Diplomarbeit, 2002
84 Seiten
1 EINLEITUNG
2 DIE ANFORDERUNGEN AN INTERNATIONALES PROJEKTMANAGEMENT
3 ALLGEMEINES ÜBER INTERKULTURELLES MANAGEMENT
3.1 DAS 5-D-MODELL VON HOFSTEDE
3.2 LÄNDERRISIKEN
4 DAS PROJEKT TRANSRAPID SHANGHAI
4.1 VORSTELLUNG DER TECHNIK „MAGNETSCHNELLBAHN“
4.2 VORSTELLUNG DES PROJEKT SHANGHAI
4.3 DIE BESONDERHEITEN DES PROJEKTS
4.4 RISIKOANALYSE DES PROJEKTES
5 INTERKULTURELLES MANAGEMENT IN CHINA
5.1 POLITISCHE UND WIRTSCHAFTLICHE BEEINFLUSSUNG
5.2 SOZIO-KULTURELLE RAHMENBEDINGUNGEN
5.2.1 Verschiedene Glaubensrichtungen und Lebensphilosophien
5.2.2 „Danwei“
5.2.3 „Guanxi“ – Die Bedeutung von Beziehung
5.2.4 Chinesische und deutsche Kulturelemente im Vergleich
5.2.5 Verbale und non-verbale Kommunikation
5.2.5.1 Begrüßung
5.2.5.2 Visitenkarten
5.2.5.3 Kleiderordnung
5.2.5.4 Sprachproblem
5.2.5.5 Geschäftsessen
5.2.5.6 Gastgeschenke
5.2.6 Gesicht wahren – „Mianzi“
5.2.7 Verständnis und Bedeutung von Verträgen
5.2.8 Kommunikationstechnik
5.2.9 Personalrekrutierung in China
5.2.10 Kritik- und Konfliktverhalten
5.2.11 „Public-Relation“ Abteilung
6 RISIKOMANAGEMENT IN PROJEKTEN
6.1 PROJEKTORGANISATION
6.2 VERTRAGSMANAGEMENT
6.2.1 Vor Vertragsabschluss
6.2.1.1 Länderrisiken
6.2.1.2 Risikostrategien vor Vertragsabschluß
6.2.1.3 Klassifizierung der Risiken
6.2.2 Bei Vertragsabschluss
6.2.2.1 Risikoverminderung durch Vertragsgestaltung
6.2.2.2 Risikobegrenzung durch einzelne Vertragsbestimmung
6.2.2.3 Risikoverlagerung auf Dritte – Bürgschaften
6.3 PROJEKTKONTROLLE
6.3.1 Absicherung des Informationstransfers
6.3.1.1 Gestaltungselemente des Kommunikationsprogramms
6.3.1.2 Moderne Kommunikationstechniken
6.3.2 Terminkontrolle
6.4 SCHNITTSTELLENMANAGEMENT
6.5 ÄNDERUNGSMANAGEMENT
6.6 RISIKOMANAGEMENT
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Diplomarbeit untersucht die Anforderungen an ein interkulturelles Projektmanagement im Rahmen des Projekts "Transrapid Shanghai". Ziel ist es aufzuzeigen, wie kulturelle Unterschiede zwischen chinesischen Auftraggebern und deutschen Auftragnehmern sowie spezifische Projektrisiken durch gezieltes Management bewältigt werden können.
Die Bedeutung von „Guanxi“ in China
Im chinesischen Alltagleben spielen die über die Familie hinausgehenden sozialen Beziehungen eine vorrangige Rolle. Im „Guanxi“ – Verständnis kommt dieses Beziehungsgeflecht am besten zum Ausdruck. „Guanxi“ lässt sich mit „Beziehung“ übersetzen.
