Bachelorarbeit, 2017
95 Seiten, Note: 1,3
Einleitung
1. Theoretische Grundsätze
1.1 Grundlagen der Kinderernährung
1.2 OptimiX - Ernährungsempfehlungen des DGE
1.2.1 Allgemeines
1.2.2 Nährstoffe
1.2.3 Lebensmittelauswahl
1.3 Ernährungssituation von Kindern in Deutschland
1.4 Einflussfaktoren
1.4.1 Postnatale Prägung
1.4.2 Eltern
1.4.3 Soziale Lage
1.4.4 Peers
1.4.5 Mediale Einflüsse
1.5 Lebensstilwandel
2. Die „aid-Ernährungspyramide“
2.1 Allgemeines
2.2 Die „aid-Ernährungspyramide“ in der Grundschule
2.2.1 Die Lebensmittelgruppen
2.2.2 Portionen und Portionsgrößen
2.2.3 Die Mahlzeiten
2.3.4 Bewegung im Alltag
3. Praktische Umsetzung
3.1 Kompetenzen und Lernziele
3.1.1 Materialauswahl
3.1.2 Ernährungs- und Verbraucherbildung in Deutschland – Lernziele nach REVIS
3.1.3 Teilrahmenplan Sachkunde (Rheinland-Pfalz)
3.1.4 Ausgewählte Lernziele für den Unterricht
3.4 Durchführung zur Umsetzung der Lernziele
3.4.1 Schule
3.4.2 Erste Doppelstunde
3.4.3 Zweite Doppelstunde
3.5 Reflexion
3.5.1 Beobachtungen der ersten Doppelstunde
3.5.2 Beobachtungen der zweiten Doppelstunde
3.5.3 Beobachtungen zum Material
3.6 Ergebnisevaluation
3.7 Beurteilung
Fazit
Die Bachelorarbeit untersucht, inwieweit das Unterrichtsmaterial „Stickerspaß mit der ‚aid-Ernährungspyramide‘ für Grundschulkinder“ geeignet ist, um Schülerinnen und Schülern einer zweiten Grundschulklasse Wissen über gesunde Ernährung und körperliche Aktivität zu vermitteln und ein entsprechendes Gesundheitsverhalten zu fördern.
Die „aid-Ernährungspyramide“
Die „aid-Ernährungspyramide“ ist ein wissenschaftlich fundiertes, alltagstaugliches Modell für Ernährungsempfehlungen, herausgegeben vom Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (aid). Der aid Infodienst e.V. Bonn wurde 1950 mit Hilfe von Kapital des Marshallplanes gegründet und gilt seitdem als Deutschlands führender Informationsanbieter zum Thema Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung. Dazu erstellt der Infodienst Medien, organisiert eigene Veranstaltungen und sorgt folglich für eine Verbesserung des Wissens sowie der Kompetenzen der Verbraucher zu besagten Themen. Die herausgegebenen Medien des aid werden auf wissenschaftlicher Grundlage mit Hilfe von Expertenwissen konzipiert und bieten Lehrerinnen und Lehrern Hintergrundinformationen sowie Lernspiele für Kinder und Jugendliche (vgl. http://www.bagso.de).
Die „aid-Ernährungspyramide“ ist ein praxisbezogenes, eigenverantwortliches und zielorientiertes Modell, welches das Lernen von Schülerinnen und Schülern fördert. Sie orientiert sich an den wissenschaftlichen Empfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) und der Referenzwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Komplexe Sachverhalte zum Thema der Ernährung werden durch dieses Portionsmodell vereinfacht dargestellt und alltagstauglich umgesetzt, sodass sich Kinder in der breiten Masse des Lebensmittelangebotes besser zurechtfinden. Das Modell der Ernährungspyramide unterstützt den Aufbau von Ernährungs- und Verbraucherkompetenzen und orientiert sich zudem an den Bildungszielen aus dem REVIS-Curriculum EVB (vgl. Koelsch 2012, S. 5).
