Diplomarbeit, 2005
88 Seiten, Note: 2,5
1. Einleitung
2. Theoretischer Teil
2.1 Definitionen von sexueller Belästigung
2.1.1 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
2.1.1.1 Definition des Internationalen Gewerkschaftsbundes
2.1.1.2 Feministische Definition
2.1.1.3 Juristische Definition
2.1.2 Sexuelle Belästigung im Alltag
2.1.2.1 Definition der Frauen – Mädchen – Beratung
2.2 Rechtsgrundlagen
2.2.1 Grundrecht
2.2.2 Arbeitsrecht
2.2.3 Strafrecht
2.3 Allgemeine Aspekte sexueller Belästigung
2.3.1 Beispiele sexueller Belästigung
2.3.2 Reaktionen der Opfer
2.3.2.1 Aktive Reaktion
2.3.2.2 Passive Reaktion
2.3.3 Folgen sexueller Belästigung
2.3.3.1 Psychische Folgen
2.3.3.2 Physische Folgen
2.3.3.3 Gesellschaftliche Folgen
2.3.4 Prävention
2.3.4.1 POWER CHILD
2.3.4.2 WEN-DO
2.3.4.3 Rollenspiele
2.3.5 Intervention
2.3.5.1 Zivilcourage
2.3.5.2 Rechtliche Schritte
2.3.5.3 Beratung
2.4 Mögliche Sonderformen sexueller Belästigung
2.4.1 Mobbing
2.4.1.1 Begriffsbestimmung
2.4.1.2 Auswirkungen
2.4.1.3 Gründe und Ursachen für Mobbing
2.4.1.4 Konfliktbearbeitung
2.4.2 Stalking
2.4.2.1 Definition von Stalking
2.4.2.2 Rechtsgrundlage
2.4.2.3 Auswirkungen
2.4.2.4 Gründe und Ursachen für Stalking
3. Empirischer Teil
3.1 Methodik
3.1.1 Aufbau des Fragebogens
3.1.1.1 Einleitung
3.1.1.2 Rahmendaten
3.1.1.3 Situationsanalyse
3.1.1.4 Analyse des Tabuisierungsgrades
3.1.2 Verlauf der Umfrage
3.1.3 Auswertung der Umfrage
3.2 Ergebnis
3.2.1 Allgemeine Resultate
3.2.1.1 Rahmendaten
3.2.1.2 Situationsanalyse
3.2.1.3 Analyse des Tabuisierungsgrades
3.2.2 Ergebnisse aus den Vergleichen
3.3 Exemplarische Fallbesprechung
3.3.1 Sexuelle Belästigung durch einen Vorgesetzten
3.3.2 Sexuelle Belästigung an einer Bushaltestelle
3.3.3 Sexuelle Belästigung unter Kollegen
3.3.4 Sexuelle Belästigung im familiären Bekanntenkreis
3.4 Diskussion der Ergebnisse
3.4.1 Allgemeine Anmerkungen
3.4.2 Analyse der Belästigungssituation
3.4.3 Reaktionen der Teilnehmer
3.4.4 Umgang mit dem Thema
3.4.5 Prävention
4. Schlusswort
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht das Phänomen der sexuellen Belästigung mit einem Fokus auf den privaten Bereich und das subjektive Erleben der Betroffenen. Ziel der Arbeit ist es, durch eine empirische Erhebung aufzuzeigen, wie verbreitet sexuelle Belästigung ist, wie Betroffene reagieren und inwieweit das Thema in der Gesellschaft nach wie vor ein Tabu darstellt, um so zur Enttabuisierung beizutragen und Präventionsmöglichkeiten aufzuzeigen.
2.1.1.1 Definition des Internationalen Gewerkschaftsbundes
Der Internationale Gewerkschaftsbund hat 1986 sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz folgendermaßen definiert:
„Sexuelle Belästigung – das sind sexuelle Annäherungsversuche jeder Art in Form von Gesten, Äusserungen, jeder unerwünschte körperliche Kontakt, explizit sexuell abfällige Anspielungen oder sexistische Bemerkungen, die wiederholt am Arbeitsplatz vorgebracht und von der Person, an die sie sich richten, als beleidigend empfunden werden und zur Folge haben, dass diese sich bedroht, erniedrigt oder belästigt fühlt. Sexuell belästigend sind aber auch Anspielungen und sexistische Bemerkungen, die die Frauen in ihrer Arbeitsleistung beeinträchtigen, ihre Einstellung gefährden oder am Arbeitsplatz eine unangenehme oder einschüchternde Atmosphäre schaffen.“
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der sexuellen Belästigung ein, stellt die Relevanz des Themas dar und formuliert zentrale Forschungsfragen zur Häufigkeit, Reaktion und Tabuisierung.
2. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung durch verschiedene Definitionen, die rechtliche Einordnung sowie die Darstellung von Folgen, Präventions- und Interventionsmöglichkeiten und ergänzt das Thema um Sonderformen wie Mobbing und Stalking.
3. Empirischer Teil: Der empirische Teil beschreibt die Methodik, Durchführung und Auswertung einer Fragebogenerhebung, präsentiert die Ergebnisse und diskutiert diese im Kontext der theoretischen Grundlagen.
4. Schlusswort: Das Schlusswort fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer breiten öffentlichen Diskussion zur Vermeidung psychischer und physischer Folgen sowie zur Abschreckung potenzieller Täter.
Sexuelle Belästigung, Tabuthema, Opferrolle, Prävention, Intervention, Mobbing, Stalking, psychische Folgen, physische Folgen, empirische Studie, Arbeitsplatz, Selbstbehauptung, gesellschaftliche Relevanz, Rechtsgrundlagen, Fragebogenerhebung.
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema der sexuellen Belästigung, wobei der Fokus insbesondere auf dem privaten Bereich und dem subjektiven Erleben der Opfer liegt.
Zu den zentralen Themen gehören Definitionen, Rechtsgrundlagen, die Auswirkungen auf Opfer, Möglichkeiten der Prävention und Intervention sowie der Umgang mit dem Thema als gesellschaftliches Tabu.
Das Ziel ist es, durch eine Studie zu ermitteln, wie verbreitet sexuelle Belästigung ist, wie Betroffene reagieren und ob das Thema in der Gesellschaft heute noch tabuisiert wird.
Es wurde eine quantitative Methode gewählt, bei der eine Umfrage mittels eines strukturierten Fragebogens durchgeführt wurde, um einen breiten Überblick zu erhalten.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil, der Fachliteratur und Definitionen aufarbeitet, sowie einen empirischen Teil, der die Ergebnisse der eigenen Befragung präsentiert und diskutiert.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie sexuelle Belästigung, Tabuisierung, Prävention, Opferhilfe und empirische Sozialforschung charakterisieren.
Diese Sonderformen werden thematisiert, da sie in manchen Aspekten sehr eng mit sexueller Belästigung zusammenhängen und das Verständnis für die Belastungssituation der Opfer erweitern.
Die Studie zeigt auf, dass die Mehrzahl der Opfer in der Belästigungssituation passiv reagiert, oft aufgrund von Überraschung und Sprachlosigkeit, unabhängig vom Grad des Selbstbewusstseins.
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