Bachelorarbeit, 2019
110 Seiten
1 Einleitung
2 Projektgebendes Unternehmen
3 Situationsanalyse
3.1 Altersstruktur in der Inneren Medizin in der Klinik Dorfen
3.2 Qualifikationsmix in der Inneren Medizin in der Klinik Dorfen
4 Ursachenforschung
4.1 Demographischer Wandel
4.2 Fachkräftemangel in der Pflege
5 Vorprojektphase/ Planungsphase
5.1 Projektauftrag
5.1.1 Projektstrukturplan
5.1.2 Projektzieldefinition
5.1.3 SWOT - Analyse
5.1.4 Stakeholder - Analyse
5.1.5 Team - Management/ Projektorganisation
5.1.6 Change - Management
5.1.7 Risiko - Management
5.1.8 Aufwands- und Kosteneinschätzung
6 Realisierungsphase
6.1 Controlling bei der Etablierung des Projektes „Neustrukturierung des Pflegebereichs der Inneren Medizin im Klinikum Dorfen“
6.1.1 Leistungserfassung im Aufnahmezimmer
6.1.2 Leistungserfassung der Internistischen Station
6.1.3 Erhebung der Sturzquote der Inneren Medizin
6.2 Umstrukturierung des Pflegedienstes in der Inneren Medizin
6.2.1 Etablierung eines neuen Versorgungsbereiches – Aufnahmestation
6.2.2 Dezentralisierung im Rahmen der primären Pflege
7 Abschlussphase/ Nachprojektphase
7.1 Beleg der These
7.1.1 Entwicklung der Kennzahl Sturz
7.2 Auswertung der Projektphase im Pflegecontrolling
7.3 Rückmeldung an den Auftraggeber
8 Projektergebnis heute/ Ausblick
9 Persönliches Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie durch eine gezielte pflegerische Umstrukturierung in der Inneren Medizin der Klinik Dorfen die Arbeitsbelastung reduziert, die Qualität der Patientenversorgung gesichert und das Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver gestaltet werden kann.
6.2.2 Dezentralisierung im Rahmen der primären Pflege
Um eine Professionalisierung der Pflege in der Klinik Dorfen zu erreichen, war innerhalb der Projektplanung eine Veränderung des Pflegesystems geplant. Das Unternehmen plante in den Jahren 2015 – 2016 eine Einführung des „Primary Nursing“.
Das aus den Vereinigten Staaten von Amerika stammende Pflegeorganisationsmodell, soll die Ausrichtung in der Klinik grundlegend verändern und die Kompetenzen einer Pflegekraft aktiv fördern. Aufgrund eines Scheiterns im Change – Management des Vorhabens, wurde es auf Eis gelegt und nicht weiterverfolgt. In der Durchführung des Projektes sollten diese Vorbereitungen aufgegriffen werden, um die Klinik Dorfen grundlegend auf eine Etablierung des Systems vorzubereiten.
Eine Etablierung dieses Systems, erfordert ein Umdenken in der Verrichtung der Tätigkeiten, die in der Pflege geplant und durchgeführt werden. Durch eine klare Klassifizierung in verschiedene Elemente, soll die Eigenverantwortung einer Pflegekraft gefördert werden. Diese Kernelemente werden dabei in vier verschiedene Anforderungen aufgeteilt.
In der Übernahme von Verantwortung bezüglich der geplanten pflegerischen Maßnahmen, sollen dabei Pflegefachkräfte selbstständig eine Pflegediagnostik durchführen und diese selbstständig evaluieren. Eine Fachkraft übernimmt dabei die Verantwortung für einen Patienten und erstellt eigenverantwortlich die angemessene Pflegeplanung, gemäß des Genesungsprozesses. Durch eine klare Zuteilung zu Patientengruppen soll eine Kontinuität geschaffen werden, die der professionellen Beziehung zwischen Pflegekraft und Patienten viele Vorteile bringt. Definiert durch eine genaue Zuteilung können diese Vertrauen zueinander aufbauen, weitere Maßnahmen besprechen und haben einen Ansprechpartner auf Station dessen Verantwortung durch eine professionelle Fachkraft übernommen wird. Diese Art der Versorgung wird oft auch in psychiatrischen Einrichtungen gewählt, in der eine Bezugspflege eine größere Rolle spielt, als im somatischen Bereich.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Herausforderung der Gesundheitsversorgung und führt in die Thematik der pflegerischen Umstrukturierung der Klinik Dorfen ein.
