Forschungsarbeit, 1999
37 Seiten
1. EINLEITUNG
2. PAUL CÉZANNE
2.1. Über Cézannes Kunst
2.2. Die Nachfolger
3. CLAUDE MONET
3.1. Über Monets Kunst
3.2. Monets Nachfolger
Die vorliegende Arbeit untersucht die künstlerische Entwicklung von Paul Cézanne und Claude Monet als maßgebliche Wegbereiter der modernen Kunst. Dabei wird analysiert, wie beide Künstler durch unterschiedliche Ansätze – die Suche nach dem Dauerhaften und Festen bei Cézanne sowie die Erforschung des atmosphärischen Wandels bei Monet – die Grundlagen für abstrakte und gegenstandslose Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts legten.
3.1. Über Monets Kunst
Im Gegensatz zu Cézanne, dem es in seiner Kunst darum ging, das Beständige aller Phänomene herauszuarbeiten, war Monet ab Mitte der 60er Jahre zunehmend daran interessiert, den Wandel und die Vergänglichkeit darzustellen.
Ab 1872 konzentrierte er sich mehr und mehr auf die Visualisierung atmosphärischer Veränderungen und ging bei der Analyse der Lichtverhältnisse soweit, „daß er sich weigerte, mit dem Malen fortzufahren, sobald ein bestimmter Zustand des Lichts - manchmal schon nach wenigen Minuten - wechselte, kaum genug Zeit, um nennenswerte Fortschritte zu machen.“
Das Abzielen auf die Wiedergabe der atmosphärischen Wirkung, ein Hauptanliegen impressionistischer Kunst, führte insbesondere bei Monet zur seriellen Darstellungsweise desselben Motivs, die im Winter 1876 / 77 mit der Serie des Bahnhofs von Saint-Lazare ihren Anfang genommen hatte und sich bis in sein Spätwerk fortsetzte.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung skizziert die künstlerische Weggabelung im 20. Jahrhundert, bei der sich die Entwicklung in Richtung Farbverselbständigung (Monet) und Formfestigung (Cézanne) teilte.
2. PAUL CÉZANNE: Dieses Kapitel behandelt die Biografie Cézannes, seine künstlerische Entwicklung vom Frühwerk hin zu seinem unverkennbaren Malstil sowie die spätere Anerkennung durch die Moderne.
2.1. Über Cézannes Kunst: Hier wird der Fokus auf Cézannes Streben gelegt, die Natur durch geometrische Grundformen wie Kugel, Kegel und Zylinder zu interpretieren und plastische Volumina zu betonen.
2.2. Die Nachfolger: Es wird dargelegt, wie Cézannes radikale Geometrisierung den Kubismus und den Futurismus maßgeblich beeinflusste.
3. CLAUDE MONET: Das Kapitel widmet sich dem Lebensweg Monets, seiner Ausbildung und seinem entscheidenden Einfluss auf den Impressionismus durch das Studium atmosphärischer Bedingungen.
3.1. Über Monets Kunst: Inhaltlich steht hier die serielle Darstellungsweise von Motiven im Fokus, um Licht und Vergänglichkeit in Serien wie der Heuschober- oder Kathedralen-Reihe festzuhalten.
3.2. Monets Nachfolger: Dieses Kapitel beleuchtet den Einfluss Monets auf den Tachismus, das Informel sowie das Action-Painting von Jackson Pollock.
Moderne Kunst, Paul Cézanne, Claude Monet, Impressionismus, Kubismus, Tachismus, Geometrisierung, Farbauftrag, Atmosphäre, Lichtverhältnisse, Serielle Kunst, Abstraktion, Formfestigkeit, Action-Painting, Bildraum.
Die Arbeit analysiert die kunsthistorische Bedeutung von Paul Cézanne und Claude Monet als die zentralen Väter der Moderne, die durch ihre gegensätzlichen Ansätze die Basis für die abstrakte Malerei legten.
Zentrale Themen sind die Formfestigkeit bei Cézanne im Vergleich zur flüchtigen Lichtdarstellung bei Monet sowie die Auswirkungen dieser Ansätze auf die Kunst des 20. Jahrhunderts.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Cézanne durch Geometrisierung und Monet durch serielle Lichtstudien die Entwicklung hin zur gegenstandslosen Kunst initiiert haben.
Die Arbeit basiert auf einer kunsthistorischen Analyse, die biographische Aspekte mit einer detaillierten formalen Bildbetrachtung verknüpft und durch zitierte Literatur untermauert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Betrachtung der Schaffensperioden von Cézanne und Monet, deren spezifische Malstile sowie die Untersuchung ihrer jeweiligen künstlerischen Erben.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Moderne Kunst, Impressionismus, Geometrisierung, Abstraktion, Serielle Kunst und Formensprache charakterisieren.
Die Begegnung mit Pissarro war für Cézanne fundamental, da er unter dessen Einfluss begann, sein temperamentvolles Malen zu kontrollieren und sich einer strukturierten Landschaftsmalerei zuzuwenden.
Monets Seerosen-Serie mit ihrer Aufhebung von Horizonten und der Auflösung der räumlichen Orientierung markierte einen entscheidenden Übergang zur gegenstandslosen Kunst, der den Tachismus und das Informel beeinflusste.
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