Gegliedert ist die Pyramide in 22 Einzelbausteine, den Portionen aus den acht Lebensmittelgruppen, zu sechs Ebenen in drei verschiedenen Farben. Die Ampelfarben wurden beabsichtigt gewählt, da Schülerinnen und Schüler diese bereits aus ihrem Alltagsleben kennen und sich somit daran orientieren können. Das Fundament der Pyramide, zusammengesetzt aus Getränken und pflanzlichen Lebensmitteln, ist grün unterlegt und bedeutet, dass Kinder hiervon reichlich verzehren können. Mäßig, aber regelmäßig sollen die tierischen Lebensmittel der mittleren Ebene konsumiert werden. Die Spitze der Pyramide bestehend aus Fetten, Ölen, aber auch Snacks und Süßigkeiten, sind rot unterlegt und sollen nur sparsam verzehrt werden (vgl. Koelsch 2012, S.6).
Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung für die Entwicklung von Kindern sowie die zunehmende Problematik von Übergewicht und Bewegungsmangel im Kindesalter.
1. Theoretische Grundsätze: Das Kapitel erläutert die physiologischen Grundlagen der Kinderernährung, die Empfehlungen der DGE und Optimierten Mischkost sowie verschiedene soziale und mediale Einflussfaktoren auf das Essverhalten.
2. Die „aid-Ernährungspyramide“: Hier werden das aid-Pyramidenmodell, seine didaktische Struktur und die praktische Anwendung in der Grundschule, inklusive Ernährungsgruppen und Bewegung, ausführlich beschrieben.
3. Praktische Umsetzung: Dieser Abschnitt beschreibt die konkrete Unterrichtsplanung, die verwendeten Lehrmaterialien wie den „Stickerspaß“ sowie die detaillierte Reflexion und Evaluation der durchgeführten Unterrichtsstunden.
Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Material einen wertvollen Beitrag zur Ernährungserziehung leisten kann, jedoch eine sorgfältige didaktische Vorbereitung und Einbettung durch die Lehrkraft erfordert.
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Die Arbeit untersucht die praktische Anwendung und pädagogische Eignung der „aid-Ernährungspyramide“ als Unterrichtsmittel in einer zweiten Grundschulklasse zur Förderung eines gesunden Ess- und Bewegungsverhaltens.
Die Arbeit verknüpft ernährungsphysiologische Grundlagen mit pädagogischen Konzepten, beleuchtet soziale und mediale Einflüsse auf Kinder und bewertet didaktisches Material für den Unterricht.
Ziel ist es zu evaluieren, ob das spezifische Material „Stickerspaß mit der ‚aid-Ernährungspyramide‘“ Kindern dabei hilft, Nährstoffempfehlungen und Portionsgrößen spielerisch zu verstehen und in ihren Alltag zu integrieren.
Es handelt sich um eine praxisorientierte Arbeit, die auf Literaturanalyse basiert und durch eine empirische Beobachtungsstudie im Rahmen einer Unterrichtsreihe an einer Grundschule ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Ernährungsempfehlungen und Einflussfaktoren sowie eine detaillierte Dokumentation der Unterrichtsplanung und der anschließenden Reflexion.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe aid-Ernährungspyramide, Ernährungsbildung, Grundschule, Materialevaluation und Gesundheitsförderung geprägt.
In der Grundschulphase werden grundlegende Ernährungsgewohnheiten gefestigt; zudem befinden sich Kinder in einer Wachstumsphase, in der eine optimale Nährstoffversorgung für die physische und geistige Leistungsfähigkeit essenziell ist.
Die Autorin weist darauf hin, dass einige Kinder Schwierigkeiten mit dem Abstraktionsniveau der Ernährungspyramide hatten, insbesondere bei der Interpretation der Ampelfarben und der Mahlzeitenteller.
Das Elternhaus bildet das primäre soziale Gefüge und ist maßgeblich für die frühe Prägung des Essverhaltens verantwortlich; daher ist eine Einbeziehung der Eltern zur nachhaltigen Verhaltensänderung dringend empfohlen.
Das Material wird als motivierend und reizvoll bewertet, sollte jedoch nicht ohne eine vorherige, grundlegende Einführung in die Thematik eingesetzt werden, da es eine gewisse Vorbildung voraussetzt.
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