Fachbuch, 2019
112 Seiten
1 Einleitung
Theoretischer Teil
2 Was sind Roboter?
2.1 Roboter und Androiden
2.2 Künstliche Intelligenz
2.3 „Uncanny Valley“
2.4 Darstellung in vergangenen und aktuellen Medien
3 Roboter und ihre Anwendungsgebiete
3.1 Die aktuelle Roboter-Generation
3.2 Anwendungsgebiete
4 Zusammenfassung theoretischer Teil
Empirischer Teil
5 Forschungsmethodik
5.1 Wahl der Methode
5.2 Konzeption und Durchführung
6 Auswertung
7 Diskussion
7.1 Akzeptanz von technischer Unterstützung in der Sozialen Arbeit
7.2 Vergleich mit den Ergebnissen der Europäischen Kommission
7.3 Geschlechtsunterschiede
8 Zusammenfassung des empirischen Teils
9 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Akzeptanz und Wahrnehmung von Therapierobotern und Künstlicher Intelligenz im Kontext der Sozialen Arbeit. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie angehende Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter gegenüber der Integration moderner Technologien in ihr Berufsfeld eingestellt sind und welche Rolle Vorerfahrungen sowie ethische Bedenken dabei spielen.
2.4.1 Die drei Gesetze der Robotik
Wie schon in Kapitel 2.1 erwähnt stammt die Bezeichnung Roboter aus einem fiktiven Werk, in dem sich der Autor mit den Auswirkungen mechanischer Sklavenarbeiter auf die menschliche Welt beschäftigt. Es ist daher naheliegend den künstlerischen Umgang mit Robotik zu erwähnen, der Ausdruck von menschlichen Wünschen und Sorgen ist.
In der Literatur ist das Genre Science Fiction, neben Fantasy, Krimi und Romantik, eines der beliebtesten. Roboter tauchen hier, neben extraterrestrischen Wesen, in fast jedem Werk auf. Die dabei thematisierten Konflikte zwischen Mensch und Roboter haben sich seit den Anfängen kaum verändert. In Isaac Asimovs Kurzgeschichte „Runaround“ aus den 40ern des vergangenen Jahrhunderts werden zum ersten Mal die drei Gesetze der Robotik erwähnt (vgl. Asimov 1977, S. 43; Barthelmeß und Furbach 2012, S. 94; Bizony 2015):
1. Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen.
2. Ein Roboter muss den Befehlen eines Menschen gehorchen, es sei denn, solche Befehle stehen im Widerspruch zum ersten Gesetz.
3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange dieser Schutz nicht dem ersten oder zweiten Gesetz widerspricht.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den technologischen Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz und thematisiert die Ängste vor Automatisierung sowie die Chancen für die Soziale Arbeit.
2 Was sind Roboter?: Dieses Kapitel definiert Roboter und Androiden, erläutert grundlegende KI-Konzepte wie den Turing-Test und das „Uncanny Valley“ sowie deren mediale Darstellung.
3 Roboter und ihre Anwendungsgebiete: Hier wird der aktuelle Stand der Technik (Hardware, Sensorik, soziale Robotik) analysiert und Anwendungsbeispiele in Privatleben, Industrie und Sozialem vorgestellt.
4 Zusammenfassung theoretischer Teil: Dieses Kapitel resümiert die theoretischen Erkenntnisse und leitet zur Fragestellung des empirischen Teils über.
5 Forschungsmethodik: Es werden der Aufbau der Online-Umfrage, die Wahl der Zielgruppe (Studierende der Sozialen Arbeit) und die methodischen Überlegungen zur Datenerhebung dargelegt.
6 Auswertung: Die erhobenen Daten der Umfrage werden statistisch aufbereitet, visualisiert und in Bezug auf Altersverteilung und Technologieeinstellung analysiert.
7 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, in verschiedene Teilnehmergruppen unterteilt und mit den Daten der Europäischen Kommission verglichen.
8 Zusammenfassung des empirischen Teils: Die zentralen Hypothesen werden auf Basis der Datenauswertung validiert oder verworfen.
9 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Bedeutung von Technikkompetenz in der Sozialen Arbeit und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Therapieroboter, Künstliche Intelligenz, Soziale Arbeit, Akzeptanz, Androiden, Uncanny Valley, Service-Roboter, Soziale Robotik, Turing-Test, Human-Robot-Interaction, Technologiekompetenz, Ethik, Automatisierung, Pflege, Assistenzsysteme.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Robotern und Künstlicher Intelligenz in der Sozialen Arbeit und untersucht, wie angehende Fachkräfte diesen technologischen Wandel wahrnehmen und bewerten.
Die zentralen Themen umfassen die Definition und technische Entwicklung von Robotern, die Auswirkungen von KI auf gesellschaftliche Bereiche sowie die spezifische Haltung von Studierenden der Sozialen Arbeit gegenüber diesen Assistenzsystemen.
Das Hauptziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, inwieweit angehende Sozialarbeiter/innen technologisch geschult sind, welche Akzeptanz sie gegenüber Robotern im Berufsalltag zeigen und ob Vorerfahrungen ihre Einstellung beeinflussen.
Zur Untersuchung wird ein quantitativer Ansatz in Form einer Online-Umfrage unter Studierenden der Sozialen Arbeit in Mannheim und Frankfurt gewählt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Stands der Technik (Robotertypen, KI-Funktionen, Anwendungsbereiche) und einen empirischen Teil, der die erhobenen Umfragedaten diskutiert.
Wichtige Begriffe sind Soziale Robotik, Akzeptanz, Assistenzsysteme, Künstliche Intelligenz und die interdisziplinäre Schnittstelle zwischen Technik und sozialer Fürsorge.
Besonders bei sensiblen sozialen Tätigkeiten, wie der psychologischen Beratung oder Arbeit mit Kindern, besteht eine ausgeprägte Skepsis und teilweise sogar die Forderung nach einem Einsatzverbot.
Nein, die Untersuchung zeigt, dass Vorerfahrung nicht automatisch mit einer positiveren Einstellung korreliert; vielmehr scheint ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise und Einsatzbereiche entscheidender für eine differenzierte Akzeptanz zu sein.
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