Diplomarbeit, 2005
76 Seiten, Note: 2,1
1. EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG
1.2 GANG DER UNTERSUCHUNG
2. BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN UND DEFINITORISCHE ABGRENZUNGEN
2.1 DIE AUFGABENGEBIETE UND ZIELE IM SERVICING
2.2 DEFINITION DER RELEVANTEN KREDITARTEN
2.2.1 Abgrenzung der Non-Performing Loans
2.2.2 Definitorische Einordnung des Immobilienkredits
3. ANALYSE- UND VORBEREITUNGSPHASE
3.1 ANALYSE DES NON-PERFORMING LOAN-PORTFOLIOS
3.1.1 Aufgabe des Servicers während der Due Diligence
3.1.2 Eigenschaften der einzelnen Engagements
3.1.3 Der Wert der Immobilie
3.1.4 Wichtige Faktoren für die Auswahl der Strategie
3.1.5 Die Erstellung des Business Plans
3.2 DIE BEZIEHUNG ZUM SCHULDNER
3.2.1 Vorverhandlung mit dem Schuldner
3.2.2 Dialog während des Workouts
4. DIE STRATEGIEN UND IHRE OPERATIVE UMSETZUNG
4.1 DER VERGLEICH MIT DEM SCHULDNER
4.1.1 Der Discounted Payoff
4.1.2 Der Verkauf der Sicherheiten
4.1.3 Kreditneustrukturierung
4.1.4 Kreditumstrukturierung beim Schuldner
4.1.4.1 Kreditumstrukturierung bei eigengenutzten Immobilien
4.1.4.2 Kreditumstrukturierung bei vermieteten Immobilien
4.1.4.3 Prinzipal / Agenten Problematik bei der Kreditumstrukturierung
4.1.4.4 Die Risikoadäquate Einordnung der Kreditumstrukturierung
4.1.5 Debt-Equity-Swap
4.2 ZWANGSVOLLSTRECKUNG BEIM SCHULDNER
4.2.1 Das Recht des Gläubigers auf Zwangsvollstreckung
4.2.2 Die Vorbereitungsphase der Zwangsversteigerung
4.2.3 Durchführung der Zwangsversteigerung
4.2.4 Die Zwangsverwaltung
4.2.5 Entscheidung zwischen Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung
4.3 DIE VERSCHIEDENEN FORMEN DER VERBRIEFUNG
4.3.1 Das Grundmodell einer Verbriefung
4.3.2 Struktur der Verbriefung
4.3.3 Ansatzpunkte für das Rating
4.3.4 Vor- und Nachteile einer Verbriefung
5. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
6. KRITISCHE WÜRDIGUNG UND AUSBLICK
Die Diplomarbeit analysiert alternative Strategien und deren operative Umsetzung beim Servicing von verkauften Non-Performing Loan-Portfolios mit Fokus auf den privaten Immobilienkredit, um ein Ranking der verschiedenen Optionen zur Renditeoptimierung zu erstellen.
3.1.1 Aufgabe des Servicers während der Due Diligence
Der erste Schritt für ein erfolgreiches Servicing von Non-performing loans ist die Bestimmung der Werte der Kreditengagements. Sie findet schon vor Verkauf des Non-performing loan-Portfolios statt und ist auch für das Kaufangebot relevant. Der Servicer übernimmt den Due Diligence-Prozess für den Investor, um mit Hilfe der im Datenraum zur Verfügung stehenden Kreditdokumente eine Grundlage für die Kaufpreisverhandlung zu erarbeiten. Dabei ist die Qualität der Due Diligence sehr wichtig, denn je weiter sich der Servicer vom eigentlichen Wert der NPLs entfernt, desto teurer wird das Geschäft oder desto schlechter ist die Position des Investors in der Verhandlungsphase. Obwohl besonders während der Due Diligence eine gewisse Portion Glück mit hineinspielt, ist das Ergebnis dennoch vom handwerklichen Geschick des Servicers abhängig.
