Fachbuch, 2019
193 Seiten
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1 Einleitung
2 Corporate Social Responsibility
2.1 Definition und Abgrenzung verwandter Begriffe
2.2 Historische Entwicklung
2.3 Theoretische Ansätze
2.4 Handlungsfelder von Corporate Social Responsibility
2.5 Standards, Leitfäden und Richtlinien
2.6 Corporate Social Responsibility-Umsetzung in deutschen Unternehmen
2.7 Nutzen von Corporate Social Responsibility
3 Arbeitsengagement
3.1 Definition
3.2 Abgrenzung zu verwandten Konstrukten
3.3 Ansätze der Motivationstheorien
3.4 Job Demands-Resources Modell
3.5 Prädiktoren von Arbeitsengagement
3.6 Auswirkungen von Arbeitsengagement
4 Corporate Social Responsibility und Arbeitsengagement
4.1 Wirkungseffekte von Corporate Social Responsibility auf Mitarbeiterebene
4.2 Konzeption eines Wirkungsmodells zum Zusammenhang von Corporate Social Responsibility und dem Arbeitsengagement von Mitarbeitern
4.3 Corporate Social Responsibility-Einstellung der Mitarbeiter
4.4 Glaubwürdigkeit der Corporate Social Responsibility-Aktivitäten
5 Fragestellungen und Hypothesen
6 Methodik
6.1 Untersuchungsdesign
6.2 Messinstrumente
6.3 Untersuchungsdurchführung
6.4 Auswertungsmethodik
7 Statistische Auswertung und Diskussion
7.1 Soziodemografische Daten
7.2 Reliabilitätsanalysen
7.3 Deskriptive Ergebnisse
7.4 Hypothesenbezogene Ergebnisse
7.5 Explorative Ergebnisse
7.6 Interpretation
7.7 Kritische Reflexion und Implikationen für die Forschung
7.8 Implikationen für die Praxis
8 Fazit
Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Corporate Social Responsibility (CSR) auf das Arbeitsengagement von Mitarbeitern, um die Relevanz und Wirkung von CSR-Maßnahmen im Unternehmenskontext empirisch zu belegen. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, ob und wie CSR-Aktivitäten eines Unternehmens das Engagement seiner Beschäftigten positiv beeinflussen können.
2.3.1 Pyramidenmodell nach Carroll
Carroll (1991, S. 42) konzipierte ein Pyramidenmodell, das sich in vier Stufen gliedert:
1. Ökonomische Verantwortung: Profit generieren
2. Rechtliche Verantwortung: Gesetze beachten
3. Ethische Verantwortung: Normen und Werte berücksichtigen
4. Philanthropische Verantwortung: Unternehmerisches Engagement in der Gesellschaft
Das Fundament bildet die ökonomische Verantwortung. Sie zeigt die unternehmerische Verpflichtung Profit zu generieren auf und betont die Verantwortung gegenüber den Shareholdern (Carroll, 1991). Nach Trommershausen (2011) wird das Streben nach Gewinnmaximierung oftmals im europäischen Raum ethisch hinterfragt, wohingegen im angloamerikanischen Raum dies als Sicherstellung einer ökonomischen Nachhaltigkeit verstanden wird.
Die zweite Stufe in der Pyramide bildet die rechtliche Verantwortung. Unternehmen sind dazu angehalten ihr Streben nach einer Gewinnmaximierung mit legalen Mitteln zu erreichen und dabei die vom Staat auferlegten Gesetze und Richtlinien zu berücksichtigen. Zusammen mit der ökonomischen Verantwortung werden diese beiden Verantwortungsbereiche von der Gesellschaft gefordert und sind somit unabdingbar (Carroll, 1991).
Das Konzept von Carroll geht darüber hinaus auch auf die ethische und philanthropische Verantwortung ein. Diese beiden Aspekte sind zwar nicht staatlich reguliert, werden allerdings gesellschaftlich erwartet. Die ethische Verantwortung umfasst Werte, Normen oder Erwartungen, die seitens Mitarbeitern, Verbrauchern, Shareholdern und der Gesellschaft als wichtig empfunden werden.
