Diplomarbeit, 2002
165 Seiten, Note: 1,7
A Einleitung
B Einführung in die gesetzliche Rentenversicherung
1 Geschichte und Systemgrundlagen
2 Bisherige Rentenreformen und ihre Entwicklung bis heute
2.1 Altersvorsorge vor Bismarck
2.2 Alters- und Invaliditätssicherung durch Bismarck
2.3 Rentenreform 1957
2.4 Rentenreform 1972
2.5 Rentenreform 1992
2.6 Wachstums- und Beschäftigungsgesetz 1996
2.7 Rentenreform 1999
2.8 Rentenreform 2001/2002
3 Aktuelle Rentenarten
3.1 Renten wegen Alters
3.1.1 Regelaltersrente
3.1.2 Altersrente für langjährig Versicherte
3.1.3 Altersrente für Schwerbehinderte
3.1.4 Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit
3.1.5 Altersrente für Frauen
3.1.6 Altersrente für langjährig unter Tage beschäftigte Bergleute
3.2 Renten wegen verminderter Erwerbstätigkeit
3.2.1 Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung
3.2.2 Rente wegen voller Erwerbsminderung
3.2.3 Rente für Bergleute
3.2.4 Rente wegen Berufsunfähigkeit
3.3 Rente wegen Todes
3.3.1 Kleine Witwen- und Witwerrente
3.3.2 Große Witwen- und Witwerrente
3.3.3 Erziehungsrente
3.3.4 Waisenrente
3.4 Voraussetzung für einen Rentenanspruch
4 Demographie und Altersentwicklung in Deutschland
4.1 Grundsätzliches
4.2 Geburtenentwicklung
4.3 Lebenserwartung
4.4 Wanderungen
4.5 Altersaufbau und Altersentwicklung
4.6 Altenquotient
4.7 Gesamtzahl der Bevölkerung
5 Gründe für ein neues, verändertes Rentensystem
5.1 Demographische Gründe
5.1.1 Ehe, Familie, Haushalt
5.1.2 Geburtenentwicklung
5.1.3 Lebenserwartung
5.1.4 Wanderungen
5.1.5 Altersaufbau und Altersentwicklung
5.1.6 Altenquotient
5.1.7 Bevölkerungsentwicklung
5.2 Veränderte Betrachtung des „Generationsvertrags“
6 Finanzielle Auswirkungen der veränderten Demographie
6.1 Aus Sicht des Versicherungsträgers
6.2 Aus Sicht des Versicherten
C Die drei Säulen der Alterssicherung
1 Die erste Säule der Alterssicherung
2 Die zweite Säule der Alterssicherung
3 Die dritte Säule der Alterssicherung
4 Zukünftige Entwicklung der drei Säulen in der Alterssicherung
D Beschreibung der Rentenreform 2001/2002
1 Grundlegende Veränderung der Rentenversicherung
2 Systematik der neuen gesetzlichen Rentenversicherung
2.1 Die wichtigsten Änderungen für Rentner
2.2 Die wichtigsten Änderungen für Arbeitnehmer
2.3 Die wichtigsten Änderungen für Frauen
2.4 Die wichtigsten Änderungen für Berufsanfänger
2.5 Die wichtigsten Änderungen für Hinterbliebene
2.6 Die wichtigsten Änderungen zum Fremdrentenrecht
3 Systematik der geplanten Zusatzrente
3.1 Förderungsberechtigter Personenkreis
3.2 Nicht förderungsberechtigter Personenkreis
3.3 Zuständigkeitsstellen von Anlageformen
3.4 Geförderte Anlageformen
3.5 Steuerliche Förderung
3.6 Verfahren zur Gutschrift der Zulage
3.7 Nutzen der zusätzlichen privaten Altersversorgung
E Neuregelungen in der betrieblichen Altersvorsorgung
1 Betriebliche Altersversorgung in der Privatwirtschaft
1.1 Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung
1.1.1 Direktzusage
1.1.2 Pensionskassen
1.1.3 Unterstützungskassen
1.1.4 Direktversicherung
1.1.5 Pensionsfonds
1.2 Finanzierung
1.3 Leistungen
1.4 Unverfallbarkeit von Betriebsrenten
