Masterarbeit, 2019
113 Seiten, Note: 1,3
Die Masterthesis befasst sich mit der Besteuerung der digitalen Wirtschaft und analysiert die bestehenden Probleme und Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Betriebsstättenprinzip. Der Fokus liegt auf der Suche nach geeigneten Alternativen zum traditionellen Betriebsstättenprinzip, um eine gerechtere und effektivere Besteuerung von digitalen Unternehmen zu ermöglichen.
Das erste Kapitel stellt die Problemstellung der Besteuerung der digitalen Wirtschaft vor und zeigt auf, warum das traditionelle Betriebsstättenprinzip in diesem Kontext nicht mehr zeitgemäß ist. Im zweiten Kapitel wird die digitale Wirtschaft definiert und anhand von Geschäftsmodellen und Merkmalen erläutert. Das dritte Kapitel widmet sich der Besteuerung der digitalen Wirtschaft, insbesondere den Ursachen und Zielen des BEPS-Projekts. Es werden auch die immateriellen Wirtschaftsgüter und die damit verbundene Verrechnungspreisproblematik behandelt. Kapitel 4 analysiert kritisch das bestehende Besteuerungssystem und die Anwendung des Betriebsstättenprinzips auf die digitale Wirtschaft. Abschließend werden in Kapitel 5 alternative Besteuerungsmodelle vorgestellt, die speziell auf die digitalen Geschäftsmodelle zugeschnitten sind.
Digitale Wirtschaft, Betriebsstättenprinzip, BEPS, OECD, EU, Digitalsteuer, Quellensteuer, immaterielle Wirtschaftsgüter, Verrechnungspreise, signifikante virtuelle Präsenz, Steuerreform.
Das Prinzip setzt eine physische Präsenz voraus. Da digitale Unternehmen ihre Geschäfte weltweit ohne feste Geschäftsstellen abwickeln können, entgehen den Staaten, in denen die Wertschöpfung stattfindet, Steuereinnahmen.
BEPS steht für „Base Erosion and Profit Shifting“. Ziel ist es, internationale Steuerregeln so anzupassen, dass Gewinne dort besteuert werden, wo die wirtschaftliche Tätigkeit stattfindet, um Gewinnverlagerungen zu verhindern.
Diskutiert werden unter anderem die Einführung einer Digitalsteuer, eine Quellensteuer auf digitale Transaktionen sowie das Konzept der „signifikanten virtuellen Präsenz“.
Dieses Konzept sieht vor, eine Steuerpflicht an digitalen Merkmalen wie Nutzerzahlen oder dem Volumen digitaler Verträge festzumachen, anstatt an einer physischen Einrichtung.
Da Patente und Lizenzen körperlich nicht greifbar sind, können sie leicht in Niedrigsteuerländer verschoben werden, um dort Gewinne steuerschonend zu verbuchen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

