Diplomarbeit, 2005
134 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Bestimmung der Vertriebssituation
2.1. Analyse der Vertriebssituation
2.1.1. Vertriebskanäle
2.1.2. Kunden
2.1.3. Wettbewerber
2.1.4. Markt
2.1.5. Ressourcen
2.2. Vertriebskonzeption
2.2.1. Strategie
2.2.2. Aufbauorganisation im Vertrieb
3. Vertriebscontrolling
3.1. Begriffsbestimmungen
3.1.1. Vertrieb
3.1.2. Vertriebscontrolling
3.2. Aufgaben des Vertriebscontrollings
3.2.1. Integration und Koordination
3.2.2. Informationsversorgung
3.2.3. Planung, Steuerung und Kontrolle
3.3. Kunden-Vertriebscontrolling
3.3.1. Loyalitätsleiter
3.3.2. ABC-Analyse
3.3.3. Kundenlebenszyklus
3.3.4. Kundenportfolio-Analyse
3.3.5. Kunden-Deckungsbeitragsrechnung
3.3.6. Kundenkapitalwert
3.3.7. Kundenzufriedenheit
3.3.8. Vertriebswege- und Potenzialanalysen
3.4. Vertriebsergebnis-Controlling
3.4.1. Kennzahlen- und Frühwarnsysteme
3.4.2. Balanced Scorecard
3.4.3. Benchmarking
3.4.4. Berichtswesen
3.4.5. Vertriebsergebnisrechnung
3.4.6. Beurteilungen
4. Ansatzpunkte für Effizienz- / Effektivitätssteigerungen
4.1. Qualitätsmanagement
4.1.1. Prozessoptimierung
4.1.2. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
4.1.3. Beschwerdemanagement
4.1.4. Outsourcing
4.2. Kundenorientierung
4.2.1. Kundenbindung / CRM-Systeme
4.2.2. Anpassung von Strategie und Konzepten
4.2.3. Flache Hierarchien / Lean Management
4.2.4. Teambildung / Profit-Center
4.2.5. Kommunikation
4.3. Mitarbeiterorientierung
4.3.1. Vertriebsunterstützung
4.3.2. Personalentwicklung
4.3.3. Kommunikation
4.3.4. Anreizsysteme und Motivation
5. Schlussbetrachtung
Ziel der Arbeit ist es, Führungsverantwortlichen in Genossenschaftsbanken praxisnahe Instrumente des Vertriebscontrollings aufzuzeigen, um Potenziale im Vertrieb zu identifizieren und durch gezielte Stellschrauben Effizienz- und Effektivitätssteigerungen zu erzielen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie Banken durch moderne Controlling-Instrumente markt- und kundennäher agieren können, um den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern.
2.1.1. Vertriebskanäle
Neben dem klassischen Filialgeschäft entstanden vor allem durch die technische Entwicklung wichtige zusätzliche Vertriebskanäle, die Transaktionen unabhängig von Zeit und Ort ermöglichen und auf Seiten der Bank zu Kostenreduzierung, Kundenbindung, Imagesteigerung und Neukundengewinnung führen sollen. Zu nennen sind hier insbesondere der Vertrieb über Call-Center, Internet inklusive dem gesamten Onlinebanking-Angebot und Direkt-Mailing-Aktionen.
Da die Kunden aber gleichzeitig auch die bisherigen Zugangswege zu ihrer Bank nutzen möchten, ist die Optimierung des Multikanal-Vertriebs zur Herausforderung für das Management geworden, weil die Ausgestaltung der Vertriebswege sehr stark von den Wünschen der Kunden sowie dem branchenüblichen Angebot determiniert wird. Durch das zusätzliche Angebot mehrerer Kanäle steigt die Komplexität der Vertriebs- und Leistungsprozesse permanent an. Unter Multikanal-Vertrieb wird die abgestimmte Steuerung paralleler Vertriebskanäle verstanden. Zu unterscheiden sind hierbei die organisatorische Einheit wie zum Beispiel (z.B.) das Call-Center oder die Filiale, die zur Verfügung stehenden Kommunikationsmittel (z.B. Telefon oder persönlicher Kontakt) und die Kanalaufgabe (z.B. Produktverkauf oder Information).
