Bachelorarbeit, 2016
51 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.2. Aufbau und Vorgehensweise
2. Netzwerke – Definition und Herleitung
2.1. Definition Netzwerk
2.2. Definition soziales Netzwerk
2.3. Die Entstehung sozialer Netzwerke
2.4. Unterschiede zwischen sozialen Netzwerken
3. Soziale Netzwerke im Internet
3.1. Definition Online-Netzwerk
3.2. Die Geschichte sozialer Online-Netzwerke
3.3. Funktion und Ziele sozialer Online-Netzwerke
3.4. Beliebte Netzwerke im Vergleich
3.4.1. Facebook – The Social Network
3.4.2. Twitter – Microblogging
3.4.3. Xing – For a better working life
3.5. Persönliche Daten im öffentlichen Raum
3.6. Veränderung der Kommunikation
4. Bedeutung sozialer Netzwerke für zwischenmenschliche Beziehungen
4.1. Definition zwischenmenschliche Beziehung
4.2. Reale vs. virtuelle Beziehung
4.3. Pro und Contra sozialer Netzwerke
4.3.1. Vorteile und Chancen
4.3.2. Nachteile und Risiken
4.4. Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen
4.4.1. Private Sphäre
4.4.2. Öffentliche Sphäre
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss sozialer Online-Netzwerke auf die Qualität und Form zwischenmenschlicher Beziehungen. Dabei wird analysiert, inwiefern die zunehmende Virtualisierung der Kommunikation sowohl private Freundschaften als auch berufliche Kontakte verändert und welche Risiken sowie Chancen mit dieser Entwicklung für das Individuum und die Gesellschaft verbunden sind.
3.4.1. Facebook – The Social Network
Die Geschichte des heute einflussreichsten sozialen Netzwerkes begann im Jahr 2003 mit dem Vorläufer des heutigen Facebook und trug den Namen "Facemash". In dem von Mark Zuckerberg damals noch ausschließlich für Studenten der Universität Harvard entwickelten Netzwerk ging es um die Bewertung von Mitgliedern anhand von selbst hochgeladenen Fotos. Mit dem System „hot or not“ hatten Besucher die Möglichkeit, zwei nebeneinander gestellte Fotos im direkten Vergleich nach „hot“ oder „not“, also quasi nach „gut“ oder „schlecht“ zu beurteilen.
Das simple Konzept fand schnell Gefallen, sodass die Nutzer nach mehr verlangten. Aus diesem Grund begann Zuckerberg im Januar 2004 an einem zentralen Netzwerk für die Allgemeinheit zu arbeiten, in das im Vergleich zu Facemash diverse Funktionen wie die Bildung von Gruppen, Veranstaltungen und die Erstellung von Fotoalben integriert waren. Damals trug das Netzwerk noch den Namen "TheFacebook". Das Netzwerk breitete sich schnell auf weitere Universitäten aus und konnte Ende 2004 schon über eine Million angemeldete Nutzer verzeichnen. Im August 2005 wurde der offizielle Namen zum heute bekannten "Facebook" geändert. Seitdem scheint die Erfolgsgeschichte des Netzwerkes nicht mehr zu enden. Im Laufe von nur etwa zehn Jahren hat sich Facebook auf der ganzen Welt ausgebreitet. Die Anzahl der aktiven Nutzer hat sich in dieser verhältnismäßig kurzen Zeit von anfangs einer Million auf weit über 1,5 Milliarden im Herbst 2015 erhöht. Damit sind mittlerweile mehr als 20% (bei angenommener Weltbevölkerung von etwa 7,3 Milliarden Menschen) der Gesamtbevölkerung bei Facebook registriert. Bedenkt man dabei, dass das Internet vielen Menschen auch heute noch gar nicht zur Verfügung steht und dass einige Länder wie etwa China oder Russland Facebook entweder gänzlich sperren oder ihre eigenen länderspezifischen sozialen Netzwerke etablieren, so ist diese Zahl umso beeindruckender.
1. Einleitung: Einführung in das Internet als weltweites Netzwerk und dessen gesellschaftlicher Wandel, inklusive einer methodischen Erläuterung der Arbeit.
2. Netzwerke – Definition und Herleitung: Klärung der soziologischen und formalen Grundlagen von Netzwerken und sozialen Systemen.
3. Soziale Netzwerke im Internet: Analyse der Struktur von Online-Netzwerken, ihrer Geschichte und ein Vergleich der populärsten Plattformen wie Facebook, Twitter und Xing.
4. Bedeutung sozialer Netzwerke für zwischenmenschliche Beziehungen: Untersuchung des Einflusses von Social Media auf private Kontakte und berufliche Beziehungen unter Berücksichtigung von Risiken und Chancen.
5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Auswirkungen digitaler Vernetzung auf die Gesellschaft und der Notwendigkeit für medienkompetentes Handeln.
Soziale Netzwerke, Internet, Kommunikation, Zwischenmenschliche Beziehungen, Digital Generation, Soziale Medien, Facebook, Twitter, Xing, Datenschutz, Sozialkapital, Virtuelle Gemeinschaften, Online-Identität, Digitale Eifersucht, Medienkompetenz.
Die Arbeit analysiert, wie soziale Netzwerke im Internet unsere zwischenmenschlichen Beziehungen in privaten und beruflichen Kontexten beeinflussen.
Die Themen umfassen die Definition von Netzwerken, die Funktionsweise großer Plattformen, den Datenschutz, sowie die Auswirkungen auf soziale Bindungen.
Es soll geklärt werden, welche Folgen die Nutzung sozialer Online-Netzwerke für zwischenmenschliche Beziehungen hat und ob diese eher gestärkt oder durch die Virtualisierung gefährdet werden.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse soziologischer und kommunikationswissenschaftlicher Konzepte sowie der Auswertung aktueller Studien und Statistiken.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Geschichte von Online-Netzwerken, eine detaillierte Betrachtung von Facebook, Twitter und Xing sowie eine differenzierte Untersuchung privater und öffentlicher Beziehungsstrukturen.
Zentrale Begriffe sind soziale Netzwerke, Kommunikation, Datenschutz, Sozialkapital und die digitale Transformation des Miteinanders.
Der Titel bezieht sich auf die Vormachtstellung von Facebook als globale Plattform und die Verfilmung der Entstehungsgeschichte, die den kulturellen Stellenwert des Netzwerks unterstreicht.
Soziales Kapital bezeichnet die Summe an Ressourcen, die Akteuren durch ihre Beziehungen innerhalb eines Netzwerks zugänglich werden, was durch die Informationsvielfalt im Internet massiv gestiegen ist.
Es beschreibt das Phänomen, dass trotz technischer Möglichkeiten zur Vernetzung das Gefühl der Einsamkeit oder sozialen Distanz zunehmen kann, da virtuelle Kommunikation oft oberflächlicher ist.
Die Arbeit erläutert, wie durch ständige Einblicke in Aktivitäten anderer in sozialen Netzwerken frische Partnerschaften durch Neid und Überwachungsmöglichkeiten negativ belastet werden können.
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