Diplomarbeit, 2005
77 Seiten, Note: 2,0
1 Harmonisierte Stammdaten im Unternehmen als strategischer Erfolgsfaktor
1.1 Problemstellung
1.2 Abgrenzung des Themas
1.3 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Daten im unternehmerischen Umfeld
2.1.1 Definition des Datenbegriffs
2.1.2 Abgrenzung zu den verwandten Begriffen Information und Wissen
2.1.3 Stellenwert und Eigenschaften von Daten
2.1.4 Datenarten und ihr Zusammenhang
2.2 Stammdaten
2.2.1 Arten
2.2.2 Einfluss auf nachgelagerte Prozesse
2.3. Datenqualität
2.3.1 Definition des Qualitätsbegriffs
2.3.2 Definition des Datenqualitätsbegriffs
2.3.3 Merkmale
2.3.4 Ursachen von Datenqualitätsmängeln
2.3.5 Auswirkungen von Datenqualitätsmängeln
3 Unternehmensweite Harmonisierung von Stammdaten
3.1 Zahlen und Fakten zur Situation in Unternehmen
3.2 Konzeptionelle und organisatorische Rahmenbedingungen
3.2.1 Das semantische Datenmodell als konzeptionelle Rahmenbedingung
3.2.1.1 Datenmodelle
3.2.1.2 Vorgehensweisen bei der Datenmodellierung
3.2.1.3 Qualitätsanforderungen
3.2.2 Organisatorische Rahmenbedingungen
3.2.2.1 Zentrales Management der Stammdaten
3.2.2.2 Dezentrales Management der Stammdaten
3.2.2.3 Mischform beider Modelle
3.3 Mögliche Ansatzpunkte
3.3.1 Pflegeprozess bestehender Stammdaten
3.3.1.1 Datenpriorisierung
3.3.1.2 Datenprofilierung
3.3.1.3 Datenbereinigung
3.3.1.4 Datenharmonisierung
3.3.1.5 Datenüberwachung
3.3.2 Neuerfassung von Stammdaten
3.3.2.1 Technische Maßnahmen
3.3.2.2 Personelle Maßnahmen
3.3.2.3 Wirtschaftlichkeit
3.3.3 Kritische Beurteilung
3.4 Stammdatenmanagement - Die Lösung der SAP® AG
3.4.1 Die SAP® AG – Ein kurzer Überblick
3.4.2 Das Produkt SAP Master Data Management
3.4.3 Die Komponenten von SAP Master Data Management
3.4.3.1 Exchange Infrastructure
3.4.3.2 Content Integrator
3.4.3.3 Master Data Server
3.4.3.4 MDM Adapter
3.4.4 Das Master Data Management-Konzept
3.4.4.1 Content Consolidation
3.4.4.2 Master Data Harmonization
3.4.4.3 Central Master Data Management
3.4.5 Nutzen und Kosten
3.4.6 Kritische Beurteilung
4 Der Einsatz von SAP Master Data Management am Beispiel eines fiktiven Handelsunternehmens
4.1 Ausgangssituation
4.1.1 Das Unternehmen
4.1.2 Der Problembereich Bestellprozess
4.1.3 Die Zielsetzung
4.2 Vorgehensweise auf Grundlage des MDM-Konzeptes
4.2.1 Zusammenführung der redundanten Stammdatensätze
4.2.2 Pflege und unternehmensweite Verteilung der globalen Attribute
4.2.3 Zentrales Master Data Management
4.3 Fazit
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen heterogener Systemlandschaften in Unternehmen, bei denen uneinheitliche Stammdaten zu ineffizienten Geschäftsprozessen führen. Das primäre Ziel besteht darin, Ansätze zur Harmonisierung dieser Stammdaten aufzuzeigen und dabei insbesondere die Lösungsmöglichkeiten durch das SAP Master Data Management (MDM) im Hinblick auf ihre Nutzenpotentiale und Anforderungen kritisch zu bewerten.
1.1 Problemstellung
Die vorliegende Arbeit behandelt das Problem uneinheitlicher Stammdaten innerhalb der Systemlandschaft von Unternehmen. Das folgende Zitat beschreibt in kurzen Worten, worum es in der Hauptsache geht.