Ziel des Kreditinstituts muss es sein, ein Multikanal-Management zu installieren, welches es ermöglicht, die Vertriebswege unter den Gesichtspunkten Servicequalität, Ertragssteigerung und Kosteneffizienz optimal zu gestalten. „Durch die Auswahl strategisch sinnvoller Vertriebskanäle, deren professionelle Bearbeitung und ergebnisoptimierte Steuerung, können Unternehmen ihren Blick auf die wesentlichen strategischen und finanziellen Stellschrauben lenken, ihre Kunden bevorzugt behandeln und die Kundenbindung deutlich steigern.“ Außerdem besteht eine Chance der teilweisen Verlagerung von Angeboten auf den für die Bank günstigsten Vertriebskanal in nicht unerheblichen Kostensenkungspotenzialen. Bewertet die Bank die Entwicklung eines Vertriebskanals jedoch als sehr hoch und schätzt dessen Ausgestaltung im eigenen Haus als eher schwach ein, so muss dieser Kanal durch entsprechende Entwicklungsmaßnahmen aufgewertet werden.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das komplexer gewordene Marktumfeld für Banken und begründet die Notwendigkeit, Vertriebscontrolling-Instrumente zur Effizienzsteigerung und Zukunftssicherung einzusetzen.
2. Bestimmung der Vertriebssituation: Dieses Kapitel analysiert Faktoren, welche die Vertriebssituation maßgeblich beeinflussen, darunter Vertriebskanäle, Kundenanforderungen und Konkurrenzverhältnisse, und stellt die Vertriebskonzeption vor.
3. Vertriebscontrolling: Hier werden zentrale Begriffe definiert und Aufgaben des Controllings erläutert, wobei ein besonderer Fokus auf das Kunden-Vertriebscontrolling und das Vertriebsergebnis-Controlling zur zielgerichteten Steuerung gelegt wird.
4. Ansatzpunkte für Effizienz- / Effektivitätssteigerungen: Dieses Kapitel liefert konkrete Managementansätze in den Bereichen Qualitätsmanagement, Kundenorientierung und Mitarbeiterorientierung, um Potenziale im Vertriebsbereich erfolgreich zu heben.
5. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert, dass ein innovatives Vertriebscontrolling für Genossenschaftsbanken essenziell ist, um Wettbewerbsvorteile durch Qualität sowie Kunden- und Mitarbeiterfokus nachhaltig zu etablieren.
Vertriebscontrolling, Genossenschaftsbanken, Effizienzsteigerung, Effektivität, Kundenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Vertriebskonzeption, CRM-Systeme, Data-Mining, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement, Benchmarking, Strategie
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung von Vertriebscontrolling-Instrumenten in genossenschaftlichen Kreditinstituten, um die Effizienz und Effektivität des Vertriebs zu steigern und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Zentrale Themen sind die Vertriebskonzeption, die Analyse von Vertriebskanälen, das Kunden- und Mitarbeiter-Vertriebscontrolling sowie strategische Ansätze zur Prozessoptimierung und Kundenbindung.
Ziel ist es, Führungskräften bei Genossenschaftsbanken Methoden an die Hand zu geben, mit denen sie Potenziale in ihrer Vertriebsorganisation identifizieren, besser steuern und so nachhaltige Wettbewerbsvorteile erzielen können.
Die Arbeit stützt sich primär auf die Literaturanalyse und die Darstellung relevanter Controlling-Instrumente, die durch praxisbezogene Beispiele, Abbildungen und theoretische Konzepte (wie die Balanced Scorecard oder Data-Mining) untermauert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung der Vertriebssituation, die methodischen Ansätze des Vertriebscontrollings (Kunden- und Ergebniskontrolle) und praktische Stellschrauben zur Effizienzsteigerung (Qualitätsmanagement, CRM, Personalentwicklung).
Die wichtigsten Schlagworte sind Vertriebscontrolling, Kundenbindung, Genossenschaftsbanken, Effizienzsteigerung und Mitarbeiterorientierung.
Kundenzufriedenheit wird als notwendiger Grundnutzen oder "labiles Konstrukt" angesehen, während Kundenbindung als strategischer "Schutzschild" im Wettbewerb definiert wird, der über die Zufriedenheit hinausgeht.
Der Autor argumentiert, dass Mitarbeiter der entscheidende Erfolgsfaktor sind. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die durch moderne Führungsmethoden und Anreizsysteme gefördert werden, sind essenziell für eine kundenorientierte Vertriebsstrategie.
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