Examensarbeit, 2005
91 Seiten, Note: sehr gut (1,0)
1. Einleitung
1.1 Malaysia – Geschichte, Sprache(n), Literatur(en)
1.1.1 Hundertfünfzig Jahre britischer Kolonialismus in Malay(si)a und seine Wirkung bis ins neue Millennium
1.1.2 Der Status des Englischen als Kommunikations- und literarisches Medium im heutigen Malaysia
1.1.3 Die Popularität der englischsprachigen Kurzgeschichte in Malaysia
1.2 Die Lektüre englischsprachiger Kurzgeschichten Malaysias im Englischunterricht
2. Hauptteil: Die englischsprachige Kurzgeschichte Malaysias – Didaktische Umsetzung zweier Unterrichtseinheiten
2.1 Rahmenbedingungen und didaktische Vorüberlegungen zur Kurssituation, der Unterrichtsreihe und zu den Lehrzielen
2.2 Die Einführungsstunde in den neuen Themenkomplex
2.2.1 Aufwärmphase
2.2.2 Motivation
2.2.3 Einführung des neuen Unterrichtsstoffes
2.2.4 Assimilation / Anwendung
2.2.5 Hausaufgabenstellung
2.3 Zweite Kursbegegnung innerhalb der Unterrichtsreihe: Doppelstunde
2.3.1 Aufwärmphase
2.3.2 Rekapitulation
2.3.3 Motivation
2.3.4 Einführung des neuen Unterrichtsstoffes
2.3.5 Assimilation / Anwendung
2.3.6 Hausaufgabenstellung
2.4 Ausblick: Der weitere Verlauf der Unterrichtsreihe
3. Conclusio
Die vorliegende Arbeit untersucht die Integration englischsprachiger malaysischer Kurzgeschichten in den Englischunterricht an deutschen Gymnasien. Ziel ist es, die didaktische Eignung dieser Literatur als Medium für interkulturelles Lernen zu begründen und eine konkrete Unterrichtssequenz für die Jahrgangsstufe elf zu entwickeln, die Schüler für eine hybride, postkoloniale Gesellschaft sensibilisiert.
1. Einleitung
„In Asien liegt die Zukunft“ – Behauptungen wie diese vernimmt man in der heutigen Zeit nur allzu oft. Die asiatischen Länder, allen voran die Großmacht China, rücken immer mehr an die Spitze der Weltwirtschaft. Der Weg in die Zukunft führt geradewegs auf den größten Kontinent zu. Auch einige südostasiatische Länder haben bereits große Veränderungen durchlaufen, die alle Welt mit Spannung verfolgt. Doch in literarischer Hinsicht findet Südostasien noch nicht genauso viel internationale Beachtung. Angestiegen ist das Interesse an den New English Literatures mittlerweile aber schon – ein Wandel, den die Globalisierung mit sich gebracht hat, denn „[t]he world has become too small for us to remain in […] culture-tight compartments.“ Jahrzehntelang haben angloamerikanische Schöpfungen im Fokus der Aufmerksamkeit gestanden, doch Kulturprodukte strömen nicht mehr länger nur aus der einen Richtung in alle anderen, englischsprachige Literatur pulsiert mittlerweile auch in den ehemaligen Kolonien Großbritanniens. Dies bedeutet für die universale Leserschaft eine Horizonterweiterung; sie wird mit einer Vielzahl an neuen Kulturen konfrontiert, die die englischsprachige Welt ebenso reichhaltig repräsentiert.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung Südostasiens ein und stellt die These auf, dass die Auseinandersetzung mit englischsprachiger Literatur aus Malaysia an deutschen Schulen eine notwendige Horizonterweiterung darstellt.
1.1 Malaysia – Geschichte, Sprache(n), Literatur(en): Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Kontext der Kolonialzeit, den Status des Englischen im heutigen Malaysia und die Entwicklung der englischsprachigen Kurzgeschichte.
1.2 Die Lektüre englischsprachiger Kurzgeschichten Malaysias im Englischunterricht: Es werden die didaktischen Vorzüge von Kurzgeschichten im Allgemeinen und speziell im Kontext der malaysischen Literatur erörtert, um deren Wert für den interkulturellen Englischunterricht zu untermauern.
