Diplomarbeit, 2005
86 Seiten, Note: 2,0
Die Diplomarbeit befasst sich mit der theoretischen Grundlage staatlicher Sozialpolitik, insbesondere mit der Gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland. Ziel ist es, die wichtigsten theoretischen Ansätze zu analysieren und deren Relevanz für die Gestaltung der Sozialpolitik im Allgemeinen und der Krankenversicherung im Besonderen zu bewerten.
Die Einleitung führt in das Thema der Sozialpolitik ein und erläutert die Notwendigkeit staatlicher Eingriffe zur Bewältigung sozialer Risiken. Kapitel 2 definiert die Sozialpolitik und beschreibt ihre Ziele und Aufgaben. Kapitel 3 analysiert die theoretischen Grundlagen staatlicher Sozialpolitik, indem es den ideengeschichtlichen Hintergrund, die Theorie sozialer Bedarfe, Marktversagen, distributive Gründe und die vertragstheoretische Begründung beleuchtet. Kapitel 4 befasst sich mit der institutionellen Gestaltung eines Systems der sozialen Sicherung. Kapitel 5 analysiert die Gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland, betrachtet ihre historische Entstehung, die theoretischen Grundlagen und identifiziert Steuerungsmängel.
Sozialpolitik, Staatliche Eingriffe, Gesetzliche Krankenversicherung, Marktversagen, Soziale Bedarfe, Distributive Gerechtigkeit, Vertragstheorie, Steuerungsmängel, Historische Entwicklung.
Die Sozialpolitik basiert auf Theorien wie dem Marktversagen, der Theorie sozialer Bedarfe, distributiver Gerechtigkeit und vertragstheoretischen Ansätzen zur Absicherung existenzieller Risiken.
Auf privaten Märkten für Krankenversicherungen kommt es oft zu Problemen wie asymmetrischer Information oder adverser Selektion, wodurch Kranke keine bezahlbare Absicherung finden würden.
Sie wurde 1883 unter Otto von Bismarck als Teil der Sozialgesetzgebung eingeführt, um die soziale Frage zu lösen und die Arbeiterschaft an den Staat zu binden.
Ziel ist eine gerechtere Einkommensverteilung und der soziale Ausgleich zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, um den sozialen Frieden zu sichern.
Herausforderungen sind vor allem der demografische Wandel, der medizinisch-technische Fortschritt und daraus resultierende Kostensteigerungen sowie Steuerungsmängel im System.
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