Bachelorarbeit, 2017
81 Seiten, Note: 1.0
1. Einleitung
2. Identitätsentwicklung
2.1. Identitätsentwicklung nach Erikson (1950, 1968)
2.2. Die Patchworkidentität nach Keupp (1999, 2009)
2.3. Der Identitätsstatus nach Marcia (1966, 1980)
2.4. Die Relevanz von Peergroups während der Identitätsentwicklung
2.5. Geschlechtsidentität
3. Vorbilder
3.1. Die soziale Lerntheorie nach Bandura (1977)
3.2. Die Relevanz von Vorbildern während der Identitätsentwicklung
4. Massenmedien
4.1. Der Einfluss von Medien auf die Identitätsentwicklung
4.2. Die Bedeutung medialer Vorbilder während der Identitätsentwicklung
4.3. Potentielle Gefahren der Medien
4.3.1. Vermittlung einer verzerrten Realität
4.3.2. Cybermobbing
4.3.3. Werbung und Beeinflussung
5. Die Plattform „YouTube“
5.1. Die Wirkungsweise von YouTube
5.2. Die Bedeutung von YouTube während der Identitätsentwicklung
5.3. Potentielle Gefahren auf YouTube
5.3.1. YouTube als Markt
5.3.2. Sexismus und Cybermobbing auf YouTube
6. Erhebung
6.1. Hypothesen und Methodik
6.2. Stichprobe
6.3. Ergebnisse
6.3.1. Allgemeine Mediennutzung
6.3.2. Nutzung von YouTube
6.3.3. Vorbilder auf YouTube
6.3.4. Zusammenfassung der Ergebnisse
6.4. Diskussion und Einordnung der Ergebnisse
7. Bedeutung für die Soziale Arbeit
8. Fazit
Die Arbeit untersucht die Relevanz von Influencern auf der Plattform „YouTube“ als mediale Vorbilder für die Identitätsentwicklung von Adoleszenten und analysiert, welche Einflüsse diese Vorbilder auf die Jugendlichen haben sowie welche Chancen und Herausforderungen sich daraus für die Soziale Arbeit ergeben.
Die Bedeutung von Vorbildern im medialen Raum bezogen auf die Identitätsentwicklung während der Adoleszenz. Am Beispiel von Influencern der Plattform „YouTube“
Die vorliegende Arbeit mit dem Titel „Die Bedeutung von Vorbildern im medialen Raum bezogen auf die Identitätsentwicklung während der Adoleszenz. Am Beispiel von Influencern der Plattform ‚YouTube‘“ geht den Fragestellungen nach, warum gerade bei der Plattform „YouTube“ in Bezug auf die YouTuber/YouTuberinnen als mediale Vorbilder ein wachsender Erfolg zu verzeichnen ist, welchen Einfluss diese auf die Identitätsentwicklung Jugendlicher haben und welche Chancen und Herausforderungen sich daraus für die Soziale Arbeit ergeben.
Dabei wird sich vornehmlich auf Adoleszente bezogen, da diese vor allem die Zielgruppe für YouTube Videos darstellen und sich diese Phase in Bezug auf die Identitätsentwicklung als besonders prägend erweist (vgl. LKM Rheinland-Pfalz o. J., o. S.; Fend 1991, S. 13; Oerter/Dreher 2008, S. 304).
Mit der Phase der Adoleszenz, welche auch grob als Jugendalter bezeichnet werden kann, wird die Übergangsperiode der Kindheit in das Erwachsenenalter gekennzeichnet. Der Beginn dieser Phase setzt mit dem Eintritt der frühen Pubertät ein und endet mit der entwickelten Selbstständigkeit im Erwachsenenalter. So kann eine ungefähre Altersgrenze je nach individuellem Entwicklungsstand von circa zehn bis 24 Jahren festgelegt werden (vgl. Stangl o. J., Stichwort: Adoleszenz).
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der hohen Internet- und Videonutzung Jugendlicher ein und formuliert die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich des Einflusses von Influencern auf die Identitätsentwicklung.
2. Identitätsentwicklung: Dieses Kapitel erläutert theoretische Ansätze zur Identitätsentwicklung im Jugendalter, darunter die Modelle von Erikson, Keupp und Marcia, sowie die Rolle von Peergroups und der Geschlechtsidentität.
3. Vorbilder: Das Kapitel definiert den Begriff „Vorbild“ und stellt die soziale Lerntheorie nach Bandura sowie die Bedeutung von Vorbildern während der Adoleszenz dar.
4. Massenmedien: Hier werden der Einfluss von Medien auf die Identitätsentwicklung, die Bedeutung medialer Vorbilder und spezifische Gefahren wie Cybermobbing und Beeinflussung durch Werbung behandelt.
5. Die Plattform „YouTube“: Dieses Kapitel stellt „YouTube“ als Medium vor, erörtert seine Wirkungsweise und analysiert die Bedeutung der Plattform sowie ihre Gefahrenpotenziale für Jugendliche.
6. Erhebung: Der Abschnitt beschreibt die Methodik und Ergebnisse der eigenen Online-Umfrage zum Nutzungsverhalten und zur Vorbildwirkung auf YouTube.
7. Bedeutung für die Soziale Arbeit: Das Kapitel leitet aus den theoretischen und empirischen Ergebnissen Chancen und Herausforderungen für die Praxis der Sozialen Arbeit ab.
8. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Bedeutung von Influencern für Jugendliche und die daraus resultierende Notwendigkeit für die Soziale Arbeit.
Adoleszenz, Identitätsentwicklung, YouTube, Influencer, Mediale Vorbilder, Soziale Arbeit, Medienkompetenz, Patchworkidentität, Peergroups, Sozialisation, Cybermobbing, Produktplatzierung, Identitätsstatus, Parasoziale Beziehung, Mediennutzung
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von medialen Vorbildern, insbesondere Influencern auf der Plattform „YouTube“, für die Identitätsentwicklung von Jugendlichen in der Adoleszenz.
Die zentralen Felder umfassen psychologische Theorien zur Identität, die soziale Lerntheorie, die Rolle von Peergroups, Medieneinflüsse sowie die Chancen und Herausforderungen für die Soziale Arbeit.
Das primäre Ziel ist es, den Einfluss von „YouTube“-Influencern auf Jugendliche zu verstehen und daraus Handlungsempfehlungen für Fachkräfte der Sozialen Arbeit abzuleiten.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer eigenen quantitativen Online-Umfrage unter 162 Probanden, um das Nutzungsverhalten und die Einstellung zu Influencern zu untersuchen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Identität und Vorbildern, eine Analyse der Rolle von Massenmedien und „YouTube“ sowie die Darstellung und Diskussion der empirischen Erhebungsergebnisse.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Identitätsentwicklung, YouTube, Influencer, mediale Vorbilder, Medienkompetenz und Soziale Arbeit.
„YouTube“ bietet Jugendlichen eine thematische Vielfalt, kostenlose und jederzeit verfügbare Inhalte sowie die Möglichkeit, sich mit Influencern emotional zu verbinden, was oft in parasozialen Beziehungen mündet.
Die Arbeit warnt vor der unbewussten Beeinflussung durch Produktplatzierungen, der Vermittlung eines verzerrten Realitätsbildes und dem Risiko eines teils sexistischen Klimas auf der Plattform.
Die Autorin plädiert dafür, die Lebenswelt der Jugendlichen in die Soziale Arbeit zu integrieren, Fachkräfte zu schulen und Medienkompetenz zu vermitteln, um Inhalte kritisch hinterfragen zu können.
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