1.5 Aussicht
2 Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst
2.1 Leistungen
2.2 Finanzierung
F Die Systematik zur privaten Altervorsorge
1 Zehn Schritte zur privaten Altersvorsorge
1.1 Prüfung der Anspruchsberechtigung
1.2 Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung
1.3 Überprüfung der Finanzen
1.4 Vergleich von Geldanlagen
1.5 Angebot einer betrieblichen Altersvorsorge
1.6 Beratung und Information
1.7 Wahl der Geldanlage
1.8 Festlegung der Sparraten
1.9 Antrag zur Förderung
1.10 Steuervergünstigungen bei der Steuererklärung
2 Service und Adressen
2.1 Rentenversicherungsträger
2.2 Verbraucherschutz
2.3 Bürgertelefon zur Rente
G Rentensysteme in Europa
1 Alterssicherung in Europa
2 Alterssicherungssysteme im Vergleich
3 Die Alterssicherung in der Schweiz
3.1 Darstellung des Schweizer Modells
3.1.1 Das Rentensystem
3.1.2 Die Organisationsform
3.1.3 Die Finanzierung
3.2 Beurteilung des Schweizer Modells
4 Die Alterssicherung in Großbritannien
4.1 Darstellung des britischen Modells
4.1.1 Das Rentensystem
4.1.2 Die Organisationsform
4.1.3 Die Finanzierung
4.2 Beurteilung des britischen Modells
5 Die Alterssicherung in Dänemark
5.1 Darstellung des dänischen Modells
5.1.1 Das Rentensystem
5.1.2 Die Organisationsform
5.1.3 Die Finanzierung
5.2 Beurteilung des dänischen Modells
6 Die Alterssicherung in den Niederlanden
6.1 Darstellung des niederländischen Modells
6.1.1 Das Rentensystem
6.1.2 Die Organisationsform
6.1.3 Die Finanzierung
6.2 Beurteilung des niederländischen Modells
H Rentenhöhe und Rentenanpassung
1 Rentenhöhe
1.1 Rentenformel
1.1.1 Persönliche Entgeltpunkte
1.1.2 Zugangsfaktor
1.1.3 Rentenartfaktor
1.1.4 Aktueller Rentenwert
2 Rentenanpassung
3 Rentenzahlbetrag
4 Rentenbescheid
5 Rentenberechnungsbeispiel
I Zusammenfassung und Empfehlung
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland unter Berücksichtigung der Rentenreform 2001/2002 und der neu eingeführten Riester-Rente. Ziel ist es, zu untersuchen, wie diese politischen Veränderungen die Alterssicherung der zukünftigen Generationen vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Deutschland langfristig sichern können.
Die Rentenreform 2001/2002
Die neue Bundesregierung unter Gerhard Schröder hatte bereits Ende 1998 wegen der zukünftigen demographischen Lage Deutschlands mit dem Korrekturgesetz begonnen. Die Rentenanpassung sowie die Neuregelung der Reform der Erwerbsminderungsrenten des Rentenreformgesetzes von 1999 wurden ausgesetzt. Andere Teile des Rentenreformgesetztes von 1999, vor allem der rentenrechtliche Teil des Wachstums- und Beschäftigungsförderungsgesetzes von 1996 mit seinem gewaltigen Abbau abschlagsfreien, vorzeitigen Rentenbezugs und der Wertigkeit von Anrechnungszeiten für den Rentenanspruch wurden bestätigt. Weiterhin wurde sichergestellt, dass beitragsungedeckte Leistungen aus Steuermitteln, wie z.B. der Ökosteuer, finanziert werden. Maßnahmen zur Neuregelung der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse sowie Maßnahmen gegen Scheinselbstständigkeit, und die Absicherung von Selbstständigen mit nur einem Auftraggeber kamen hinzu.
