Bachelorarbeit, 2016
44 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Grundlagen leistungsorientierter Vergütung
2.1.1 Einführung und Begrifflichkeiten
2.1.2 Aktuelle Verbreitung
2.1.3 Funktionen
2.2 Grundlagen von Vertrauen
2.2.1 Einführung in den Vertrauensbegriff
2.2.2 Verbindung von Vertrauens- und Unternehmenskultur
2.2.3 Entstehung und Entwicklung von Vertrauensbeziehungen
2.2.4 Die Rolle des Selbstvertrauens
3 Analyse der Einflüsse leistungsorientierter Vergütung auf die Vertrauenskultur
3.1 Die Parameter leistungsorientierter Vergütung
3.2 Die Determinanten einer Vertrauenskultur
3.3 Einschätzung der Einflüsse leistungsorientierter Vergütung auf die Vertrauenskultur
3.4 Relevante Erkenntnisse und Gestaltungshinweise
4 Kritische Würdigung der Arbeit
Die Arbeit untersucht den Einfluss von leistungsorientierten Vergütungssystemen auf die Vertrauenskultur in Unternehmen. Ziel ist es, zentrale Einflussfaktoren zu identifizieren, die bei der Gestaltung solcher Systeme beachtet werden sollten, um Gefahren für das Vertrauen zu minimieren oder sogar positive Impulse zu setzen.
2.2.1 Einführung in den Vertrauensbegriff
Den Begriff Vertrauen allgemeingültig zu definieren, ist auf Grund der Vielzahl nicht aufeinander abgestimmter Ansätze und Theorien nicht möglich. Einige relevante Ansätze werden nachfolgend vorgestellt, um auf diese Weise dem Konstrukt des Vertrauens näherzukommen.
Schon in der frühen Kindheitsphase kommt der Mensch erstmals mit dem Phänomen Vertrauen unbewusst in Berührung. ERIKSON spricht in seinem psychosozialen Entwicklungsmodell von der Entwicklung eines Urvertrauens, welches auf der Qualität der Mutter-Kind-Beziehung basiert. Durch Erfahrungen von Zuverlässigkeit und Fürsorge im frühen Kindesalter und dem damit entstehenden Urvertrauen wird der Grundstein zur Bildung der Persönlichkeit gelegt. Negative Erfahrungen während dieser Zeit können sich im späteren Leben beispielsweise in übermäßigem Misstrauen oder Depression niederschlagen.
Eine ähnliche Herangehensweise verfolgt ROTTER, der in seinem Ansatz der sozialen Lerntheorie davon ausgeht, dass das menschliche Handeln hauptsächlich auf Erfahrung und Interaktion beruht. Die gemachten Erfahrungen nehmen Einfluss auf die Persönlichkeit und sind verantwortlich für die Erwartungen an andere Personen. Vertrauen beschreibt demnach die subjektive und generalisierte Erwartungshaltung, sich auf Versprechen verlassen zu können.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz leistungsorientierter Vergütung in Unternehmen und stellt die Forschungsfrage nach deren Einfluss auf die Vertrauenskultur.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erarbeitet die theoretischen Fundamente zur leistungsorientierten Vergütung sowie zum Konstrukt des Vertrauens und dessen Verbindung zur Unternehmenskultur.
3 Analyse der Einflüsse leistungsorientierter Vergütung auf die Vertrauenskultur: Der analytische Hauptteil verknüpft spezifische Vergütungsparameter mit den Determinanten einer Vertrauenskultur, um Wirkungsmechanismen und Risiken aufzuzeigen.
4 Kritische Würdigung der Arbeit: Das Abschlusskapitel reflektiert die Methodik, die theoretischen Erkenntnisse und weist auf weiteren Forschungsbedarf hin.
Leistungsorientierte Vergütung, Vertrauenskultur, Vertrauen, Unternehmenskultur, Leistungsbeurteilung, prozedurale Fairness, Selbstvertrauen, Vergütungssysteme, Zielvereinbarung, Führungskraft, Anreizsysteme, Motivation, Anerkennung.
Die Arbeit untersucht, wie leistungsorientierte Vergütungssysteme in Unternehmen die dort herrschende Vertrauenskultur beeinflussen können.
Die Arbeit verknüpft betriebswirtschaftliche Aspekte der Anreizgestaltung mit psychologischen und soziologischen Erkenntnissen zur Entstehung von Vertrauen.
Das Ziel ist die Identifikation von Gestaltungsparametern, durch die Unternehmen Risiken für ihre Vertrauenskultur senken und positive Aspekte fördern können.
Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturrecherche basiert, um theoretische Zusammenhänge herzuleiten.
Der Hauptteil analysiert, wie einzelne Vergütungsparameter (z.B. Leistungsbeurteilung, Feedback) auf spezifische Vertrauensdeterminanten (z.B. Vertrauen zu Vorgesetzten) einwirken.
Wichtige Begriffe sind insbesondere leistungsorientierte Vergütung, Vertrauenskultur, Fairness, Leistungsbeurteilung und Selbstvertrauen.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Mitarbeiter den Prozess der Vergütungsermittlung als besonders kritisch empfinden. Faire Prozesse erhöhen das Vertrauen, selbst wenn das monetäre Ergebnis für den Einzelnen variiert.
Die Führungskraft hat eine Schlüsselrolle inne, da sie durch ihr Verhalten und die Gestaltung der Vergütungsprozesse maßgeblich dazu beiträgt, ob Vertrauen entsteht oder durch Misstrauen ersetzt wird.
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