Masterarbeit, 2017
92 Seiten, Note: 1.3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Geschäftsmodellierung in der Praxis
2.1 Arbeitsdefinition Geschäftsmodell
2.2 Frameworks für die Geschäftsmodellentwicklung & spezifische Charakteristika
2.2.1 Business Model Canvas
2.2.2 St. Galler Business Model Navigator
2.2.3 Klassifizierung der Ausgangssituation
3. Grundlagen der digitalen Transformation
3.1 Definition und Entwicklung
3.1.1 Industrielle Revolutionen als Vorstufen der Digitalisierung
3.1.2 Digitale Transformation
3.2 Digitale Transformation von Geschäftsmodellen
3.2.1 Roadmap zur Digitalen Transformation von Geschäftsmodellen
3.2.2 Zur Digitalisierung von Unternehmen
3.3 Wesentliche Treiber hinter der digitalen Transformation
4. Geschäftsmodelle vor dem Hintergrund exponentieller Wachstumseffekte und systematischer Unsicherheiten
4.1 Moore’s Law
4.2 Schwarze Schwäne
4.3 Karl Popper & die deduktive Falsifizierung
4.4 Disruptive Innovationen
4.5 Antifragilität als Gegenmittel gegen Schwarze Schwäne
5. Folgen der Digitalisierung
5.1 Direkte Folgen für die Unternehmensumwelt
5.1.1 Plattform-Ökonomie
5.1.2 Industrie 4.0
5.2 Verändertes Mediennutzungs- und Konsumverhalten
5.2.1 Zeitalter der Aufmerksamkeitsökonomie
5.2.2 Prosumenten treffen auf Personalmangel
5.3 Anwendungs- und Leistungsmöglichkeiten am Beispiel der Consumer Journey
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der digitalen Transformation und dessen Auswirkungen auf gegenwärtige sowie zukünftige Geschäftsmodelle. Dabei wird analysiert, wie Unternehmen den Herausforderungen durch exponentielle Wachstumseffekte und systematische Marktunsicherheiten begegnen können, um durch agile Strategien und innovative Geschäftsmodellierung erfolgreich am Markt zu bestehen.
2.2.1 Business Model Canvas
Bei Verwendung des Business Model Canvas müssen sich Unternehmer zwangsläufig mit dem Markt beschäftigten. Durch den Perspektivenwechsel hin zu Kunde, Partnern und Wettbewerb wird der Unternehmer gezwungen, sich mit dem eigenen Geschäftsmodell und der ihm zugrundeliegenden Unternehmensumwelt auseinanderzusetzen. Die Tragfähigkeit einer Geschäftsidee kann hierdurch bereits im Frühstadium bewertet und ggf. verworfen werden.20 Das BMC kennt neun zentrale Faktoren, die zum Erfolg eines Geschäftsmodells beitragen und die innerhalb der theoretischen Planungsphase von Geschäftsmodellen zwingend Berücksichtigung finden müssen:
1. Schlüsselpartner: Strategische Partnerschaften mit Drittunternehmen, zu denen meist keine (direkte) Konkurrenz besteht. Durch eine Optimierung der Kunden-Lieferanten-Beziehungen kann sich das Unternehmen auf seine Schlüsselaktivitäten konzentrieren. Es stellt sich hier besonders die Frage, welche Prozesse vom Unternehmen selbst übernommen und welche ausgelagert werden sollen. Denkbar sind an dieser Stelle auch gemeinsame Produktionsanstrengungen zwischen eigentlich konkurrierenden Unternehmen zur Freisetzung von Kostensynergien.21
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Digitalisierung ein und erläutert die Problemstellung sowie die Forschungszielsetzung.
2. Geschäftsmodellierung in der Praxis: Hier werden Frameworks wie das Business Model Canvas und der St. Galler Business Model Navigator vorgestellt, um Geschäftsmodelle systematisch zu analysieren.
3. Grundlagen der digitalen Transformation: Das Kapitel behandelt die historische Entwicklung der industriellen Revolutionen und definiert die wesentlichen technologischen Treiber hinter der Transformation.
4. Geschäftsmodelle vor dem Hintergrund exponentieller Wachstumseffekte und systematischer Unsicherheiten: Hier werden wissenschaftliche Theorien zu Wachstum und Unsicherheit (z.B. Schwarze Schwäne) auf ihre Relevanz für moderne Geschäftsmodelle geprüft.
5. Folgen der Digitalisierung: Dieses Hauptkapitel analysiert die Auswirkungen auf die Unternehmensumwelt, insbesondere durch die Plattform-Ökonomie, Industrie 4.0 und das veränderte Konsumverhalten.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und beantwortet die Ausgangsfrage nach den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Zukunft von Geschäftsmodellen.
Digitalisierung, Geschäftsmodelle, Digitale Transformation, Plattform-Ökonomie, Business Model Canvas, Industrie 4.0, Disruption, Netzwerkeffekte, Antifragilität, Consumer Journey, Big Data, Cloud Computing, Innovationsmanagement, Wettbewerbsstrategie, Aufmerksamkeitsökonomie
Die Arbeit untersucht den Einfluss der digitalen Transformation auf die Entwicklung und Beständigkeit moderner Geschäftsmodelle.
Zentrale Themen sind die Geschäftsmodellentwicklung, die Grundlagen der Digitalisierung, der Umgang mit disruptivem Wandel sowie die veränderten Kundenbeziehungen im digitalen Zeitalter.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen die digitale Transformation verstehen, antizipieren und durch flexible sowie antifragile Geschäftsmodelle für die Zukunft sichern können.
Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Untersuchung, die auf bestehenden Management-Frameworks, wissenschaftlichen Theorien zur Marktvolatilität und einer Auswertung relevanter Fachliteratur basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Geschäftsmodellierung, die theoretischen Grundlagen der Transformation, die Analyse von Wachstumseffekten und Unsicherheiten sowie die praktischen Folgen für Unternehmen und Konsumenten.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Digitale Transformation, Geschäftsmodellinnovation, Disruption, Antifragilität und Plattform-Ökonomie charakterisiert.
Das Konzept nach Taleb wird als Antwort auf unvorhersehbare Marktereignisse (Schwarze Schwäne) eingeführt, um zu verdeutlichen, dass reine Robustheit in einer volatilen digitalen Welt nicht ausreicht.
Die Customer Journey bildet den Kaufentscheidungsprozess ab und gewinnt durch die veränderten Berührungspunkte (Touchpoints) im digitalen Raum an entscheidender Bedeutung für die Marktpositionierung.
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