Forschungsarbeit, 2005
35 Seiten, Note: gut
Die Forschungsarbeit befasst sich mit der Beratung und Begleitung von Eltern eines Frühgeborenen Kindes im Raum Zürich. Ziel ist es, herauszufinden, ob Eltern von Frühgeborenen ein Bedürfnis nach mehr Beratung und Begleitung haben und ob dieses Bedürfnis nach der Entlassung des Kindes aus dem Krankenhaus verstärkt wird.
Die Einleitung führt in die Thematik der Frühgeburt und die damit verbundenen Belastungen für Eltern ein. Sie beschreibt den Forschungsgegenstand und die zu überprüfenden Hypothesen. Kapitel 2 definiert die zentralen Begriffe "Frühgeburt" und "Beratung und Begleitung". Kapitel 3 beleuchtet die theoretische Situierung des Forschungsgegenstandes, wobei die Belastungen betroffener Eltern und bestehende Interventionsprogramme beleuchtet werden. Kapitel 4 beschreibt die angewendeten Methoden der Forschungsarbeit, inklusive Planung, Stichprobenauswahl, Datenerhebung und Datenanalyse. Kapitel 5 präsentiert die Ergebnisse der Studie, sowohl deskriptive Statistiken als auch die Überprüfung der Hypothesen sowie die Analyse beeinflussender Faktoren.
Frühgeburt, Eltern, Beratung, Begleitung, Belastung, Interventionsprogramme, subjektives Beratungsbedürfnis, quantitative Untersuchung, Forschungsergebnisse, Einflussfaktoren
Eltern erleben oft Gefühle von Überforderung, Entmutigung, Resignation oder sogar Depression. Die Sorge um die Entwicklung und Gesundheit des Kindes stellt eine massive psychische Dauerbelastung dar.
Die Untersuchung zeigt, dass das Bedürfnis nach Beratung und Begleitung besonders stark ansteigt, sobald das Kind aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen wird und die Eltern auf sich allein gestellt sind.
Der subjektive Bedarf ist das empfundene Bedürfnis der Eltern nach Hilfe. Der objektive Bedarf wird von Fachleuten aufgrund der medizinischen oder sozialen Situation festgestellt; beide decken sich nicht immer.
Ja, elternzentrierte Interventionsprogramme wirken sich positiv auf die psychische Stabilität der Eltern aus, was wiederum die gesunde Entwicklung des frühgeborenen Kindes fördert.
Die Studie deutet darauf hin, dass die meisten Eltern mit der vorhandenen Beratung zufrieden sind, aber dennoch punktuell Wünsche nach intensiverer Begleitung nach der Entlassung bestehen.
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