„Viele Unternehmen arbeiten heute mit inkonsistenten und mehrfach vorhandenen Daten, die das reibungslose Zusammenspiel in einem zunehmend globalen Firmengeflecht erschweren.“
Hinter diesem kurzen Zitat verbirgt sich der Kern des Problems. Die betroffenen Unternehmen stehen vor einer großen Herausforderung, die sie aufgrund der Komplexität der Datenorganisation zu bewältigen haben. Nachfolgend wird zum besseren Verständnis das oben genannte Zitat an einem Beispiel erläutert, bevor die Problemstellung weiter ausgeführt wird.
Die Ursache des Problems sind Daten wie die Adressdaten eines Kunden, die innerhalb der Systemlandschaft eines Unternehmens nicht einheitlich sind. Dateninkonsistenz wäre z. B. gegeben, wenn die Adressdaten nicht gelöscht sind, obwohl die Geschäftsbeziehung zum Kunden bereits beendet wurde. Bei mehrfach vorhandenen Daten – auch Datenredundanzen genannt - besteht das Problem, dass die Adressdaten eines Kunden z. B. doppelt erfasst und gespeichert wurden. Durch Eingabefehler kann es dabei zu Inkonsistenzen bei den Daten kommen, welche weitreichende Folgen für das Unternehmen haben können. Es werden Kosten verursacht, Geschäftsabläufe gestört oder die Kundenzufriedenheit beeinträchtigt.
1 Harmonisierte Stammdaten im Unternehmen als strategischer Erfolgsfaktor: Das Kapitel führt in die Problematik heterogener IT-Landschaften ein und verdeutlicht, warum Stammdatenkonsistenz ein strategischer Erfolgsfaktor für Unternehmen ist.
2 Begriffliche Grundlagen: Es werden die zentralen Begriffe Daten, Information und Wissen sowie der spezifische Stellenwert und die verschiedenen Arten von Stammdaten definiert.
3 Unternehmensweite Harmonisierung von Stammdaten: Dieses Kapitel erläutert konzeptionelle Rahmenbedingungen und konkrete Ansatzpunkte zur Bereinigung sowie SAP MDM als technologische Lösung.
4 Der Einsatz von SAP Master Data Management am Beispiel eines fiktiven Handelsunternehmens: Ein praxisorientiertes Fallbeispiel veranschaulicht die Anwendung der theoretischen MDM-Konzepte in einem heterogenen Unternehmensumfeld.
5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung der Komplexität des Stammdatenmanagements und ein Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Stammdaten, Stammdatenmanagement, Datenqualität, SAP MDM, Datenharmonisierung, Datenredundanz, Datenkonsistenz, Stammdatenpflege, Master Data Management, Systemlandschaft, Datenmodellierung, Datenprofilierung, Datenbereinigung, Unternehmensdaten, ERP
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, die durch inkonsistente Stammdaten in Unternehmen mit heterogenen IT-Systemen entstehen, und untersucht Lösungsstrategien.
Die zentralen Felder sind die Bedeutung der Datenqualität, Konzepte der Stammdatenmodellierung, organisatorische Ansätze zur Verwaltung und der Einsatz spezialisierter Software wie SAP MDM.
Ziel ist es, Möglichkeiten zur unternehmensweiten Harmonisierung von Stammdaten aufzuzeigen und zu bewerten, wie Unternehmen durch systemübergreifende Datenkonsistenz wirtschaftliche Vorteile erzielen können.
Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis von Fachliteratur und Expertenpublikationen, ergänzt durch ein fiktives Fallbeispiel zur praktischen Veranschaulichung der MDM-Konzepte.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe, die Diskussion konzeptioneller Rahmenbedingungen sowie eine detaillierte Darstellung von Prozessen und Tools zur Stammdatenharmonisierung.
Stammdaten, Datenqualität, Datenharmonisierung, SAP MDM und Systemintegration sind die prägenden Begriffe der Untersuchung.
Zentrales Management konzentriert die Stammdatenpflege an einem Ort zur Fehlerreduktion, während dezentrales Management lokale Anforderungen priorisiert; die Arbeit beleuchtet zudem Mischformen als flexible Alternativen.
Es ermöglicht die Integration von Daten über heterogene Systemgrenzen hinweg und unterstützt den Abgleich von Stammdaten, ohne dass bestehende Systeme vollständig ersetzt werden müssen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

