Bachelorarbeit, 2016
51 Seiten, Note: 2
1. EINLEITUNG
2. DEFINITIONEN UND THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 SCHWIMMEN LERNEN ALS EINE ENTWICKLUNGSAUFGABE IM GRUNDSCHULALTER
2.2 FÖRDERSCHULE UND DER FÖRDERSCHWERPUNKT SPRACHE
2.3 WASSERGEWÖHNUNG UND WASSERBEWÄLTIGUNG
2.4 ÄNGSTE IM ANFANGSSCHWIMMUNTERRICHT
2.5 MOTIVATION IM ANFANGSSCHWIMMUNTERRICHT
3. KONZEPTIONEN DES ANFANGSSCHWIMMUNTERRICHT
3.1 SCHWIMMUNTERRICHT IN DER GRUNDSCHULE – LEHRPLANBEZUG
3.2 ANFÄNGERSCHWIMMEN NACH KURT WILKE
3.3 FÖRDERPLAN PSYCHOMOTORISCHER BASISKOMPETENZEN
3.4 ZWISCHENFAZIT: KONSEQUENZEN FÜR DIE KONZEPTION EINER EIGENEN FÖRDEREINHEIT
4. PLANUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT
4.1 UNTERRICHTSVORAUSSETZUNGEN
4.1.1 Allgemeine Voraussetzungen
4.1.2 Räumlich- materielle Unterrichtsvoraussetzung
4.1.3 Kompetenzstand der Schüler
4.2 EINORDUNG DER STUNDE IN DAS UNTERRICHTSVORHABEN
4.2.1 Thema und Lernziele der durchgeführten Stunde
4.3 DIE DIDAKTISCH- METHODISCHE BEGRÜNDUNG
4.3.1 Sachanalyse
4.3.2 Didaktische Reduktion
4.3.3 Methodische Entscheidung
5. ANALYSE DER DURCHGEFÜHRTEN STUNDE
5.1 REFLEXION DER UNTERRICHTSSTUNDE
5.2 ERSTES FALLBEISPIEL
5.3 ZWEITES FALLBEISPIEL
6. FAZIT
7. SCHLUSSBEMERKUNG
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie durch eine spielerisch-abenteuerliche Gestaltung des Anfangsschwimmunterrichts an einer Fördergrundschule sowohl die Motivation der Schüler gesteigert als auch Ängste im Wasser bewältigt werden können.
2.4 Ängste im Anfangsschwimmunterricht
Die unbekannten Eigenschaften vom Wasser fordern eine intensive Wassergewöhnung beim Anfängerschwimmunterricht, um der Entstehung von Angst zu umgehen. Beim Schwimmen liegen Freude und Angst so eng beieinander, wie bei sonst keiner Sportart (vgl. (Diederley / Gallinat 1994, S.72). Die Angst vor dem Wasser hat also berechtigte Gründe. Es kann eine existentielle Bedrohung darstellen. Allerdings ist das persönliche Verhältnis individuell sehr verschieden und hängt von den jeweiligen Erfahrungen in körperlicher, intellektueller und emotionaler Hinsicht ab (vgl. Wilke 1979, S.27-28). Die Angst als eines dieser Gefühle muss im Anfängerschwimmen besonders berücksichtigt werden, weil die damit einhergehende muskuläre Anspannung und die beschleunigte Atmung sich negativ auf den Lernerfolg auswirken und sich die Angst unter Umständen noch verstärken kann.
Das Erlernen von neuen Bewegungsabläufen in einem unbekannten Element bewirkt oft die Entstehung von Ängsten. Die Angst schützt auf der einen Seite vor Gefahrenmomenten, indem zum Beispiel ein Schwimmer nicht todesmutig ins tiefe, kalte Wasser springt (vgl. Rheker 2003, S.81).
Auf der anderen Seite treten Angstreaktionen meistens als Folge von vielen unterschiedlichen Reizen auf, die im Körper einen nervösen Zustand aufrufen, wie zum Beispiel die Temperatur, die veränderten Druckverhältnisse und der Aufenthalt in einem flüssigen Milieu, In manchen Fällen kann auch ein einzelner Reiz eine derartige Reaktion zur Folge haben, der ein zweckmäßiges Lernen im Wasser unmöglich macht. Kurt Wilke bemerkte zudem steife, gehemmte Bewegungen, einen Wechsel von einem ängstlichen Gesichtsausdruck mit Verlegenheitslächeln, einem ständigen Harndrang, der bereits vor Eintritt ins Wasser vorhanden ist und schließlich sogar Brechreiz (vgl. Rheker 2003, S.81-82).
