Bachelorarbeit, 2019
50 Seiten
1. Einleitung
1.1 Trauma Definition - Was ist ein Trauma?
1.2 Trauma Einteilung
1.3 Klassifikation und Traumabegriff im ICD 10
1.4 Klassifikation und Traumabegriff im DSM
1.5 Definition - Posttraumatisches Belastungssyndrom
1.6 Symptomatik
1.7 Epidemiologie
1.8 Diagnostik
1.9 Kiefergelenk - Articulatio Temporomandibularis
1.10 Kraniomandibuläre Dysfunktion
1.11 Ziel der Bachelorarbeit
2. Material und Methode
3. Ergebnisse
4. Diskussion
5. Fazit
6. Zusammenfassung / Abstract
6.1 Zusammenfassung
6.2 Abstract
Diese Bachelorarbeit untersucht mittels einer systematischen Literaturrecherche den Zusammenhang zwischen posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) und der Entwicklung einer kraniomandibulären Dysfunktion (CMD). Dabei wird insbesondere der Stellenwert dieser psychiatrischen Erkrankung für die zahnmedizinische Praxis und das Präventionsmanagement analysiert, um aufzuzeigen, wie Patienten mit PTBS im dentalen Umfeld besser versorgt werden können.
1. EINLEITUNG
Zum Leben des Menschen gehören traumatische Ereignisse. Der Mensch wird in seinem Dasein immerzu mit existenziellen Bedrohungen, mit dem scheinbar Unaushaltbaren, sowie mit der Macht und Gewalt von Natur oder den Mitmenschen konfrontiert. Die Häufigkeit solcher, sogenannten traumatischen Erlebnisse ist abhängig von Beruf, Hobby, Umfeld, Lebenssituation und verschiedenen anderen Faktoren. Diese Situationen haben für den Betroffenen unterschiedliche Folgen und lösen eine Art von seelischem, kognitivem, körperlichem oder emotionalem Stress aus, gefolgt von Gefühlen der Hilflosigkeit, von Überforderung oder Machtlosigkeit. Es sind viele mögliche Reaktionen denkbar, welche nicht zwingend sofort auftreten, aber schwerwiegende Auswirkungen auf den Betroffenen haben, wenn die Traumatisierungen im entsprechenden Ausmaß und / oder früh im Leben stattfinden (Pausch & Matten, 2018, S. 4).
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen von Traumata, definiert das Posttraumatische Belastungssyndrom und führt in die Anatomie des Kiefergelenks sowie das Krankheitsbild der kraniomandibulären Dysfunktion ein.
2. Material und Methode: Hier wird der systematische Ansatz der Literaturrecherche beschrieben, einschließlich der verwendeten Datenbanken, Suchbegriffe sowie der definierten Einschluss- und Ausschlusskriterien für die Studienauswahl.
3. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden neun ausgewählte Studien detailliert vorgestellt, die den Zusammenhang zwischen PTBS-Symptomen und orofazialen Schmerzen bzw. TMD-Diagnosen belegen.
4. Diskussion: Das Kapitel vergleicht die Ergebnisse der Studien kritisch, analysiert Unterschiede in den Untersuchungsparametern und Probandengruppen und beleuchtet die Herausforderungen bei der Behandlung von PTBS-Patienten.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Thematik für die Zahnmedizin zusammen und betont die Notwendigkeit von Fortbildungen und standardisierten klinischen Richtlinien.
6. Zusammenfassung / Abstract: Dieser Abschnitt bietet eine kompakte Übersicht der Arbeit in deutscher und englischer Sprache.
Posttraumatisches Belastungssyndrom, PTBS, Kraniomandibuläre Dysfunktion, CMD, Dentalhygiene, Präventionsmanagement, Orofacial pain, Trauma, Kiefergelenk, Stress, Zahnmedizin, Literaturrecherche, Symptomatik, Epidemiologie, TMD
Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen dem Posttraumatischen Belastungssyndrom und Funktionsstörungen im Kiefer- und Gesichtsbereich.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen psychiatrischen Traumafolgestörungen und den daraus resultierenden Auswirkungen auf das stomatognathe System.
Ziel ist es, die wissenschaftliche Evidenz für eine Verbindung zwischen PTBS und CMD zu erörtern und die Bedeutung für die zahnärztliche Versorgung abzuleiten.
Die Autorin führte eine systematische Literaturrecherche in der medizinischen Datenbank PubMed durch, um relevante Studien zu identifizieren und auszuwerten.
Der Hauptteil präsentiert die Ergebnisse der Literaturrecherche sowie eine tiefgehende Diskussion über die methodischen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der betrachteten Forschungsarbeiten.
PTBS, CMD, Dentalhygiene, Kiefergelenk, Stress und Trauma sind die prägenden Begriffe dieser wissenschaftlichen Untersuchung.
Die analysierten Studien zeigen durchgehend, dass Patienten mit PTBS signifikant häufiger Schmerzen beim Abtasten der Muskulatur, Kiefergelenkgeräusche und funktionelle Einschränkungen aufweisen.
Die Arbeit unterstreicht, dass Zahnärzte und zahnmedizinisches Personal ein Grundwissen über PTBS benötigen, um betroffene Patienten einfühlsam zu behandeln und die richtigen therapeutischen Maßnahmen einzuleiten.
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