Bachelorarbeit, 2016
47 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1 Was ist Wissen?
2.1.1 Begriffsdefinitionen
2.1.2 Dimensionen von Wissen
2.2 Wissensmanagement und Wissenstransfer
2.2.1 Begriffsbeschreibung Wissensmanagement
2.2.2 Definition und Darstellung des Wissenstransfers
2.2.2.1 Sender-Empfänger Modell und Determinanten des Wissenstransfers
2.2.2.2 Modell des Wissenstransfers nach Szulanski
3. Barrieren eines erfolgreichen Wissenstransfers
3.1 Soziale Barrieren
3.1.1 Sprache
3.1.2 Beziehungen von Sender und Empfänger
3.1.3 Soziales Dilemma
3.2 Individuelle Barrieren
3.2.1 Machtverlust und das not-invented-here Syndrom
3.2.2 Motivation
3.2.3 Fähigkeit zum Transfer des Wissens
4. Überwindung und Reduzierung der Barrieren eines erfolgreichen Wissenstransfers
4.1 Veränderung der Entlohnungsfunktion
4.2 Investition und Training
4.3 Unterstützung durch elektronische Systeme
4.4 Organisationskultur und Rahmenbedingungen
5. Zusammenfassung und Fazit
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, einen umfassenden Überblick über die sozialen und individuellen Barrieren zu geben, die einen erfolgreichen Wissenstransfer in Unternehmen behindern oder verhindern können. Aufbauend auf dieser Analyse werden zudem Handlungsempfehlungen entwickelt, um diese Hindernisse zu überwinden oder zumindest signifikant zu reduzieren.
3.1.3 Soziales Dilemma
Eine weitere Barriere im Zusammenhang mit dem Wissenstransfer ist die Situation des sozialen Dilemmas. Das soziale Dilemma stellt eine Situation dar, in der aus einer Gruppe jedes Mitglied einen klaren und eindeutigen Anreiz dazu hat, eine Entscheidung zu treffen, die, falls sie von allen Mitgliedern dieser Gruppe genauso getroffen wird, ein schlechteres Ergebnis für alle herbeiführt, als hätte keiner diese Entscheidung getroffen.
Eine Art des Sozialen Dilemmas, das Beitragsdilemma (public-good dilemma), lässt sich auf den Wissenstransfer beziehen. Das Beitragsdilemma beschreibt eine Situation, in der jedes Mitglied einer Gruppe von einem öffentlichen Gut profitieren kann, egal ob es sich an dem Aufbau beteiligt oder nicht. Dies ist auf den unbeschränkten Zugriff auf das öffentliche Gut zurückzuführen. Aufgrund der Kosten des Aufbaus öffentlicher Güter, liegt die rationale Entscheidung eines Mitgliedes also darin, in das Gut nicht mehr zu investieren und trotzdem weiterhin davon zu profitieren. Wenn jedoch alle Mitglieder dieser Gruppe diese Entscheidung treffen würden, würde das öffentliche Gut nicht mehr existieren und wäre somit nicht mehr nutzbar.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die wachsende Bedeutung von Wissen als strategische Ressource in Unternehmen ein und benennt die Zielsetzung der Arbeit, Barrieren des Wissenstransfers zu identifizieren und Lösungswege aufzuzeigen.
2. Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Wissen, Wissensmanagement und Wissenstransfer definiert sowie theoretische Modelle, insbesondere das Sender-Empfänger-Modell und das Modell nach Szulanski, vorgestellt.
3. Barrieren eines erfolgreichen Wissenstransfers: Dieses Kapitel klassifiziert und analysiert systematisch soziale Barrieren, wie Sprache und zwischenmenschliche Beziehungen, sowie individuelle Barrieren, beispielsweise Machtverlust und Motivationsprobleme.
4. Überwindung und Reduzierung der Barrieren eines erfolgreichen Wissenstransfers: Hier werden praktische Managementansätze zur Barriereüberwindung präsentiert, darunter die Anpassung der Entlohnungsfunktion, Investitionen in Training, IT-gestützte Lösungen und die Gestaltung einer förderlichen Organisationskultur.
5. Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont, dass Barrieren des Wissenstransfers selten isoliert auftreten und ein ganzheitliches, auf die Unternehmenskultur abgestimmtes Management erfordern.
Wissenstransfer, Wissensmanagement, Soziale Barrieren, Individuelle Barrieren, Sender-Empfänger-Modell, Wissen, Explizites Wissen, Implizites Wissen, Not-invented-here Syndrom, Entlohnungsfunktion, Organisationskultur, Beitragsdilemma, Absorptive Capacity, Disseminative Capacity, Wissensaustausch
Die Arbeit behandelt die Herausforderungen und Hindernisse beim Transfer von Wissen innerhalb von Unternehmen und untersucht, wie diese Barrieren erfolgreich überwunden werden können.
Die zentralen Felder umfassen Wissensmanagement, die theoretischen Grundlagen von Wissenstransferprozessen sowie eine detaillierte Analyse von sozialen und individuellen Barrieren und deren Lösungsmöglichkeiten.
Das Ziel ist es, einen Überblick über Faktoren zu geben, die einen erfolgreichen Wissenstransfer behindern, und Handlungsempfehlungen für das Management zur Überwindung dieser Barrieren abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer systematischen Aufarbeitung bestehender Theorien und Modelle zum Wissensmanagement und Transferprozessen.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Konzepte von Wissen und Wissenstransfer sowie die Kategorisierung von sozialen Barrieren (z.B. Sprache, soziale Dilemmata) und individuellen Barrieren (z.B. Machtverlust, Motivation).
Wesentliche Begriffe sind Wissenstransfer, Wissensmanagement, soziale und individuelle Barrieren, Not-invented-here Syndrom sowie diverse Strategien zur Überwindung dieser Barrieren.
Es beschreibt das Phänomen, bei dem Mitarbeiter Wissen von externen Quellen aus einem Selbstschutzmechanismus des Egos oder aus einem Mangel an Vertrauen ablehnen, obwohl dies für das Unternehmen schädlich sein kann.
Das soziale Dilemma (Beitragsdilemma) führt dazu, dass Mitarbeiter Anreize haben, zwar vom kollektiven Wissen zu profitieren, aber selbst nicht zur Wissensbasis beizutragen, um Kosten und Aufwand zu vermeiden, was den Wissensfluss im Unternehmen hemmt.
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