Diplomarbeit, 2004
109 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.2. Vorgehensweise der Arbeit
2. Personalmanagement und der Auslandseinsatz
2.1. Charakterisierung des Begriffs „Personalmanagement“
2.2. Merkmale und Gestaltung des internationalen Personalmanagements
2.3. Exkurs: Das organisatorische Lernen als Voraussetzung für ein erfolgreiches internationales Personalmanagement
2.4. Bedeutung, Ziele und Umsetzung des Auslandseinsatzes
3. Die Auslandsentsendung
3.1. Ziele und Motive der Entsendung
3.1.1. Auslandseinsatz-Ziele des Unternehmens
3.1.2. Motive der Mitarbeiter für einen Auslandseinsatz
3.2. Die vier Phasen des Entsendungsprozesses
3.2.1. Die Auswahl von Mitarbeitern
3.2.1.1. Die Auswahlverfahren für den Auslandseinsatz
3.2.1.2. Bewertung der Auswahlphase
3.2.2. Die Vorbereitung von Mitarbeitern
3.2.2.1. Ziele der Vorbereitung
3.2.2.2. Methoden der Vorbereitung
3.2.2.2.1. Fachliche Vorbereitung
3.2.2.2.2. Interkulturelle Vorbereitung
3.2.2.2.3. Vertragliche Vorbereitung
3.2.2.2.4. Soziale Sicherheit
3.2.2.3. Bewertung der Vorbereitungsphase
3.2.3. Die Betreuung von Mitarbeitern
3.2.3.1. Ziele der Betreuung vor Ort
3.2.3.2. Betreuungsaktivitäten
3.2.3.2.1. Betreuungsaktivitäten im Heimatland
3.2.3.2.2. Betreuungsaktivitäten im Einsatzland
3.2.3.3. Bewertung der Betreuungsphase
3.2.4. Die Reintegration von Mitarbeitern
3.2.4.1. Bedeutung der Wiedereingliederung
3.2.4.2. Planung der Wiedereingliederung
3.2.4.2.1. Die Problematik der Wiedereingliederung
3.2.4.2.2. Maßnahmen zur Bewältigung der Reintegrationsprobleme
3.2.4.3. Bewertung der Reintegrationsphase
4. Gesamtbeurteilung und zukünftige Perspektive des Auslandseinsatzes
5. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit analysiert den strukturellen Aufbau und die Gestaltung von Entsendungsprozessen für Stammhausdelegierte. Ziel ist es, die Interessen von Unternehmen und Mitarbeitern in Einklang zu bringen, bestehende Maßnahmen zu bewerten und Lösungsansätze für typische Herausforderungen und das Risiko des Scheiterns von Auslandseinsätzen aufzuzeigen.
3.2.1. Die Auswahl von Mitarbeitern
„Eine spezifische, auslandsbezogene Personalauswahl und eine zielgerechte Auslandsvorbereitung sind die wichtigsten Kriterien für eine erfolgreiche internationale Personalpolitik. Schließlich steht viel auf dem Spiel: die persönliche und berufliche Entwicklung des Mitarbeiters genauso wie der Geschäftserfolg und das Image des Unternehmens im Ausland.“ Eine sinnvolle Auswahl setzt klare Vorstellungen über die Anforderungen der Position voraus. Das heißt, die Anforderungen der Unternehmung sollen mit den Vorstellungen und Interessen der Mitarbeiter abgestimmt werden, damit der Auslandseinsatz erfolgreich verlaufen wird.
Die internationalen Anforderungen aus Sicht der Unternehmung an die Mitarbeiter können in vier Gruppen eingeteilt werden:
Tätigkeitsbezogen-fachliche Anforderungen: z.B. einschlägige Fachkenntnisse und –erfahrungen, Unternehmenskenntnisse.
Schlüsselqualifikationen: z.B. Flexibilität, Teamfähigkeit, Selbständigkeit.
Interkulturelle Anforderungen: z.B. Auslandsmotivation, Erlernen der Landessprache.
Persönliche Anforderungen: z.B. Alter, physische und psychische Belastbarkeit.
Die Anforderungen aus Sicht der Mitarbeiter sind folgende:
Entsendungsmotive: z.B. mehr Verantwortung, Karrierechancen.
Auslandseignung: z.B. persönliche und familiäre Gründe, Karriereknick.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in den Begriff der Globalisierung ein und begründet die Notwendigkeit internationaler Entsendungen, wobei die Forschungsfragen und die methodische Vorgehensweise skizziert werden.
2. Personalmanagement und der Auslandseinsatz: Hier werden Grundlagen des Personalmanagements definiert sowie die Bedeutung der Internationalisierung und des organisatorischen Lernens für das Unternehmen erläutert.
3. Die Auslandsentsendung: Der Kernbereich der Arbeit, der den Entsendungsprozess in seine vier Phasen unterteilt und diese sowie die entsprechenden Betreuungs- und Vorbereitungsmaßnahmen detailliert analysiert.
4. Gesamtbeurteilung und zukünftige Perspektive des Auslandseinsatzes: Dieses Kapitel bewertet aktuelle Trends, wie etwa virtuelle Entsendungen und die Rolle des Internetrecruiting, und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Gestaltung von Auslandseinsätzen.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Abschließende Reflektion über die Relevanz der in der Arbeit behandelten Phasen und die Bedeutung menschlicher Faktoren für den langfristigen Erfolg internationaler Projekte.
Auslandsentsendung, Internationales Personalmanagement, Stammhausdelegierte, Entsendungsprozess, Personalauswahl, Auslandsvorbereitung, interkulturelle Kompetenz, Kulturschock, Reintegration, Wiedereingliederung, Expatriates, Personalentwicklung, Lernende Organisation, Globalisierung, Mentoring.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der professionellen Gestaltung von Entsendungsprozessen für Mitarbeiter, die vom Stammhaus in ausländische Niederlassungen entsandt werden.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des internationalen Personalmanagements, die Analyse der vier Phasen einer Entsendung sowie die Bewältigung interkultureller Herausforderungen.
Das Ziel ist die Präsentation und Bewertung von Maßnahmen, um den Interessenkonflikt zwischen Unternehmenszielen und Mitarbeiterwünschen zu minimieren und Auslandseinsätze erfolgreich zu gestalten.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturanalyse und -aufbereitung bestehender Konzepte zu Personalmanagement, interkulturellem Training und Reintegrationsmodellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die vier Phasen des Entsendungsprozesses: Auswahl, Vorbereitung, Betreuung und Reintegration der Expatriates.
Begriffe wie Auslandseinsatz, interkulturelle Kompetenz, Expatriates, Reintegration und Entsendungsprozess stehen im Zentrum der Untersuchung.
Die Methoden der Vorbereitung variieren stark, hängen jedoch maßgeblich von der Vorlaufzeit und der individuellen Situation des Mitarbeiters sowie seiner Familie ab.
Dies beschreibt die Schwierigkeiten von Mitarbeitern, sich nach einer langen Zeit im Ausland wieder in das soziale, kulturelle und berufliche Umfeld der Heimat einzugliedern.
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