Magisterarbeit, 2004
120 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Wandel des Stadtteils St. Georg in Hamburg aus der Perspektive zweier Stadtteilvereine. Sie untersucht, ob sich die heutige Entwicklung des Stadtteils auf eine historische Entwicklung zurückführen lässt, ob es bei den Bewohnern ein Ortsbewusstsein und ein Selbstverständnis ihrer Geschichte und Kultur gibt und ob es eine spezifische Stadtteilkultur in St. Georg gibt.
Die Einleitung führt in das Thema ein und definiert die Forschungsfragen der Arbeit. Sie erläutert die Einordnung in die Stadtvolkskunde, den Kultur- und Alltagsbegriff sowie die verwendeten Methoden. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Geschichte St. Georgs. Es beleuchtet die Gründung, den Namenspatron, die Entwicklung von den Toren Hamburgs zur Vorstadt und schließlich zum Stadtteil. In diesem Kapitel werden wichtige Ereignisse wie der große Brand, die Eingemeindung nach Hamburg, die Entwicklung des Borgesch und die Verkehrssituation im Stadtteil beleuchtet. Das dritte Kapitel widmet sich dem Phänomen der Gentrification, ihrer verschiedenen Phasen und Folgen. Es beleuchtet, wie sich die Gentrification auf den Stadtteil St. Georg übertragen lässt. Im vierten Kapitel wird die erste Forschungsfrage aus der Einleitung anhand der vorangegangenen Kapitel untersucht. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit einer empirischen Untersuchung im Stadtteil St. Georg. Hierbei werden Interviews mit Mitgliedern des Bürgervereins zu St. Georg von 1880 RV und des Einwohnervereins St. Georg von 1987 e.V. ausgewertet und interpretiert.
Stadtteil St. Georg, Hamburg, Stadtvolkskunde, Kultur und Alltag, Gentrification, Ortsbewusstsein, Stadtteilkultur, Bürgerverein, Einwohnerverein, Interviews, empirische Untersuchung.
Die Stadtvolkskunde bildet den theoretischen Rahmen, um Kultur, Alltag und das Selbstverständnis der Bewohner im urbanen Raum St. Georg zu untersuchen.
St. Georg entwickelte sich von einer Vorstadt vor den Toren Hamburgs über ein mittelständisches Wohnquartier hin zu einem bekannten Bahnhofs- und Vergnügungsviertel.
Die Arbeit analysiert die Phasen der Aufwertung innenstadtnaher Wohngebiete und deren soziale sowie kulturelle Folgen für die angestammte Bevölkerung.
Es wurden Interviews mit Mitgliedern des „Bürgervereins zu St. Georg von 1880“ und des „Einwohnervereins St. Georg von 1987“ geführt.
Die empirische Untersuchung geht genau dieser Frage nach und wertet aus, wie Bewohner ihre Geschichte, Kultur und die Veränderungen im Stadtteil wahrnehmen.
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