Bachelorarbeit, 2012
60 Seiten, Note: 2,1
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
2. Definition des Comicbegriffs
2.1 Der Comic
2.1.1 Definition des Begriffs Comic
2.1.2 Definition des Begriffs Webcomic
2.1.3 Kurze Geschichte des Comics in Deutschland
2.2 Vermarktung von Onlineinhalten
2.2.1 Vermarktung von Onlineinhalten allgemein
2.2.1.1 Onlinewerbung
2.2.1.2 Paid Content
2.2.1.3 Paid Services
2.2.1.4 Micropayment
2.2.1.5 Verkauf von Produkten
2.2.1.6 Spenden
2.2.1.7 Social Media
2.2.2 Vermarktung von Webcomics
2.2.2.1 Potenziale von Webcomics im Comicverlagswesen
3. Methodik
3.1 Forschungs- und Datenerhebungsmethode
3.2 Die Zielgruppe
3.3 Hilfsmittel und Distributionsorte
3.4 Die Ergebnisse im Kontext anderer Arbeiten
4. Durchführung
4.1 Literaturrecherche und -auswertung
4.2 Die Umfrage
4.2.1 Erarbeitung des Fragebogens
4.2.1.1 Erläuterung der Fragen und Antworten
4.2.2 Distribution des Fragebogens
4.2.2.1 animexx.de
4.2.2.2 myComics.de/comicforum.de
4.2.2.3 mangaka.de
4.2.3 Auswertung der Umfrage
4.2.3.1 Statistische Berechnungen
5. Ergebnisse
5.1 Vorstellung der Ergebnisse
5.2 Diskussion der Ergebnisse
5.2.1 Parallelen zum amerikanischen Webcomicmarkt
5.2.2 Webcomics als Teilbereich der angebotenen Onlineinhalte und deren Vermarktung
5.2.3 Soziale Medien als wichtige Kommunikationskanäle
6. Zusammenfassung
6.1 Zusammenfassung der Arbeit
6.2 Fazit
6.3 Überlegungen zu weiteren Untersuchungen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Vermarktungsverhalten von Autoren deutschsprachiger Webcomics. Ziel ist es, herauszufinden, welche Kanäle und Erlösmodelle von den Urhebern genutzt werden und in welchem zeitlichen Verhältnis die Erstellung der Comics zur Marketingarbeit steht.
1. Einleitung
Das Internet hat sich mittlerweile als Vertriebskanal von physischen Gütern, aber auch von digitalen Produkten und Dienstleistungen etabliert. Seit der Einführung von iTunes als digitalen Musikmarkt im Jahr 2003 sind Geschäfts- und Erlösmodelle für digitale Produkte in den Fokus der allgemeinen Öffentlichkeit gerückt. Viele Unternehmen, insbesondere in der Medienbranche, versuchen seither mehr oder minder erfolgreich, ihre digitalen Produkte an die Internetnutzer zu verkaufen. Es haben sich infolgedessen eine Vielzahl verschiedener Erlösmodelle entwickelt, von Paid Content und Services über Abonnements bis zu Freemium und Micropayment. Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und den dazu gehörenden Applikationen, kurz Apps, hat sich ein weiterer Markt für digitale Produkte eröffnet, der durch sein rasantes Wachstum in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird.
Mit dem Beginn der Verbreitung des Internets Anfang der 1990er Jahre kamen auch die ersten Comics auf, die ausschließlich im Web publiziert wurden (Beispiel: Doctor Fun, 1993). Das Medium Internet bot den Comicmachern nicht nur neue technische Möglichkeiten der künstlerischen Entfaltung, sondern auch eine neue Publikations- und Distributionsplattform abseits der Kontrolle durch Verlage.
Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Arbeit soll herausgefunden werden, welche Vermarktungskanäle und Erlösmodelle deutsche Webcomic-Autoren nutzen und wie viel Zeit sie wöchentlich für die Vermarktung ihres Comics aufwenden. Im Zentrum der Arbeit steht folgende These:
Autoren deutschsprachiger Webcomics verbringen mehr Zeit mit der Erstellung ihres Comics als sich mit Marketingstrategien auseinander zu setzen. Zur Vermarktung ihres Webcomics werden von den Autoren vorzugsweise Online-Communities und soziale Netzwerke als Kommunikationskanäle sowie Werbung und Merchandise als Erlösmodelle genutzt.
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz digitaler Geschäftsmodelle und die spezifische Problemstellung hinsichtlich der Vermarktung von Webcomics.
2. Definition des Comicbegriffs: Theoretische Herleitung der Begriffe Comic und Webcomic sowie ein Überblick über die Erlösmodelle von Onlineinhalten.
3. Methodik: Begründung der quantitativen Online-Umfrage als primäres Forschungsinstrument zur Untersuchung der Zielgruppe.
4. Durchführung: Beschreibung des Ablaufs der Literaturrecherche und der Konzeption sowie Distribution des Fragebogens.
5. Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Umfragedaten inklusive statistischer Berechnungen und einer kritischen Diskussion der Ergebnisse.
6. Zusammenfassung: Synthese der Arbeitsergebnisse, Bestätigung der Hypothesen sowie Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Webcomics, Vermarktung, Erlösmodelle, Onlinewerbung, Paid Content, Micropayment, Soziale Netzwerke, Online-Communities, Comicverlagswesen, Nutzerbindung, Monetarisierung, deutsche Webcomic-Autoren, Marketingstrategien, Online-Umfrage, digitale Publikation
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Vermarktung von Webcomics im deutschsprachigen Raum und analysiert, wie Autoren ihre Werke online bekannt machen und monetarisieren.
Die Arbeit deckt die Definition von Webcomics, gängige Erlösmodelle im Internet, Marketingstrategien für digitale Inhalte sowie die spezifischen Bedingungen des deutschen Webcomicmarktes ab.
Das Ziel ist die empirische Überprüfung der These, dass Webcomic-Autoren deutlich mehr Zeit in die künstlerische Erstellung ihrer Werke investieren als in deren Vermarktung.
Die Arbeit basiert auf einer quantitativen Untersuchung mittels eines Online-Fragebogens, der an Webcomic-Autoren in verschiedenen Online-Communities gerichtet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Begriffe und Erlösformen sowie die methodische Durchführung und die anschließende statistische Auswertung der Umfragedaten.
Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von Medienwissenschaft, Wirtschaftstheorie zu digitalen Inhalten und einer eigenen empirischen Datenbasis aus.
Die Unterscheidung verdeutlicht, dass die professionelle Kommerzialisierung von Webcomics im deutschen Raum hinter der kreativen Leidenschaft zurücksteht und viele Autoren ihre Arbeit primär als Hobby betrachten.
Erlösmodelle wie Paid Content sind bei Webcomics kaum verbreitet; stattdessen setzen Autoren verstärkt auf klassische Methoden wie Werbung oder Merchandise, wobei auch diese oft nur geringe Erträge einbringen.
Soziale Netzwerke und Online-Communities dienen als unverzichtbare Kommunikationskanäle zur Leserbindung, da sie eine kostengünstige und direkte Interaktion mit der Zielgruppe ermöglichen.
Es wird empfohlen, zukünftige Studien durch qualitative Interviews zu ergänzen, um die Beweggründe für bestimmte Vermarktungsentscheidungen tiefergehend zu verstehen und die Rolle mobiler Plattformen stärker zu berücksichtigen.
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