Diplomarbeit, 2005
69 Seiten, Note: 82 Punkte 2,3
1 Einleitung
2 Fusionen und Mitarbeiterintegration in der Managementlehre
2.1 Fusionen
2.1.1 Formen von Fusionen
2.1.2 Ziele von Fusionen
2.1.3 Phasen von Fusionen
2.2 Mitarbeiterintegration im Fusionsprozess
2.2.1 Bedeutung der Mitarbeiterintegration
2.2.2 Bausteine zur Mitarbeiterintegration
2.2.2.1 Kommunikations- und Informationsmanagement
2.2.2.2 Vermittlung einer gemeinsamen Zielvision
2.2.2.3 Unternehmensethik
2.2.2.4 Unternehmenskultur
2.2.2.5 Angleichung der Vergütungssysteme
2.2.2.6 Besetzungsprozess
2.2.2.7 Einbindung und Schulung der Führungskräfte
2.2.2.8 Integrationsmanager
2.2.2.9 Integrationsgeschwindigkeit
3 Empirie
3.1 Auswahl der empirischen Instrumente
3.2 Untersuchungsgegenstand
3.3 Formaler Aufbau
3.3.1 Durchführung
3.3.2 Ergebnisse
3.3.2.1 Allgemeiner Fragenteil
3.3.2.2 Fragenteil zur Überprüfung der integrativen Bausteine
3.3.2.2.1 Kommunikations-Informationsmanagement
3.3.2.2.1.1 Interviewergebnisse
3.3.2.2.1.2 Auswertung der Mitarbeiterbefragung
3.3.2.2.1.3 Bewertung
3.3.2.2.2 Vermittlung einer gemeinsamen Zielvision
3.3.2.2.2.1 Interviewergebnisse
3.3.2.2.2.2 Auswertung der Mitarbeiterbefragung
3.3.2.2.2.3 Bewertung
3.3.2.2.3 Unternehmensethik
3.3.2.2.3.1 Interviewergebnisse
3.3.2.2.3.2 Auswertung der Mitarbeiterbefragung
3.3.2.2.3.3 Bewertung
3.3.2.2.4 Unternehmenskultur
3.3.2.2.4.1 Interviewergebnisse
3.3.2.2.4.2 Auswertung der Mitarbeiterbefragung
3.3.2.2.4.3 Bewertung
3.3.2.2.4.3.1 Regionalprinzip
3.3.2.2.4.3.2 Eigentümerstruktur und Positionierung im Wettbewerb
3.3.2.2.5 Vergütungssystem
3.3.2.2.5.1 Interviewergebnisse
3.3.2.2.5.2 Auswertung der Mitarbeiterbefragung
3.3.2.2.5.3 Bewertung
3.3.2.2.6 Besetzungsprozess
3.3.2.2.6.1 Interviewergebnisse
3.3.2.2.6.2 Auswertung der Mitarbeiterbefragung
3.3.2.2.6.3 Bewertung
3.3.2.2.7 Einbindung und Schulung der Führungskräfte
3.3.2.2.7.1 Interviewergebnisse
3.3.2.2.7.2 Auswertung der Mitarbeiterbefragung
3.3.2.2.7.3 Bewertung
3.3.2.2.8 Integrationsmanager
3.3.2.2.8.1 Interviewergebnisse
3.3.2.2.8.2 Auswertung der Mitarbeiterbefragung
3.3.2.2.8.3 Bewertung
3.3.2.2.9 Integrationsgeschwindigkeit
3.3.2.2.9.1 Interviewergebnisse
3.3.2.2.9.2 Auswertung der Mitarbeiterbefragung
3.3.2.2.9.3 Bewertung
3.3.2.2.10 Lessons learned
3.3.2.2.10.1 Interviewergebnisse
3.3.2.2.10.2 Auswertung der Mitarbeiterbefragung
3.3.2.2.10.3 Bewertung
3.3.3 Fazit
4 Handlungsempfehlungen
4.1 Handlungsempfehlungen für die Bausteine des Quadranten 1
4.1.1 Informations- und Kommunikationsmanagement
4.1.2 Entwicklung einer gemeinsamen Zielvision
4.1.3 Angleichung der Vergütungssysteme
4.2 Handlungsempfehlungen für die Bausteine des Quadranten 3
4.3 Handlungsempfehlungen für die Quadranten 2 und 4
5 Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht das zentrale Problem der Mitarbeiterintegration bei Bankenfusionen, insbesondere im regional agierenden Kreditinstitutsektor, und entwickelt darauf aufbauend eine ressourcenorientierte Managementmatrix zur Optimierung des Integrationsprozesses.