2. Hauptteil: Die englischsprachige Kurzgeschichte Malaysias – Didaktische Umsetzung zweier Unterrichtseinheiten: Dieses Kapitel präsentiert die konkreten Rahmenbedingungen und didaktischen Vorüberlegungen für einen Unterrichtsentwurf in der gymnasialen Oberstufe.
2.1 Rahmenbedingungen und didaktische Vorüberlegungen zur Kurssituation, der Unterrichtsreihe und zu den Lehrzielen: Hier werden die spezifische Lerngruppe und die allgemeinen Lernziele für den Englischunterricht in der Einführungsphase der Oberstufe analysiert.
2.2 Die Einführungsstunde in den neuen Themenkomplex: Detaillierte Darstellung der ersten Unterrichtsbegegnung mit den Unterpunkten Aufwärmphase, Motivation, Einführung des neuen Unterrichtsstoffes, Assimilation / Anwendung und Hausaufgabenstellung.
2.3 Zweite Kursbegegnung innerhalb der Unterrichtsreihe: Doppelstunde: Darstellung des methodisch-didaktischen Vorgehens in der zweiten Doppelstunde inklusive Rekapitulation, Motivation, Einführung des Stoffes, Assimilation und Hausaufgaben.
2.4 Ausblick: Der weitere Verlauf der Unterrichtsreihe: Dieses Kapitel skizziert Möglichkeiten zur Weiterführung der Unterrichtsreihe und nennt weitere empfehlenswerte Kurzgeschichten.
3. Conclusio: Die Arbeit resümiert, dass englischsprachige malaysische Literatur trotz institutioneller Hürden einen unverzichtbaren Beitrag zur Bildung in einer multikulturellen Gesellschaft leistet.
Malaysia, Englischunterricht, Postkoloniale Literatur, Kurzgeschichte, Interkulturelle Kompetenz, Kolonialgeschichte, Identitätssuche, Globalisierung, Fremdsprachenerwerb, Victoria and Her Kimono, M. Shanmughalingam, New English Literatures, Mehrsprachigkeit, Didaktik, Migrantenliteratur.
Die Arbeit untersucht, warum und wie englischsprachige Kurzgeschichten aus Malaysia in den Englischunterricht an deutschen Gymnasien integriert werden können, um interkulturelles Lernen zu fördern.
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung Malaysias, der Rolle der englischen Sprache als Lingua Franca und Kolonialwerkzeug sowie dem Potenzial postkolonialer Literatur für den Unterricht.
Das Ziel ist der Entwurf einer praxisnahen Unterrichtssequenz für die Jahrgangsstufe elf, die Schüler für eine hybride und multikulturelle Lebensrealität sensibilisiert.
Die Arbeit basiert auf einer fachdidaktischen Analyse des Themenbereichs, gestützt durch historische Kontextualisierungen und didaktische Unterrichtsentwürfe.
Der Hauptteil widmet sich konkret der didaktischen Umsetzung zweier Unterrichtseinheiten anhand der Kurzgeschichte "Victoria and Her Kimono" von M. Shanmughalingam.
Wichtige Begriffe sind Malaysia, Postkoloniale Literatur, Interkulturelle Kompetenz, Kurzgeschichte und Didaktik des Englischunterrichts.
Die Kurzgeschichte eignet sich besonders gut, da sie die komplexe Identitätsproblematik im hybriden malaysischen Kontext und die Konfrontation verschiedener Kulturen in einer Krisenzeit verdeutlicht.
Der Lehrer nutzt schülerorientierte Methoden wie Brainstorming, kreatives Schreiben und Schülerreferate, um die Lernenden aktiv in den Prozess einzubeziehen und den trockenen Frontalunterricht zu vermeiden.
Die Kolonialgeschichte ist essenziell, um die Identitätskonflikte der Protagonisten, den Status der englischen Sprache und die heutigen soziopolitischen Spannungen im Land nachvollziehen zu können.
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