„Guanxi“ spielt eine äußerst wichtige Rolle in China. Ihr Ursprung ist der Konfuzianismus. Die Chinesische Gesellschaft ist eine Gesellschaft, in der die moralischen Grundsätze Vorrangstellung einnehmen. Das Gesicht des Anderen zu wahren, die Würde und Ehre der Anderen nicht zu verletzen, gilt als das oberste Prinzip, selbst bei konfliktträchtigen Themen. Das Prinzip: „Zuerst die Freundschaft, dann die Sachlichkeit“ ist eine grundlegende Umgangsform. Guanxi ist partikularisch, weil der persönlichen Beziehung gegenüber offiziellen Normen ein Vorrang eingeräumt wird. So kann z.B. eine gute Beziehung zur Danwei-Führung zu erheblich geringeren Bestrafungen bei schweren Normverletzungen führen. Bei der Ressourcenverteilung werden Verwandte, Freunde sowie Kampfgefährten bevorzugt [Roth99, S . 226].
1 EINLEITUNG: Darstellung der zunehmenden Globalisierung und deren Auswirkungen auf internationale Projektteams, eingeführt durch das Beispiel Transrapid Shanghai.
2 DIE ANFORDERUNGEN AN INTERNATIONALES PROJEKTMANAGEMENT: Analyse potenzieller Probleme in internationalen Projekten wie kulturelle Spannungen und unterschiedliche Managementansätze.
3 ALLGEMEINES ÜBER INTERKULTURELLES MANAGEMENT: Vorstellung von Hofstedes Kulturdimensionen als theoretischer Rahmen für interkulturelles Handeln.
4 DAS PROJEKT TRANSRAPID SHANGHAI: Vorstellung der Magnetschwebebahn-Technik und der spezifischen Rahmenbedingungen sowie Risiken des Projekts in Shanghai.
5 INTERKULTURELLES MANAGEMENT IN CHINA: Detaillierte Untersuchung der soziokulturellen Rahmenbedingungen und Kommunikationsstandards in China.
6 RISIKOMANAGEMENT IN PROJEKTEN: Erläuterung von Risikostrategien, Vertragsmanagement und Schnittstellenmanagement zur Sicherung des Projekterfolgs.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der Projektrisiken und der notwendigen interkulturellen Kompetenzen im internationalen Projektmanagement.
Interkulturelles Management, Transrapid Shanghai, Projektmanagement, Risikomanagement, China, Guanxi, Vertragsmanagement, Hofstede, interkulturelle Kommunikation, Globalisierung, Technologie-Transfer, Konfliktmanagement, Magnetschwebebahn, Schnittstellenmanagement, Wirtschaftsreform.
Die Diplomarbeit behandelt das interkulturelle Projektmanagement bei der Realisierung des Transrapid-Projekts in Shanghai und analysiert, wie deutsche Unternehmen die kulturellen Besonderheiten und Risiken in China erfolgreich handhaben können.
Zu den zentralen Themen gehören das interkulturelle Management nach Hofstede, das spezifische Risikomanagement in internationalen Bauprojekten sowie die soziokulturellen Besonderheiten Chinas, wie z.B. das Konzept der „Guanxi“.
Das Ziel ist die Identifikation und Bewertung von Risiken in interkulturellen Großprojekten, um Anforderungen an ein erfolgreiches Projektmanagement unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede abzuleiten.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch das 5-D-Modell von Hofstede und führt eine Fallstudien-basierte Analyse des Projekts „Transrapid Shanghai“ durch, gestützt auf Fachliteratur und Expertenkonsultationen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Technik und des Projekts Transrapid Shanghai, eine tiefgehende Analyse der chinesischen Rahmenbedingungen und eine detaillierte Erörterung der Managementinstrumente wie Risiko-, Vertrags- und Schnittstellenmanagement.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Interkulturelles Management, Projektmanagement, Risikomanagement, China, Guanxi und Vertragsmanagement charakterisieren.
Der Aufbau von Beziehungen („Guanxi“) ist in China entscheidend, da das soziale Geflecht und Vertrauen als Grundlage für geschäftliche Aktivitäten dienen. Ohne diese persönlichen Netzwerke ist der Erfolg in einem von politischen Behörden geprägten Umfeld schwieriger zu erreichen.
Das Konzept des „Gesicht wahrens“ führt dazu, dass offene und direkte Kritik in der Projektarbeit vermieden wird, da dies als persönlicher Angriff und Verletzung des Ansehens wahrgenommen wird. Dies erfordert von deutschen Managern eine indirektere Kommunikationsstrategie.
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