Bei der letzten Stufe der philanthropischen Verantwortung geht es nach Carroll um proaktives unternehmerisches Engagement. Insbesondere der Aspekt der Freiwilligkeit wird dabei hervorgehoben. Die philanthropische Verantwortung soll dem Wohl der Gesellschaft dienen. Als konkrete Maßnahmen sind hier insbesondere das Corporate Giving (Geld und Sachspenden) und das Corporate Volunteering (gemeinnützige Arbeit), die auch dem Corporate Citizenship-Ansatz zuzuordnen sind, anzusehen (Carroll, 1991).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von CSR und führt in die zentrale Forschungsfrage ein, wie CSR-Aktivitäten das Arbeitsengagement von Mitarbeitern beeinflussen.
2 Corporate Social Responsibility: Dieses Kapitel definiert CSR-Konzepte, beschreibt die historische Entwicklung und stellt verschiedene theoretische Modelle sowie Handlungsfelder und Standards vor.
3 Arbeitsengagement: Hier wird das Konstrukt Arbeitsengagement definiert, von verwandten Konzepten abgegrenzt und theoretisch fundiert mittels des Job Demands-Resources Modells erläutert.
4 Corporate Social Responsibility und Arbeitsengagement: In diesem Kapitel wird das Wirkungsmodell hergeleitet, das den Zusammenhang zwischen CSR-Aktivitäten und dem Arbeitsengagement unter Einbezug von Mediatoren und Moderatoren theoretisch begründet.
5 Fragestellungen und Hypothesen: Basierend auf den theoretischen Ausführungen werden hier die spezifischen Hypothesen und Forschungsfragen für die empirische Untersuchung formuliert.
6 Methodik: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsdesign der quantitativen Online-Befragung, die Messinstrumente sowie das methodische Vorgehen bei der Datenanalyse.
7 Statistische Auswertung und Diskussion: Hier werden die Ergebnisse der empirischen Studie präsentiert, statistisch ausgewertet, auf die Hypothesen bezogen und kritisch interpretiert.
8 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, reflektiert die Ergebnisse und gibt Implikationen für Forschung und Praxis.
Corporate Social Responsibility, Arbeitsengagement, Job Demands-Resources Modell, CSR-Aktivität, Glaubwürdigkeit, CSR-Einstellung, Arbeitnehmer, Unternehmensführung, Mitarbeiterbindung, Utrecht Work Engagement Scale, Arbeitsplatz, empirische Untersuchung, Soziale Austauschtheorie
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss das soziale unternehmerische Engagement (CSR) eines Unternehmens auf die Motivation und das Arbeitsengagement seiner Mitarbeiter hat.
Die Untersuchung verknüpft die Konzepte der Corporate Social Responsibility mit psychologischen Modellen zum Arbeitsengagement und analysiert deren wechselseitige Wirkungszusammenhänge.
Das primäre Ziel ist es zu prüfen, ob CSR-Aktivitäten eines Unternehmens tatsächlich eine positive Auswirkung auf das Engagement der Mitarbeiter haben und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen.
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie in Form einer Online-Befragung durchgeführt, bei der validierte Skalen zur Messung der verschiedenen Konstrukte genutzt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Herleitung von CSR und Arbeitsengagement, die Entwicklung eines eigenen Wirkungsmodells und die anschließende empirische Überprüfung mittels statistischer Methoden.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Corporate Social Responsibility, Arbeitsengagement, Job Demands-Resources Modell, CSR-Einstellung und Glaubwürdigkeit definieren.
Die Analyse zeigt, dass die Glaubwürdigkeit der Maßnahmen als partieller Mediator fungiert, was bedeutet, dass sie einen Teil des positiven Effekts zwischen CSR-Aktivitäten und Arbeitsengagement erklärt.
Die empirischen Ergebnisse verdeutlichen, dass insbesondere das Handlungsfeld "Arbeitsplatz" einen signifikanten positiven Einfluss auf das Arbeitsengagement ausübt.
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