Fachbuch, 2019
104 Seiten
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfragen
1.3 Methodik und Vorgehensweise
2 Grundlagen des Kanban-Verfahrens
2.1 Potenziale und Voraussetzungen
2.2 Prinzipien
2.3 Verfahrensablauf und -steuerung
2.4 Steuerungsmittel in der Kanban-Steuerung
3 Unternehmensübergreifendes Kanban-Verfahren
3.1 Modell eines unternehmensübergreifenden Kanban-Verfahrens
3.2 Einsatzvoraussetzungen
3.3 Potenziale
3.4 Kritische Analyse
4 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktionsweise, Einsatzvoraussetzungen und Potenziale eines unternehmensübergreifenden Kanban-Systems. Ziel ist es, auf Basis einer umfassenden Literaturanalyse aufzuzeigen, wie ein solches System zwischen Abnehmer und Lieferant zur Optimierung von Material- und Informationsflüssen implementiert werden kann, um Wettbewerbsvorteile zu generieren.
Das Prinzip der Autonomation
Autonomation bedeutet autonome Automation mit menschlichen Zügen. Maschinen sollen die Produktion von fehlerhaften Teilen autonom verhindern. Nach der Philosophie des Toyota-Produktionssystems werden die Maschinen im Kanban-System z.B. mit Sensoren ausgestattet, um fehlerhaften Teilen in der Produktion durch ein selbstständiges Anhalten der Maschinen entgegenzuwirken. Dies verleiht den Maschinen sozusagen menschliche Züge. Die Autonomation sollte mit dem Kanban-System gekoppelt sein.
1 Einführung: Dieses Kapitel umreißt die Problemstellung steigender Marktdynamik und definiert die Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Grundlagen des Kanban-Verfahrens: Es werden die theoretischen Basisprinzipien, der Verfahrensablauf sowie die zentralen Steuerungsmittel wie Kanban-Karten und Tafeln erläutert.
3 Unternehmensübergreifendes Kanban-Verfahren: Dieser Hauptteil analysiert spezifische Modelle, Einsatzvoraussetzungen, Potenziale und kritische Erfolgsfaktoren für eine Implementierung zwischen Lieferant und Abnehmer.
4 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die Vorteile und die notwendigen Voraussetzungen einer erfolgreichen unternehmensübergreifenden Kanban-Implementierung zusammen.
Kanban, Lieferanten-Kanban, Unternehmensübergreifende Steuerung, Produktionsplanung, Supply-Chain-Management, Materialfluss, Bestandsoptimierung, Just-in-Time, Autonomation, E-Kanban, Losgrößen, Prozessoptimierung, Liefertreue, Durchlaufzeit, Fertigungstiefe.
Die Arbeit befasst sich mit der Erweiterung des klassischen, innerbetrieblichen Kanban-Verfahrens auf die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit zwischen Lieferanten und Abnehmern.
Zu den Kernpunkten gehören die Steuerung des Material- und Informationsflusses, die Lieferantenintegration, das Bestandsmanagement und die Auswirkungen auf die Effizienz der gesamten Supply Chain.
Das Hauptziel besteht darin, die Einsatzvoraussetzungen zu definieren und die Potenziale zu identifizieren, die Unternehmen bei der Implementierung eines unternehmensübergreifenden Kanban-Systems realisieren können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse englisch- und deutschsprachiger Quellen sowie der Auswertung von Praxisbeispielen, um Potenziale und Voraussetzungen fundiert darzulegen.
Im Hauptteil (Kapitel 3) werden konkrete Modelle für ein unternehmensübergreifendes Kanban-System vorgestellt sowie detaillierte Anforderungen an die Lieferantenintegration und die Controlling-Instrumente erörtert.
Die zentralen Begriffe sind unternehmensübergreifendes Kanban, Lieferantenintegration, Supply-Chain-Optimierung, Bestandsreduzierung und moderne E-Technologien wie E-Kanban oder RFID.
Modell 1 fokussiert auf den klassischen Austausch durch LKWs und Karten, während Modell 2 ein von Toyota entwickeltes, stärker zyklusorientiertes Modell mit spezifischen Lieferfenstern und festgelegten Transportzyklen beschreibt.
Es dient dazu, die Leistung der unternehmensübergreifenden Steuerung abzubilden, Abweichungen mittels Soll-Ist-Analysen zu erkennen und kontinuierliche Verbesserungsprozesse zu gewährleisten.
Nein, ein unternehmensübergreifendes Kanban-System kann kartenbasiert sehr effizient gesteuert werden, wobei die IT lediglich als ergänzende Unterstützung zur Transparenzsteigerung dienen kann.
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