2.2.1 Bedeutung der Mitarbeiterintegration
„Die hohe Mißerfolgsquote bei Unternehmenszusammenschlüssen durch nicht realisierte oder nicht realisierbare Synergiepotentiale ist zumeist darauf zurückzuführen, dass der Integrationsphase mit ihren Schwierigkeiten ex ante zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.“ Dieses Zitat von Paprottka zeigt, wie wichtig die Integration als solches für den Erfolg von Fusionen ist und warum oftmals nicht der gewünschte Erfolg realisiert wird. Der Fehler besteht zumeist darin, dass eine explizite Strategie zur Mitarbeiterintegration fehlt und die Kosten hierfür zu gering eingeschätzt werden. Im Vordergrund steht normalerweise die externe Information, für die regelmäßig angemessene Budgets zur Verfügung gestellt werden. Weimer und Wißkirchen halten hierzu fest „…ein häufig anzutreffender Managementfehler ist eine Unterschätzung der Integrationskomplexität. Die vollständige Zusammenführung zweier Banken gehört zu den anspruchsvollsten unternehmerischen Aufgaben überhaupt und entspricht einer Operation am offenen Herzen.“
Unter den verschiedenen Integrationserfordernissen technischer oder struktureller Natur nimmt bei Kreditinstituten - durch deren Dienstleistungscharakter und der Vertrauensempfindlichkeit der angebotenen Leistungen - die Mitarbeiterintegration eine herausragende Stellung ein. Staehle stellt hierzu ergänzend fest, dass mit steigender Differenzierung zwischen zwei Subsystemen (exemplarisch: Fusion zweier Unternehmen) das bestehende Integrationsbedürfnis immer schwieriger zu befriedigen ist. Fernab von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen können demnach kulturbedingte Widerstände, Machtkämpfe und Demotivation der Mitarbeiter eine effektive Zusammenarbeit verhindern und zum Scheitern des Unternehmenszusammenschlusses führen. Insbesondere leistungsstarke Top-Manager neigen bei demotivierenden Managementpraktiken des Erwerbers in der Integrationsphase dazu das Unternehmen freiwillig und dann meist überraschend bzw. unerwünscht zu verlassen. Es lässt sich also festhalten, dass der Mitarbeiterintegration bei Fusionen eine zentrale Bedeutung zukommt.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Anzahl von Bankenfusionen in Deutschland und identifiziert die Mitarbeiterintegration als kritische Erfolgsherausforderung, welche methodisch durch eine zweistufige empirische Untersuchung analysiert wird.
2 Fusionen und Mitarbeiterintegration in der Managementlehre: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen von Fusionen sowie die wesentlichen Integrationsbausteine – von Kommunikationsstrategien bis zur Unternehmensethik – analysiert.
3 Empirie: Das Kapitel dokumentiert die zweistufige empirische Untersuchung, bestehend aus Experteninterviews und Mitarbeiterbefragungen bei regional agierenden Kreditinstituten, um die praktische Umsetzung der Integrationsbausteine zu prüfen.
4 Handlungsempfehlungen: Basierend auf der Analyse werden operative Optimierungsvorschläge abgeleitet, wobei die Bausteine in einer Matrix priorisiert werden, um Ressourcen effizient einzusetzen.
5 Resümee: Das Resümee fasst zusammen, dass eine ressourcenorientierte Priorisierung integrativer Bausteine den entscheidenden Erfolgsschlüssel für Fusionen darstellt und dazu auffordert, „die richtigen Dinge“ zu tun.
Bankenfusionen, Mitarbeiterintegration, Managementlehre, Fusionsprozess, Unternehmenskultur, Kommunikationsmanagement, Personalethik, Erfolgsfaktoren, Regionalprinzip, Integrationsmanager, Veränderungsmanagement, Beschäftigungsgarantie, Führungskräfte, Unternehmenszusammenschluss, Ressourcenorientierung.
Die Studienarbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung der Mitarbeiterintegration im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen, speziell bei regional agierenden Kreditinstituten in Deutschland.
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Ansätzen der Managementlehre zur Integration, der Rolle von Unternehmenskultur, Ethik, Vergütungssystemen und der praktischen Kommunikation im Fusionskontext.
Das Ziel ist der Abgleich zwischen theoretischen Managementempfehlungen und der Umsetzung in der Praxis, um eine effiziente und ressourcenorientierte Gestaltung der Integration für Regionalbanken zu entwickeln.
Die Arbeit nutzt eine zweistufige empirische Methode: qualitative Experteninterviews mit Vorständen fusionierter Banken kombiniert mit einer quantitativen schriftlichen Mitarbeiterbefragung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse von Integrationsbausteinen (z.B. Kommunikation, Zielvision, Kultur) und eine empirische Überprüfung dieser Bausteine anhand des Fallbeispiels der Volksbank im Märkischen Kreis.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Bankenfusionen, Mitarbeiterintegration, Unternehmenskultur, Kommunikationsmanagement, Personalethik und Fusionsprozess.
Das Regionalprinzip führt dazu, dass Geschäftsgebiete meist nicht überlappen, wodurch Integrationsherausforderungen sich stärker auf Stabs- und Zentralbereiche konzentrieren als auf die Zusammenführung konkurrierender Filialnetze.
Die Matrix dient dazu, die in der Theorie vernachlässigte Priorisierung der Integrationsbausteine vorzunehmen, um begrenzte Ressourcen bei Regionalbanken gezielt für die Maßnahmen mit dem höchsten Potenzial einzusetzen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

