Bachelorarbeit, 2016
40 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit untersucht die Gestaltung von Anreizsystemen in Teams im Kontext der Prinzipal-Agenten-Theorie. Sie beleuchtet die Herausforderungen, die durch die Koordination und Motivation von mehreren Agenten entstehen, und analysiert verschiedene Ansätze für die Entwicklung effizienter Anreizstrukturen in Teams.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Prinzipal-Agenten-Theorie und ihren zentralen Annahmen. Anschließend werden spezifische Herausforderungen und Probleme im Kontext von Teams beleuchtet. Im Anschluss daran werden verschiedene Ansätze für Anreizsysteme in Teams vorgestellt und anhand von ein- und mehrperiodigen Modellen analysiert. Die Arbeit fokussiert auf die Analyse der Effizienz von Joint Performance Evaluation (JPE) und Relative Performance Evaluation (RPE) in Teams, wobei insbesondere der Peer-Monitoring-Vorteil und der Commitment-Vorteil untersucht werden. Schließlich wird die Übertragbarkeit der theoretischen Erkenntnisse auf die Praxis diskutiert.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Anreizgestaltung, Prinzipal-Agenten-Theorie, Teams, Joint Performance Evaluation (JPE), Relative Performance Evaluation (RPE), Peer-Monitoring, Commitment, Effizienz, Optimalität und Übertragbarkeit auf die Praxis.
Sie untersucht, wie ein Auftraggeber (Prinzipal) mehrere Auftragnehmer (Agenten) so motivieren kann, dass diese im Sinne des Prinzipals handeln, trotz Informationsasymmetrien.
JPE ist eine gemeinschaftliche Leistungsbewertung, bei der die Entlohnung vom Gesamtergebnis des Teams abhängt, was Peer-Monitoring fördern kann.
RPE vergleicht die Leistung eines Agenten mit der Leistung anderer Agenten, um externe Risikofaktoren herauszufiltern.
Holmström analysierte optimale Anreizsysteme in einperiodigen Modellen und zeigte die Bedeutung von Gruppenboni und -bestrafungen auf.
Durch gegenseitige Überwachung der Teammitglieder kann das „Trittbrettfahrer-Problem“ reduziert werden, was besonders in mehrperiodigen Modellen (Kvaløy/Olsen) relevant ist.
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