Bachelorarbeit, 2018
58 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema der Entschädigung bei unangemessener Dauer finanzgerichtlicher Verfahren. Das Ziel der Arbeit ist es, die rechtlichen Grundlagen des Entschädigungsanspruchs nach §§ 198 ff. GVG im Kontext der Finanzgerichtsbarkeit zu untersuchen und die Stärken und Schwächen des Verfahrens zu analysieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den aktuellen Stand der Rechtsprechung in Bezug auf Entschädigung bei überlanger Verfahrensdauer beleuchtet und die Ziele der Arbeit darlegt. Das zweite Kapitel widmet sich der Entstehung eines nationalen Rechtsbehelfs bei überlanger Verfahrensdauer und beleuchtet die Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) in den Fällen Kudla, Sürmeli und Rumpf. Kapitel 3 analysiert den Rechtsschutz nach §§ 198 ff. GVG im Detail, indem es die Voraussetzungen und den Inhalt des Entschädigungsanspruchs sowie die Verfahrensabläufe beleuchtet. Die Finanzgerichtsbarkeit und ihre Besonderheiten in Bezug auf Verfahrensdauer und Entschädigungsansprüche werden in Kapitel 4 untersucht. Kapitel 5 befasst sich mit dem Spannungsverhältnis der §§ 198 ff. GVG zu anderen Rechtsschutzmöglichkeiten wie Amtshaftungsanspruch, Dienstaufsichtsbeschwerde, Richterablehnung und Verfassungsbeschwerde. In der abschließenden Beurteilung der Stärken und Schwächen des Entschädigungsverfahrens wird der Fokus auf die Praktikabilität und Effektivität des Verfahrens gelegt.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Begriffen und Konzepten wie Entschädigung, überlange Verfahrensdauer, Finanzgerichtsbarkeit, Rechtsschutz, §§ 198 ff. GVG, EGMR, Verfahrensdauer, Stärken und Schwächen, Spannungsverhältnis, Rechtsschutzmöglichkeiten.
Bürger können nach den §§ 198 ff. GVG eine Entschädigung fordern, wenn ein Verfahren unangemessen lange gedauert hat.
Dies ist eine formelle Rüge, die während des laufenden Verfahrens erhoben werden muss, um später einen Entschädigungsanspruch geltend machen zu können.
Die Angemessenheit richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls, insbesondere der Schwierigkeit des Verfahrens und dem Verhalten der Beteiligten.
Ja, das Gesetz sieht eine pauschale Entschädigung für die psychische Belastung und Ungewissheit vor, die durch die Verzögerung entsteht.
Die Arbeit untersucht die spezifische Entwicklung der Verfahrensdauer bei Finanzgerichten und dem Bundesfinanzhof im Vergleich zu anderen Gerichtsbarkeiten.
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