Forschungsarbeit, 2005
35 Seiten, Note: gut
1. EINLEITUNG
2. ZENTRALE BEGRIFFE UND DEFINITIONEN
2.1 FRÜHGEBURT
2.2 BERATUNG UND BEGLEITUNG
3. THEORETISCHE SITUIERUNG
3.1 BERATUNG UND BEGLEITUNG DER ELTERN EINES FRÜHGEBORENEN KINDES
3.1.1 DIE BELASTUNGS- SITUATION BETROFFENER ELTERN
3.1.2 INTERVENTIONSPROGRAMME FÜR ELTERN VON FRÜHGEBORENEN
3.2 AKTUELLE SITUATION BEZÜGLICH BERATUNG UND BEGLEITUNG
4. METHODEN
4.1 PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG
4.2 STICHPROBE
4.3 DATENERHEBUNG
4.3.1 FRAGEBOGENKONSTRUKTION
4.4 DATENANALYSE
4.5 METHODISCHE SCHWIERIGKEITEN
5. ERGEBNISSE
5.1 DESKRIPTIVE STATISTIK
5.2 ÜBERPRÜFUNG DER HYPOTHESEN
5.2.1 HYPOTHESE 1
5.2.2 HYPOTHESE 2
5.3 BEEINFLUSSENDE FAKTOREN
5.3.1 BEEINFLUSSENDE FAKTOREN BEIM MITTLEREN BERATUNGSBEDÜRFNISWERT
5.3.2 BEEINFLUSSENDE FAKTOREN BEI EINZELNEN FRAGEN
6. DISKUSSION
6.1 HYPOTHESE 1
6.2 HYPOTHESE 2
6.3 AUSBLICK
Die Forschungsarbeit untersucht das subjektive Beratungs- und Begleitungsbedürfnis von Eltern frühgeborener Kinder im Raum Zürich, sowohl während als auch nach dem Krankenhausaufenthalt, um mögliche Lücken in der aktuellen Versorgung aufzuzeigen.
3.1.1 Die Belastungs- Situation betroffener Eltern
„Die Frühgeburtlichkeit stellt nicht nur für das Baby, sondern ebenso für seine Eltern eine Herausforderung ihrer Bewältigungskräfte dar.“ (Sarimski 2000, 55)
Die Geburt eines Frühgeborenen Kindes findet meist in einer Notfallatmosphäre statt und ist häufig ein Schockerlebnis. Die erste, natürliche Annäherung zwischen Mutter und Kind ist oft nicht möglich, da das neugeborene Kind sofort notfallmässig behandelt werden muss. (vgl. Vonderlin 1999, 53)
Brisch schreibt, dass die Eltern die Geburt des Frühgeborenen als traumatische Trennungserfahrung erleben und dadurch unverarbeitete Trennungs- und Verlusttraumen aus der Lebensgeschichte der Eltern reaktiviert werden können. (Brisch 1996, 1206)
1. EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung bezüglich der Belastungssituation bei Frühgeburten und Formulierung der zwei zentralen Hypothesen zur Untersuchung des elterlichen Beratungsbedürfnisses.
2. ZENTRALE BEGRIFFE UND DEFINITIONEN: Definition der medizinischen Parameter für Frühgeburten sowie Erläuterung des Beratungs- und Begleitungsbegriffs im Kontext der Elternunterstützung.
3. THEORETISCHE SITUIERUNG: Erörterung der psychosozialen Folgen von Frühgeburten und Dokumentation bestehender Interventionsprogramme für betroffene Eltern.
4. METHODEN: Beschreibung der Planung, Stichprobenauswahl und der quantitativen Erhebungsmethode mittels Fragebogen sowie Reflexion methodischer Schwierigkeiten.
5. ERGEBNISSE: Präsentation der deskriptiven Daten und statistische Überprüfung der Hypothesen sowie Identifikation beeinflussender Faktoren.
6. DISKUSSION: Interpretation der Studienergebnisse im Hinblick auf die Hypothesen und Ableitung von Empfehlungen für den Ausblick.
Frühgeburt, Elternberatung, Frühgeborenenstation, Eltern-Kind-Beziehung, psychische Belastung, Interventionsprogramme, subjektives Beratungsbedürfnis, Neonatologie, quantitative Untersuchung, Bewältigung, Krankenhausaufenthalt, Nachsorge.
Die Arbeit untersucht, ob Eltern von frühgeborenen Kindern im Raum Zürich einen ungedeckten Bedarf an Beratung und Begleitung haben und wie sich dieser Bedarf nach der Entlassung aus dem Krankenhaus verändert.
Neben den psychischen Belastungen durch eine Frühgeburt stehen die Rolle der professionellen Beratung, die Eltern-Kind-Bindung und die Effektivität bestehender Unterstützungssysteme im Fokus.
Ziel ist es, das subjektive Beratungsbedürfnis der Eltern quantitativ zu erfassen und zu prüfen, ob nach der Entlassung des Kindes ein signifikant stärkerer Beratungsbedarf besteht.
Es wurde eine quantitative Einstellungsbefragung mittels Fragebogen bei 28 Elternteilen durchgeführt, deren Daten statistisch mit SPSS ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Situierung, die methodische Vorgehensweise und die Darstellung der empirischen Ergebnisse samt ihrer Diskussion.
Die zentralen Aspekte sind Frühgeburtlichkeit, elterliche Belastung, Interventionsstudien, Beratungsbedarf und die spezifische Situation auf Neonatologie-Stationen.
Die Studie belegt, dass das subjektive Beratungsbedürfnis nach der Entlassung signifikant höher ist als während der Zeit im Krankenhaus.
Die Mehrheit der Eltern zeigte sich mit der erfahrenen Unterstützung im Krankenhaus grundsätzlich zufrieden, jedoch weist ein mittleres Bedürfnis auf Optimierungspotenziale in der Beratung hin.
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