2 Projektgebendes Unternehmen: Dieses Kapitel stellt das Klinikum Landkreis Erding sowie den Standort Klinik Dorfen als internistische Fachklinik vor.
3 Situationsanalyse: Es wird die aktuelle Altersstruktur und der Qualifikationsmix der pflegerischen Mitarbeiter in der Inneren Medizin der Klinik Dorfen analysiert.
4 Ursachenforschung: Dieses Kapitel beleuchtet die Hintergründe des Fachkräftemangels sowie die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die stationäre Pflege.
5 Vorprojektphase/ Planungsphase: Hier werden die methodischen Vorbereitungen wie Projektstrukturplan, Zieldefinition, Stakeholder- und SWOT-Analyse für das Projekt dargelegt.
6 Realisierungsphase: Dieser Abschnitt beschreibt die praktische Umsetzung des Pflegecontrollings sowie die Umstrukturierung der Versorgungsbereiche und des Pflegedienstes.
7 Abschlussphase/ Nachprojektphase: Die Ergebnisse des Projektes werden evaluiert, die aufgestellten Thesen belegt und ein Fazit zum Projektablauf gezogen.
8 Projektergebnis heute/ Ausblick: Dieses Kapitel analysiert die Nachhaltigkeit der Maßnahmen und gibt einen Ausblick auf künftige strategische Entwicklungen in der Pflege.
9 Persönliches Fazit: Der Autor resümiert seine Erfahrungen aus dem Projektstudium und reflektiert über die Erreichung der Projektziele.
Pflegemanagement, Innere Medizin, Klinik Dorfen, Umstrukturierung, Pflegecontrolling, Primäre Pflege, Fachkräftemangel, Demographischer Wandel, Patientensicherheit, Kompetenzentwicklung, Personaleinsatzplanung, Sturzprophylaxe, Prozessoptimierung, Gesundheitsversorgung, Mitarbeiterzufriedenheit.
Die Arbeit befasst sich mit der Neustrukturierung des pflegerischen Bereichs in der Inneren Medizin der Klinik Dorfen, um den steigenden Anforderungen in der Gesundheitsbranche zu begegnen.
Die Schwerpunkte liegen auf Prozessoptimierung durch Controlling, der Einführung eines patientenorientierten Pflegesystems (Primäre Pflege), Personalentwicklung und der Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
Das Ziel ist die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen und wirtschaftlichen Patientenversorgung sowie die Stärkung der Attraktivität der Klinik als Arbeitgeber durch gezielte Strukturveränderungen.
Der Autor nutzt eine Kombination aus IST-Analyse, Projektmanagement-Instrumenten (wie SWOT, Stakeholder-Analyse), Controlling-Tools zur Leistungserfassung und ein Change-Management-Modell nach Lewin.
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Situation, erforscht die Ursachen der Personalprobleme und beschreibt detailliert die Planung und Realisierung der Umstrukturierung in drei Teilbereichen.
Wichtige Begriffe sind Pflegemanagement, Primäre Pflege, Pflegecontrolling, Prozessoptimierung, Fachkräftemangel und Mitarbeiterorientierung.
Der Erfolg wurde durch die Einführung eines Pflegecontrollings, die Erfassung von Leistungskennzahlen und die Beobachtung der Sturzquote als Qualitätsindikator gemessen.
Sie soll durch klare Verantwortlichkeiten und kontinuierliche Patientenbetreuung die Professionalität der Pflege steigern und die Mitarbeiter stärker einbinden.
Der Wandel führt zu einer alternden Gesellschaft mit höherer Multimorbidität, was den Druck auf die Kapazitäten und die fachliche Qualifikation der Pflegekräfte in der Inneren Medizin massiv erhöht hat.
Es beschreibt die Lage der Führungskräfte in der Pflege, die zwischen hohen betriebswirtschaftlichen Anforderungen des Managements und den Bedürfnissen sowie Belastungen des Teams stehen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

