Diplomarbeit, 2000
91 Seiten, Note: 1
1.0 Problemstellung und Untersuchungsablauf
1.1 Thema und Ziel der Arbeit
1.2 Methodische Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2.0 Einleitung und Abgrenzung von anderen Themengebieten
3.0 Pro und Contra Bauablaufplanung
3.1 Die Notwendigkeit der Bauablaufplanung
3.2 Vorurteile gegen die Bauablaufplanung
4.0 Die Bauablaufplanung vor der Bauwerkserstellung
4.1 Externe Informationen
4.2 Interne Informationen
4.3 Verfahrensplanung
4.4 Ablaufplanung und deren Darstellung
4.4.1 Balkenplan
4.4.1 Weg-Zeit Diagramm
4.4.2 Netzplan
4.4.3 Zusammenfassung und weitere Darstellungsmöglichkeiten
4.5 Takt- / Fließfertigung
4.6 Ressourcenplanung
4.7 Baustelleneinrichtungsplanung
5.0 Die Bauablaufplanung während der Bauwerkserstellung
5.1 Arbeitskalkulation
5.2 Ressourcensteuerung
5.3 Abweichen vom Bauvertrag und unvorhersehbare Ereignisse
6.0 Die Bauablaufplanung am praktischen Beispiel
7.0 Schlußbetrachtung, Folgerungen und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten von Bauunternehmen, einen effektiven Bauablauf durch gezielte Bauablaufplanung zu gestalten, um Kosten zu minimieren und Termine einzuhalten.
4.3 Verfahrensplanung
Die Produktionsverfahrensplanung dient dazu, ein Bauverfahren zu finden und vorauszuplanen, welches für die Ausführung technisch, wirtschaftlich und organisatorisch optimal geeignet ist, sie ist außerdem Grundlage für einen gelungenen Bauablauf. Stark kostenbeeinflussende Verfahren sollten schon bei der Angebotskalkulation feststehen, so daß eine Verfahrensplanung schon dort Anwendung finden sollte. Der Bauablauf wird bei der Wahl des idealsten Verfahrens spürbar kostengünstiger, außerdem terminell vorteilhafter, als wenn ein willkürlich gewähltes Verfahren angewendet werden würde.
Die Bauverfahrensplanung hat in den letzten Jahrzehnten besonders durch steigende Lohnkosten an Bedeutung gewonnen. Starke Rationalisierungseffekte, also eine Steigerung der Produktivität, Qualität, Wirtschaftlichkeit und Senkung der Belastungen auf Arbeitskräfte lassen sich besonders durch Verbesserungen bei Bauverfahren erzielen. Eine solche Optimierung ist oft das Ergebnis eines steigenden Mechanisierungsgrades, eines vorteilhafteren Material- und Arbeitsflusses, der Arbeitsteilung und Verbesserung der Arbeitsverhältnisse. Die Bauablaufplanung hat gerade daher eine bedeutende Funktion zur Rationalisierung.
Um eine Verfahrensplanung durchzuführen, sollte das Projekt zunächst in verschiedene Abschnitte unterteilt werden, wobei Dehnungs-, Arbeitsfugen und Deckenabschlüsse zur Unterteilung herangezogen werden können. Auch verschiedene Bauteile, Geschosse oder Teilbauleistungen bzw. Gewerke können einer Aufteilung dienen. Im Hochbau ist z.B. eine Aufgliederung mit Hilfe der Gewerke nützlich, im Brückenbau mit Bauteilen sinnvoll. Die Abschnitte sollten überschaubar, einfach erkennbar und klar abgegrenzt sein. Mit Hilfe dieser Projektstruktur kann eine Verfahrensplanung durchgeführt werden, deren Ergebnis sogenannte Teilproduktionsschritte in den jeweiligen Bauabschnitten sind.
1.0 Problemstellung und Untersuchungsablauf: Definition des Ziels, einen effektiven Bauablauf mittels Bauablaufplanung zu gestalten, sowie Beschreibung der methodischen Vorgehensweise.
2.0 Einleitung und Abgrenzung von anderen Themengebieten: Definition der Bauablaufplanung als Teil der Arbeitsvorbereitung und Abgrenzung zur architektonischen Projektsteuerung.
3.0 Pro und Contra Bauablaufplanung: Analyse der Notwendigkeit zur Fehlerminimierung und Untersuchung gängiger Vorurteile gegenüber der Planung.
4.0 Die Bauablaufplanung vor der Bauwerkserstellung: Detaillierte Darstellung der Informationsbeschaffung, Verfahrensplanung, Ablaufdarstellung (Balkenplan, Netzplan), Taktfertigung, Ressourcen- und Baustelleneinrichtungsplanung.
5.0 Die Bauablaufplanung während der Bauwerkserstellung: Erläuterung der Überwachung, Arbeitskalkulation, Ressourcensteuerung sowie der Reaktion auf Planabweichungen.
6.0 Die Bauablaufplanung am praktischen Beispiel: Dokumentation der Bauablaufplanung für den Neubau eines Brückenbauwerks.
7.0 Schlußbetrachtung, Folgerungen und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung des Nutzens der Bauablaufplanung und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen durch EDV-Einsatz.
Bauablaufplanung, Arbeitsvorbereitung, Bauverfahren, Baustelleneinrichtung, Terminplanung, Netzplantechnik, Balkenplan, Ressourcenplanung, Baukosten, Produktivität, Bauwerkserstellung, Projektmanagement, Baustelle, Wirtschaftlichkeit, Soll-Ist-Vergleich
Es geht um die Anwendung der Bauablaufplanung in Unternehmen der Bauwirtschaft zur Realisierung einer effektiven Bauabwicklung.
Zentral sind die Verfahrensplanung, die Darstellung von Bauabläufen, die Ressourcenplanung sowie die Baustelleneinrichtung.
Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, wie ein effektiver Bauablauf gestaltet werden kann, unterstützt durch Formulare und ein praktisches Beispiel.
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse und praktischer Erfahrung bei der Ausarbeitung der Planung für ein konkretes Brückenbauprojekt angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Planung vor Baubeginn und die Steuerung während der Bauausführung, inklusive Kontrollmechanismen.
Wichtige Begriffe sind Bauablaufplanung, Arbeitsvorbereitung, Terminplanung, Ressourcenplanung und Baustelleneinrichtung.
Sie hat einen direkten Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg, die Arbeitssicherheit und die zeitliche Optimierung des gesamten Bauablaufs.
Die EDV ermöglicht eine schnellere und kostengünstigere Planung, einfachere Aktualisierungen bei Terminänderungen und eine bessere Übersicht bei komplexen Projekten.
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