Bachelorarbeit, 2018
48 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Bedeutung des Themas
1.2 Gegenstand der Untersuchung (Abgrenzung und Begriffsklärung)
1.3 Ziel und Gang der Untersuchung
2 Begriffsabgrenzung
2.1 Businessplan
2.1.1 Vorteile
2.1.2 Nachteile
2.2 Business-Modell-Canvas
2.3 Agilität
2.4 Lean Startup
2.5 Effectuation
2.6 Design Thinking
3 Ordnungsrahmen
3.1 Unternehmensgründung vs. Start-up
3.2 Lebenszyklus
3.3 Günstige Bedingungen für agile Ansätze
3.3.1 Boehm
3.3.2 Rigby et al
3.3.3 Produktentwicklung
3.4 Grad der Ungewissheit und Komplexität der Unternehmung
3.4.1 Stacey-Matrix
3.4.2 Cynefin-Framework
3.5 Zusammengefasstes Framework
4 Einordnung agiler Ansätze in unternehmensrelevante Kategorien
4.1 Unternehmenskultur
4.1.1 Altersstruktur der Belegschaft
4.2 Organisation
4.3 Führung
4.4 Strategie
4.4.1 Zielbild
4.4.2 Duale Strategie
5 Schlussbetrachtung
Die Arbeit analysiert das Spannungsfeld zwischen klassischer strategischer Planung und agiler Gestaltung für junge Unternehmen. Das Ziel besteht darin, einen Ordnungsrahmen zu entwickeln, der bei der Wahl der passenden Methode (z.B. Businessplan, Lean Startup, Design Thinking) unterstützt, und diese Ansätze anhand relevanter Unternehmenskriterien zu evaluieren.
2.4 Lean Startup
Lean Startup hat als übergeordnetes Ziel, die Innovationstätigkeit in jungen Unternehmen zu verbessern. Dabei legt Lean-Startup den Fokus nicht auf die Managementwerkzeuge, die in den letzten 100 Jahren entwickelt worden sind, sondern stellte eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, die es ermöglichen, Opportunitäten zu erkennen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und diese durch Experimente mit dem Kunden zu überprüfen.
Lean-Startup entstand aus der Erkenntnis von Eric Ries, der die Ähnlichkeiten zwischen Regeln für Start-ups und dem schlanken Toyota-Produktionssystem erkannte. Aus der Kombination der Kundenentwicklung und agilen Methoden ergab sich folglich Lean-Startup. Für die Lean-Methode gibt es drei Grundprinzipien: Es wird auf rigorose Marktforschung verzichtet und stattdessen sehen Unternehmer ein, dass sie zu Beginn nur eine Vielzahl an ungetesteten Hypothesen bezüglich ihres Geschäftsmodells haben. Zweitens ist es essentiell für Gründer, die Hypothesen zu testen, indem sie den direkten Kontakt mit dem Kunden suchen. Deshalb schaffen Startups zu Testzwecken zunächst minimal funktionsfähige Produkte sogenannte MVPs (Minimum Viable Product), die sie iterativ und inkrementell (weiter-)entwickeln.
Es ist darauf zu achten, dass das MVP nur die wesentlichen Merkmale beinhaltet und noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben sollte.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass junge Unternehmen sich zwischen rationaler Planung und agiler Gestaltung bewegen müssen, wobei agile Methoden stetig an Bedeutung gewinnen.
2 Begriffsabgrenzung: Dieses Kapitel definiert zentrale Konzepte wie den Businessplan, Business-Modell-Canvas, Agilität, Lean Startup, Effectuation und Design Thinking als Basis für die weitere Untersuchung.
3 Ordnungsrahmen: Hier wird ein Framework entwickelt, das Startups als Orientierungshilfe dient, um in Abhängigkeit von Faktoren wie Lebenszyklus, Unsicherheit und Komplexität die richtige methodische Entscheidung zu treffen.
4 Einordnung agiler Ansätze in unternehmensrelevante Kategorien: In diesem Teil werden die agilen Methoden entlang der Dimensionen Unternehmenskultur, Organisation, Führung und Strategie bewertet, um ihren effizienten Einsatz zu ermöglichen.
5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass angesichts zunehmender Dynamik durch Digitalisierung agile Ansätze für junge Unternehmen unumgänglich sind, auch wenn klassische Instrumente weiterhin existenzberechtigt bleiben.
Businessplan, Agilität, Lean Startup, Effectuation, Design Thinking, Unternehmensgründung, Start-up, Unsicherheit, Komplexität, Unternehmenskultur, Organisation, Führung, Strategie, Ambidextrie, Innovationsmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung junger Unternehmen, ihr Vorgehen zwischen klassischen, plandeterminierten Strategien wie dem Businessplan und modernen, agilen Managementansätzen auszubalancieren.
Zentrale Themen sind die Abgrenzung verschiedener Methoden, die Entwicklung eines Orientierungs-Frameworks für die Methodenwahl sowie die Einordnung dieser Ansätze in Kategorien wie Kultur, Organisation und Führung.
Das primäre Ziel ist es, ein Framework zu schaffen, welches als Orientierungshilfe dient, wann und wie junge Unternehmen planorientiert oder agil vorgehen sollten, und die Methoden anhand unternehmensrelevanter Kriterien zu evaluieren.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, um bestehende Ansätze und wissenschaftliche Erkenntnisse zu systematisieren und zu einem eigenständigen Ordnungsrahmen zusammenzuführen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsabgrenzung, die Erarbeitung eines Ordnungsrahmens basierend auf Unsicherheit und Unternehmenszyklus sowie eine detaillierte Analyse der agilen Methoden entlang betriebswirtschaftlicher Kategorien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Businessplan, Agilität, Lean Startup, Design Thinking, Effectuation, Unternehmenskultur und Innovationsmanagement charakterisiert.
Diese duale Strategie hilft Unternehmen dabei, das operative Tagesgeschäft (Effizienz) von innovativen Zukunftsaktivitäten (Exploration) zu trennen, um für beide Bereiche die jeweils passenden Management-Instrumente einzusetzen.
Eine agile Fehlerkultur betrachtet Fehler als notwendiges Mittel, um Erkenntnisse zu gewinnen. Führungskräfte nutzen agile Ansätze, um diese Fehler frühzeitig in Feedbackschleifen (z.B. Pivoting) zu integrieren.
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