Diplomarbeit, 1998
33 Seiten, Note: Sehr Gut
AUFGABENSTELLUNG:
1. THEORETISCHE GRUNDLAGEN DES KRAFTTRAININGS
1.1. TRAINING UND TRAINIERBARKEIT
1.2. MUSKULÄRE LEISTUNGSFÄHIGKEIT
1.3. KRAFTFORMEN
1.3.1. Die Maximalkraft
1.3.2. Die Schnellkraft
1.3.3. Die Kraftausdauer
2. ANALYSE DER ALPINEN SLALOM- UND RIESENSLALOMTECHNIK
2.1. BESONDERHEITEN DES ALPINEN SNOWBOARDRENNSPORTS
2.2. MUSKULÄRE ANFORDERUNGEN
2.2.1. Beanspruchte Muskulatur
2.2.2. Belastungsunterschiede Slalom - Riesenslalom
3. TRAININGSPLANUNG
3.1. ZUR PERIODISIERUNG:
3.2. VORBEREITUNGSPERIODE
3.2.1. VP1 - Allgemeines Krafttraining
3.2.2. VP2 - Zielgerichtetes Krafttraining
3.2.3. VP3 - Spezielles Krafttraining
3.3. WETTKAMPFPERIODE
3.4. ÜBERGANGSPERIODE
3.5. MINIMIERUNG DER VERLETZUNGS- UND ÜBERLASTUNGSGEFAHR
SCHLUßBEMERKUNG
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines leistungsoptimierenden Krafttrainingskonzepts für den alpinen Snowboard-Rennsport, wobei zwischen den Disziplinen Riesentorlauf und Slalom unterschieden wird, um den steigenden Anforderungen der Leistungsdichte gerecht zu werden.
1.1. Training und Trainierbarkeit
Training ist ein komplexer Handlungsprozeß mit dem Ziel der planmäßigen Einwirkung auf die sportliche Leistungsentwicklung. Im Breitensport dient es der Erhaltung beziehungsweise der Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Gesundheit, im Spitzensport der Verbesserung der individuellen Höchstleistung.
Die Kriterien des sportlichen Trainings sind dabei: Planmäßigkeit (Plan, Organisation, Dokumentation), Gesetzmäßigkeit (physiologische Gesetzmäßigkeiten berücksichtigen), Zielorientierung (Trainingsmaßnahmen führen direkt zum gesetzten Ziel), Individualität, Langfristigkeit.
Die Trainierbarkeit gibt den Grad der Anpassung (Adaptation) an Trainingsbelastungen wieder. Sie hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Körperbau, dem Alter (endogene Faktoren), aber auch der Ernährung und den Umweltbedingungen (exogene Faktoren) ab (WEINECK, 1994 a).
Die Trainierbarkeit von sportmotorischen Eigenschaften ist auch vom Alter abhängig. In bestimmten Phasen der Entwicklung können ganz bestimmte sportmotorische Eigenschaften besonders gut trainiert werden; man nennt diese Entwicklungsabschnitte auch „sensitive Phasen“ (WEINECK, 1994 a).
1. THEORETISCHE GRUNDLAGEN DES KRAFTTRAININGS: Dieses Kapitel erläutert die physiologischen Grundlagen der Kraft, definiert Trainingskriterien und differenziert die Erscheinungsformen Maximalkraft, Schnellkraft und Kraftausdauer.
2. ANALYSE DER ALPINEN SLALOM- UND RIESENSLALOMTECHNIK: Hier werden die spezifischen muskulären Belastungsmuster im Snowboard-Rennsport analysiert und die Unterschiede zwischen den Disziplinen Slalom und Riesenslalom hinsichtlich der Beanspruchung herausgearbeitet.
3. TRAININGSPLANUNG: Dieses Kapitel liefert ein detailliertes Konzept zur Periodisierung des Krafttrainings, unterteilt in Vorbereitungs-, Wettkampf- und Übergangsphasen inklusive konkreter Trainingsbeispiele.
Krafttraining, Snowboard-Rennsport, Maximalkraft, Schnellkraft, Kraftausdauer, Trainingsplanung, Periodisierung, Muskelhypertrophie, Kontrastmethode, Verletzungsprävention, Leistungsoptimierung, Athletik, Koordination, Schneetraining, Adaptationspotential.
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung des Krafttrainings für den alpinen Snowboard-Rennsport, um Athleten gezielt auf die hohen Anforderungen in Slalom und Riesenslalom vorzubereiten.
Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen des Krafttrainings, die spezifischen Anforderungen des Snowboardens an die Muskulatur sowie die praktische Umsetzung eines periodisierten Trainingsplans.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines effektiven Trainingskonzepts, das durch Periodisierung und disziplinspezifische Übungen zur Steigerung der sportlichen Leistung beiträgt.
Die Arbeit stützt sich auf sportwissenschaftliche Literatur zur Trainingslehre, physiologische Erkenntnisse sowie Erfahrungswerte aus dem Snowboard-Weltcup.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Kraftformen, eine Analyse der Technik sowie eine detaillierte Ausarbeitung der Trainingsperioden.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Krafttraining, Periodisierung, Schnellkraft, Leistungsoptimierung und Verletzungsprävention.
Der Slalom zeichnet sich durch kürzere, aber intensivere Belastungsspitzen und eine höhere Frequenz des Umsetzens aus, während der Riesenslalom längere, anhaltende Belastungen erfordert.
Da das Schneetraining zeitlich auf die Wintermonate begrenzt ist, ermöglicht die systematische Periodisierung des Krafttrainings eine optimale Steuerung der Leistungsentwicklung über das gesamte Jahr hinweg.
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