1. EINLEITUNG: Die Arbeit thematisiert den Rückgang der Schwimmfähigkeit bei Grundschulkindern und stellt den Fokus auf eine spielerisch-abenteuerliche Unterrichtseinheit zur Motivations- und Angstförderung.
2. DEFINITIONEN UND THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert das Schwimmen als Entwicklungsaufgabe, beleuchtet den Förderschwerpunkt Sprache und definiert zentrale Begriffe wie Wassergewöhnung, Wasserbewältigung, Ängste und Motivation.
3. KONZEPTIONEN DES ANFANGSSCHWIMMUNTERRICHT: Hier werden moderne Konzepte vorgestellt, der Lehrplanbezug dargelegt und die methodischen Ansätze von Kurt Wilke sowie das psychomotorische Förderkonzept von Kleinert-Molitor zusammengeführt.
4. PLANUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT: Dieses Kapitel beschreibt die institutionellen Rahmenbedingungen, die Lerngruppe, die methodische Entscheidung für die Stationsarbeit und die konkrete Planung der Unterrichtsstunde.
5. ANALYSE DER DURCHGEFÜHRTEN STUNDE: Die Analyse reflektiert den Unterrichtsverlauf und stellt anhand von zwei Fallbeispielen die Beobachtungen zum Angstabbau und zur Motivationssteigerung dar.
6. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet das gewählte Konzept positiv hinsichtlich der individuellen Lernprozesse und sieht Raum für weitere Forschungsarbeiten.
7. SCHLUSSBEMERKUNG: Die Autorin reflektiert ihre persönlichen Erfahrungen im Schwimmunterricht und betont die Notwendigkeit individueller Förderung bei hoher Heterogenität.
Anfangsschwimmunterricht, Wassergewöhnung, Wasserbewältigung, Angstbewältigung, Motivationsförderung, Fördergrundschule, Förderschwerpunkt Sprache, Psychomotorik, Stationsarbeit, Schwimmpädagogik, Bewegungsförderung, Sonderpädagogik, Lehrplanbezug, Sportunterricht, Inklusion
Die Arbeit untersucht, wie ein spielerisch-abenteuerlicher Schwimmunterricht dazu beitragen kann, Ängste abzubauen und die Motivation bei Grundschulkindern, insbesondere an einer Fördergrundschule, zu fördern.
Die Arbeit verknüpft die Bereiche Sportdidaktik (Anfängerschwimmen) mit sonderpädagogischer Sprachförderung und psychomotorischen Ansätzen.
Ziel ist es, ein auf Abenteuergeschichten basierendes Unterrichtskonzept zu entwickeln, durchzuführen und dessen Wirkung auf die Angstreduktion und Motivationssteigerung bei Kindern mit Förderschwerpunkt Sprache zu analysieren.
Es handelt sich um eine praxisorientierte Forschungsarbeit, die auf didaktischen Modellen basiert und die Wirksamkeit anhand von Fallbeobachtungen in einer konkreten Unterrichtsstunde analysiert.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (Wilke, Kleinert-Molitor), die detaillierte Planung einer Unterrichtseinheit mittels Stationsarbeit sowie die Auswertung und Reflexion der durchgeführten Stunde beschrieben.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Anfangsschwimmunterricht, Wassergewöhnung, Angstbewältigung, Motivationsförderung und Stationsarbeit definiert.
Die Abenteuerreise bietet einen emotionalen Rahmen, der die Kinder motiviert, vom Schulalltag ablenkt und es ermöglicht, komplexe motorische Aufgaben in spielerische Kontexte einzubetten.
Die Arbeit verdeutlicht, dass bei Schülern mit Förderbedarf eine intensive Einzelbetreuung oft entscheidend ist, um Sicherheit zu vermitteln und Ängste zu überwinden, da die heterogene Lerngruppe unterschiedliche Bedürfnisse hat.
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