Die Reform der Renten wegen Erwerbsminderung wurde am Ende 2000 verabschiedet. Die Reform der Altersvorsorge wurde im Januar 2001 in zwei Gesetze aufgeteilt. Das Altersvermögensgesetz, welches der zustimmungspflichtige Teil der Reform ist, konnte erst nach Einstimmigkeit zwischen Bundesrat und Bundestag verabschiedet werden. Das Altersvermögensergänzungsgesetz, das keiner Zustimmung bedarf, wurde im Februar 2001 verabschiedet.
B Einführung in die gesetzliche Rentenversicherung: Dieses Kapitel erläutert die historische Entstehung des Sozialversicherungssystems unter Bismarck und stellt die Entwicklung der verschiedenen Rentenreformen bis zur Gegenwart dar.
C Die drei Säulen der Alterssicherung: Hier wird die Gliederung der Altersvorsorge in eine gesetzliche, betriebliche und private Säule beschrieben und deren zukünftige Entwicklung thematisiert.
D Beschreibung der Rentenreform 2001/2002: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Analyse der strukturellen Änderungen durch die Rentenreform, insbesondere im Hinblick auf die neue staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge.
E Neuregelungen in der betrieblichen Altersvorsorgung: Der Fokus liegt hier auf den verschiedenen Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung und den gesetzlichen Neuregelungen zu deren Finanzierung und Unverfallbarkeit.
F Die Systematik zur privaten Altervorsorge: Hier wird ein Leitfaden für Versicherte zur privaten Altersvorsorge geboten, der von der Anspruchsprüfung bis zur Wahl der Geldanlage reicht.
G Rentensysteme in Europa: Dieses Kapitel bietet einen vergleichenden Überblick über die Alterssicherungssysteme in verschiedenen europäischen Staaten, wie der Schweiz, Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden.
H Rentenhöhe und Rentenanpassung: Abschließend werden die mathematischen Grundlagen zur Berechnung der Rentenhöhe und die Mechanismen der Rentenanpassung detailliert erläutert.
Rentenversicherung, Rentenreform 2001/2002, Riester-Rente, demographischer Wandel, Altersvorsorge, Generationsvertrag, Rentenformel, private Altersvorsorge, betriebliche Altersvorsorge, Rentenartfaktor, Zugangsfaktor, Rentenbescheid, Alterssicherung.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung und die aktuelle Situation der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland, insbesondere unter dem Einfluss der Rentenreform 2001/2002.
Die zentralen Themen umfassen die demographische Entwicklung, die gesetzliche Altersvorsorge, die Einführung der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge (Riester-Rente) und die betriebliche Altersversorgung.
Ziel ist es zu beurteilen, inwieweit die Rentenreform 2001/2002 in der Lage ist, die Stabilität der Alterssicherung angesichts einer alternden Bevölkerung zu gewährleisten.
Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analysierende Vorgehensweise, basierend auf Literaturanalyse, gesetzlichen Grundlagen und dem Vergleich internationaler Rentenmodelle.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Reformen, die Analyse der drei Säulen der Alterssicherung, die Systematik der privaten und betrieblichen Vorsorge sowie einen europäischen Vergleich.
Wesentliche Begriffe sind Rentenreform, Riester-Rente, demographischer Wandel, Altersvorsorge, Rentenformel und betriebliche Altersversorgung.
Das Rentensplitting ermöglicht es Ehepartnern, ihre während der Ehe erworbenen Rentenanwartschaften partnerschaftlich aufzuteilen, um eine individuellere Absicherung zu erreichen.
Da sie das Unternehmen über Jahrzehnte bindet und die zukünftigen Kostenentwicklungen aufgrund der langen Zeiträume und sich ändernder Rahmenbedingungen schwer vorhersehbar sind.
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