT) oder das Einzelprogramm (EKT), die mit Trinktagebüchern und festen Regeln arbeiten.
Studien zeigen, dass Programme zum kontrollierten Trinken oft Menschen erreichen, die das traditionelle Suchthilfesystem bisher gemieden haben.
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