Diplomarbeit, 2001
95 Seiten, Note: 2,2
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema der Wiedereingliederung von Mitarbeitern nach einem Auslandseinsatz. Ziel ist es, die Herausforderungen und Problemfelder in der Reintegrationsphase zu analysieren und Lösungsansätze für eine erfolgreiche Wiedereingliederung zu entwickeln.
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Wiedereingliederung von Mitarbeitern nach einem Auslandseinsatz dar und beschreibt den Aufbau der Arbeit. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Grundlagen des internationalen Personaleinsatzes, wobei die Themen Entsendungspolitiken, Entsendungsarten, Auswahlkriterien und Phasen der Auslandsdelegation behandelt werden. Im dritten Kapitel werden verschiedene theoretische Modelle zur Erforschung der Wiedereingliederung vorgestellt, darunter Phasenmodelle, das Person-environment-fit-Modell und das Überraschungs-Verarbeitungsmodell. Das vierte Kapitel analysiert die Einflussfaktoren einer Wiedereingliederung, wie Unternehmenspolitik, Dauer der Entsendung und Alter des Mitarbeiters. Das fünfte Kapitel befasst sich mit den potentiellen Eingliederungsproblemen aus der Sicht des Mitarbeiters und des Unternehmens, wobei soziale, soziokulturelle und berufliche Reintegrationsprobleme im Vordergrund stehen. Das sechste Kapitel präsentiert Lösungsansätze für eine erfolgreiche Reintegration, sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Dabei werden Maßnahmen wie Mentorensysteme, Schattengehälter, Weiterbildungsmöglichkeiten, Informationsdienste und Unterstützung bei der Erhaltung von Immobilienbesitz und Kapitalanlagen beleuchtet. Das siebte Kapitel beschäftigt sich mit Strategien zur Umgehung der Wiedereingliederung, wie polyzentrische Stellenbesetzung, dauerhafter Übertritt in Auslandsgesellschaft, Bildung internationaler Kader und Entsendung im fortgeschrittenen Lebensalter.
Wiedereingliederung, Auslandseinsatz, Reintegration, Internationales Personalmanagement, Entsendung, Interkulturelle Kompetenz, Kultur Schock, Theoretische Modelle, Einflußfaktoren, Reintegrationsprobleme, Lösungsansätze, Strategien.
Rückkehrer erleben oft einen „Re-Entry Culture Shock“, da sie sich an eine vertraute Umgebung anpassen müssen, die sich jedoch verändert hat, während sie selbst neue Kompetenzen erworben haben.
Es gibt soziale Probleme (Verlust von Kontakten), soziokulturelle Anpassungsschwierigkeiten und berufliche Probleme (keine passende Stelle, Statusverlust).
Empfohlen werden Mentorensysteme, regelmäßige Informationsdienste während des Auslandsaufenthalts, Rückkehrseminare und eine rechtzeitige Karriereplanung für die Zeit nach der Rückkehr.
Ein Mentor im Heimatunternehmen hält während der gesamten Entsendung Kontakt zum Mitarbeiter und unterstützt ihn bei der Suche nach einer geeigneten Rückkehrposition.
Dazu gehören die polyzentrische Stellenbesetzung (Einsatz lokaler Kräfte), der dauerhafte Übertritt in die Auslandsgesellschaft oder die Bildung eines internationalen Kaders.
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