Masterarbeit, 2014
70 Seiten, Note: 1,85
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen zum Thema
2.1 Theoretischer Hintergrund
2.1.1 Betriebliche Gesundheitsförderung
2.1.2 Das Herz-Kreislauf-System
2.1.3 Training des Herz-Kreislauf-Systems
2.1.4 Karate – Entwicklung und Besonderheiten der Kampfkunst
2.1.5 Trainingswissenschaftliche Aspekte des Karate
2.2 Empirischer Hintergrund
2.3 Hypothesenbildung
3. Methodisches Vorgehen
3.1 Stichprobe
3.2 Testverfahren und Durchführung
3.2.1 Testverfahren
3.2.2 Auswertungsverfahren
3.3 Das Konzept „Fit Fight“
4. Ergebnisse
4.1 Auswertung und Darstellung der Daten
4.2 Diskussion der Daten
4.2.1 Effekte von Karate auf das Herz-Kreislauf-System älterer Sportler
4.2.2 Integration von Karate in die (betriebliche) Gesundheitsförderung
5. Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit untersucht, ob und inwieweit Karatetraining als gesundheitsfördernde Maßnahme im betrieblichen Setting dazu beitragen kann, die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems bei sportabstinenten Arbeitnehmern im Alter zwischen 40 und 60 Jahren zu verbessern.
3.3 Das Konzept „Fit Fight“
Aufgrund der Tatsache, dass Karate im Sport- beziehungsweise Karatevereinen meist als Form der Selbstverteidigung gelehrt wird, wurden die Inhalte des Karateworkshops entsprechend dem Setting in dem es durchgeführt wurde angepasst. Da das „traditionelle“ Training im Karate ein gewisses Maß an Partnerkampf-Übungen mit Körperkontakt fordert, welches für ungeübte Teilnehmer ein Verletzungsrisiko darstellen kann, welches bei Maßnahmen zur Gesundheitsförderung vermieden werden sollte, wurde der Fitnesscharakter der Trainingsintervention mehr in den Mittelpunkt gerückt.
Daher wurde für diese Untersuchung ein Konzept entwickelt werden, dass das Fitnesstraining hervorhebt, das Verletzungsrisiko minimiert, aber trotzdem noch die karatetypischen Elemente beinhaltet. Das Ergebnis hierbei nennt sich „Fit Fight“ und soll im Folgenden genau erläutert werden.
Die Grundidee des Konzepts ist es, durch die so genannten Grundschulübungen und das Katatraining die gewünschten trainingswirksamen Reize auf das Herz-Kreislauf-System zu erzeugen. Charakteristisch für diese beiden Trainingsarten sind die kurze Belastungsdauer von teilweise 20 bis 40 Sekunden, welche jedoch mit einer sehr hohen Wiederholungszahl von Einzelbewegungen einhergeht. Vergleicht man dies mit den in Kapitel 2.1.3 aufgeführten Trainingsmethoden zum Ausdauertraining, so fällt auf, dass man sich hierbei im Bereich der Intervallmethoden, genauer gesagt bei der Sonderform des so genannte „Sportherztraining“ befindet, welche einen positiven Trainingseffekt auf das Herz-Kreislauf-System haben.
Begonnen wurde jede Trainingseinheit mit einer zehnminütigen Aufwärmphase. Diese hatte den Sinn, den Körper auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten sowie darüber hinaus, durch leichte Kräftigungsübungen die Stabilisationsmuskulatur zu stärken und die Beweglichkeit des Oberkörpers und des Rückens zu fördern. Dies wurde durch den Einsatz von Medizinbällen, Terrabändern und dem leichten Laufen der erlernten Katas ohne großen Krafteinsatz erreicht.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel und dessen Konsequenzen für den Arbeitsmarkt sowie die Notwendigkeit gesundheitsförderlicher Maßnahmen.
2. Theoretische Grundlagen zum Thema: Dieses Kapitel liefert den wissenschaftlichen Rahmen, inklusive betrieblicher Gesundheitsförderung, der Funktionsweise des Herz-Kreislauf-Systems und der trainingswissenschaftlichen Analyse des Karate.
3. Methodisches Vorgehen: Hier wird das Untersuchungsdesign der Längsschnittstudie, die Rekrutierung der Probanden und das speziell entwickelte Interventionskonzept „Fit Fight“ erläutert.
4. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung des Shuttle-Run-Tests und diskutiert die gefundenen Effekte des Karatetrainings im Vergleich zwischen Untersuchungsgruppe und Kontrollgruppe.
5. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bestätigt Karate als geeignete Sportart für ein gesundheitsförderliches Training des Herz-Kreislauf-Systems.
Karate, Herz-Kreislauf-System, Gesundheitsförderung, Alter, betriebliche Gesundheitsförderung, Fit Fight, Intervalltraining, Shuttle-Run-Test, Leistungsfähigkeit, Trainingseffekt, demografischer Wandel, Sport, Ausdauertraining, Prävention, Jukuren.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen eines spezifisch angepassten Karatetrainings auf die Herz-Kreislauf-Leistungsfähigkeit älterer Sportler und sportabstinenten Personen.
Die Arbeit verknüpft betriebliche Gesundheitsförderung im Kontext des demografischen Wandels mit trainingswissenschaftlichen Aspekten der Sportart Karate.
Es soll empirisch geprüft werden, ob ein achtwöchiges Karatetraining positive Effekte auf die Herz-Kreislauf-Fitness von sportabstinenten Mitarbeitern hat.
Es wurde eine Längsschnittstudie mit Prä- und Post-Test durchgeführt, wobei zur Messung der Leistungsfähigkeit ein modifizierter Shuttle-Run-Test zum Einsatz kam.
Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen, das methodische Vorgehen, die Präsentation und statistische Auswertung der Daten sowie die anschließende Diskussion der Ergebnisse.
Zentrale Begriffe sind Karate, Gesundheitsförderung im Alter, betriebliche Gesundheitsförderung, Herz-Kreislauf-System und Intervalltraining.
Das Konzept „Fit Fight“ wurde entwickelt, um die gesundheitsfördernden Aspekte des Karate zu betonen und gleichzeitig das Verletzungsrisiko durch den Verzicht auf direkten Partnerkampf zu minimieren.
Bei der Kontrollgruppe (erfahrene Karateka) konnte keine signifikante Verbesserung festgestellt werden, da diese ihr Leistungsniveau durch das regelmäßige Training primär halten.
Nein, die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Karate keinen signifikanten Einfluss auf die maximale Herzfrequenz hat.
Karate ist aufgrund seines positiven Trainingseffektes auf das Schlagvolumen des Herzens eine sehr gut geeignete Sportart für die betriebliche Gesundheitsförderung bei älteren Mitarbeitern.
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