Eine sorgfältige Analyse der Engagements senkt schon vor Beginn des eigentlichen Servicings das Risiko. Dabei kommt es vor allem darauf an, das Potential eines jeden Engagements und dessen Ausfallrisiko korrekt zu bewerten. Je genauer das Verhalten des Schuldners und der zukünftige Cashflow antizipiert werden können, also je höher die Sicherheit zukünftiger Maßnahmen ist, desto geringer ist Verlust, falls es zu einem Abweichen von der einst festgelegten Strategie kommt.
1. EINLEITUNG: Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit sowie Erläuterung des thematischen Bezugsrahmens und des Gangs der Untersuchung.
2. BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN UND DEFINITORISCHE ABGRENZUNGEN: Definitorische Einordnung des Servicings und der relevanten Kreditarten wie Non-Performing Loans und Immobilienkredite.
3. ANALYSE- UND VORBEREITUNGSPHASE: Untersuchung der Due Diligence und der Beziehung zum Schuldner als operative Basis für die Workout-Strategien.
4. DIE STRATEGIEN UND IHRE OPERATIVE UMSETZUNG: Detaillierte Analyse und finanzmathematische Bewertung von Vergleichsstrategien, Zwangsvollstreckungsmethoden und Verbriefungsformen.
5. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse aus der Analyse der Workout-Strategien.
6. KRITISCHE WÜRDIGUNG UND AUSBLICK: Reflexion der Ergebnisse und Diskussion des zukünftigen Forschungsbedarfs im Bereich der Immobilienökonomie.
Non-Performing Loans, NPL-Portfolios, Servicing, Workout, Immobilienkredit, Due Diligence, Zwangsvollstreckung, Zwangsverwaltung, Kreditumstrukturierung, Discounted Payoff, Verbriefung, Asset-Backed Securities, Barwert, Renditeoptimierung, Forderungsmanagement.
Die Arbeit behandelt den Prozess des Servicings von Non-Performing Loan-Portfolios (NPL) im Bereich privater Immobilienkredite und analysiert verschiedene Strategien zur optimalen Forderungsrealisierung.
Die zentralen Themen umfassen die Analysephase (Due Diligence), die Beziehung zum Schuldner, operative Strategien wie den Vergleich oder die Zwangsvollstreckung sowie die Verbriefung als Refinanzierungsinstrument.
Das primäre Ziel ist die Analyse alternativer Strategien und deren operativer Umsetzung, um ein fundiertes Ranking der Alternativen zur Erreichung der Renditeerwartungen des Investors zu erstellen.
Die Arbeit nutzt eine strukturierte Analyse der Fachliteratur sowie finanzmathematische Investitionsrechnungen, um die Wirksamkeit und den Barwert verschiedener Workout-Strategien zu vergleichen.
Im Hauptteil werden konkret die Strategien des Vergleichs (DPO, Kreditumstrukturierung, Debt-Equity-Swap), die Methoden der Zwangsvollstreckung und die verschiedenen Formen der Verbriefung detailliert gegenübergestellt.
Kernbegriffe sind Non-Performing Loans (NPL), Servicing, Due Diligence, Zwangsvollstreckung, Workout-Strategien und Immobilienkredit.
Zeit beeinflusst direkt die Kostenentwicklung und den Barwert: Je früher der Schuldner Zahlungen leistet, desto geringer sind die Kosten für den Investor und desto besser fällt der Ertrag aus.
Sie beschreiben das Risiko, dass der Schuldner durch opportunistisches Verhalten (z.B. Vernachlässigung der Immobilie) den Wert der Sicherheit mindert, was den Gläubiger zu kostenintensivem Monitoring zwingt.
Die Verbriefung transformiert illiquide Kreditforderungen in liquide handelbare Wertpapiere (off-balance-sheet financing) und ermöglicht so eine bilanzunabhängige Refinanzierung.
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