Bachelorarbeit, 2018
67 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen
2.1 Definition Unternehmenskrise und Skandal
2.1.1 Ursachen und Typen von Unternehmenskrisen
2.1.2 Merkmale und Folgen von Unternehmenskrisen
2.2 Definition Stakeholdermanagement
2.3 Definition Reputationsmanagement
3. Kommunikation im Unternehmenskontext mit Schwerpunkt Krisenkommunikation
3.1 Formen der Unternehmenskommunikation
3.1.1 Interne und externe Kommunikation in Krisensituationen
3.1.2 Krisenkommunikation - Emotional vs. informierend
3.2 Erfolgsfaktoren und Fallstricke in der Krisenkommunikation
3.3 Zwischenfazit
4. Der VW-Abgasskandal
4.1 2015: Der Abgasskandal von VW
4.2 Die aktuelle Situation und Konsequenzen aus der Krise für VW und seine Stakeholder
4.3 Analyse der VW-Krisenkommunikation
4.3.1 VW intern – Krisenkommunikation innerhalb des Konzerns
4.3.2 VW in der Krise – Kommunikation während des Skandals mit externen Stakeholdern
4.4 Analytische Betrachtung der VW-Krisenkommunikation und Entwicklung einer Handlungsempfehlung
5. Fazit und Ausblick
Die Arbeit analysiert den aktuellen Forschungsstand zur Krisenkommunikation im Unternehmenskontext und untersucht anhand des VW-Abgasskandals, welche Faktoren den Ausgang einer Unternehmenskrise beeinflussen. Ziel ist es, aus einer kritischen Analyse der Kommunikationsstrategie von VW praxisorientierte Handlungsempfehlungen abzuleiten.
3.1.2 Krisenkommunikation - Emotional vs. informierend
In dem vorangegangenen Abschnitt ist bereits skizziert worden, dass interne Kommunikation nicht nur eine Informationsfunktion hat, sondern auch eine Dialogfunktion, das heißt eine soziale Beziehung zwischen Akteuren eines Unternehmens und dem Unternehmensumfeld schafft. Dieser Abschnitt beleuchtet sowohl interne als auch externe Kommunikation in Krisensituationen unter dem Aspekt der Färbung dieser Kommunikation. Genauer gesagt, wird emotionale Kommunikation im Vergleich zur informierenden Kommunikation im Kontext der Unternehmenskrise betrachtet.
Veränderungen, die ein Merkmal von Krisenprozessen darstellen, lösen oftmals Angst bei den betroffenen Personen aus. Die bei einer Krise entstehenden Emotionen bei internen und externen Betroffenen finden jedoch häufig keine Berücksichtigung in der Kommunikation des Unternehmens. Dass Emotionen keinen Platz in der Kommunikation finden, wurzelt vermutlich in der Tatsache, dass die klassische Betriebswirtschaftslehre das Rationalitätsprinzip propagiert, nach dem vor allem Effektivität und Effizient im Fokus eines Unternehmens stehen, nicht aber die Emotionen derer, die diese Effektivität und Effizienz erbringen sollen.
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass eine Organisation, die aus Menschen besteht, häufig keinen Platz für menschliche Emotionen wie Freude, Ärger oder Angst bietet. Wie bereits beschrieben, verstärken sich die alltäglichen Emotionen eines Individuums während einer Krisensituation und erfordern daher erhöhten Kommunikationsbedarf. Mitarbeiter sind Stakeholder, die häufig direkt von den Folgen einer Unternehmenskrise betroffen sind, beispielsweise durch Stellenabbau oder Kurzarbeit und damit verbundenen Lohnausfall. Die Autorin C. Mast argumentiert, dass der daraus resultierende Zustand von Angst und Bedrohung, der subjektiv von den Beteiligten wahrgenommen wird, eine massive Ausprägung auf die Bewältigung von Unternehmenskrisen haben kann. Eine eher emotionale Krisenkommunikation gegenüber Mitarbeitern bildet also eine effektive Gestaltungsvariable in krisenbetroffenen Unternehmen.
1. Einleitung: Definiert das Ziel der Arbeit, Krisenkommunikation im Unternehmenskontext zu untersuchen und anhand des VW-Beispiels Erfolgsfaktoren und Fallstricke abzuleiten.
2. Grundlagen: Erläutert die theoretischen Begrifflichkeiten von Unternehmenskrisen, Stakeholdermanagement und Reputationsmanagement.
3. Kommunikation im Unternehmenskontext mit Schwerpunkt Krisenkommunikation: Analysiert Formen der Kommunikation, sowie Erfolgsfaktoren und Fallstricke, wobei besonderes Augenmerk auf Emotionalität gegenüber Information liegt.
4. Der VW-Abgasskandal: Beschreibt den Ablauf des Skandals, die Konsequenzen für Stakeholder und analysiert die Kommunikationsmaßnahmen des Konzerns intern sowie extern.
5. Fazit und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und diskutiert das Potenzial zur Neuorientierung sowie zukünftige Forschungsfragen.
Krisenkommunikation, Unternehmenskrise, Stakeholdermanagement, Reputationsmanagement, VW-Abgasskandal, Krisenmanagement, Erfolgsfaktoren, Fallstricke, Unternehmenskommunikation, Interne Kommunikation, Externe Kommunikation, Situational Crisis Communication Theory, Attributionstheorie, Vertrauen, Glaubwürdigkeit
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Erfolgsfaktoren und Fallstricken in der Krisenkommunikation von Unternehmen, angewandt auf das Beispiel des VW-Abgasskandals.
Die zentralen Themen sind Krisenmanagement, Stakeholder- und Reputationsmanagement sowie die strategische interne und externe Kommunikation in Krisensituationen.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, welche Faktoren den positiven oder negativen Ausgang einer Unternehmenskrise beeinflussen, und die daraus resultierende Ableitung von Handlungsempfehlungen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu theoretischen Grundlagen der Krisenkommunikation sowie einer deskriptiven Analyse des VW-Abgasskandals zur Ermittlung von Erfolgsfaktoren und Fehlern.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (Krise, Stakeholder, Reputation), Kommunikationsmodelle (inkl. emotional vs. informierend) und eine detaillierte Fallstudie des VW-Abgasskandals inklusive der Analyse der Kommunikationsstrategie dargelegt.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Krisenkommunikation, Unternehmenskrise, Stakeholdermanagement, Reputationsmanagement und spezifisch den VW-Abgasskandal definiert.
Das initiale Kommunikationsverhalten von VW wird als zu langsam bewertet, da die empfohlene Reaktionszeit von 24 Stunden nicht eingehalten wurde, was Raum für Spekulationen schuf.
Die Kommunikation wird als zu technisch und sachlich bewertet; es fehlte an Empathie und einer direkten Entschuldigung für den Betrug, was ein Verbesserungspotenzial darstellt.
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