Diplomarbeit, 2005
143 Seiten, Note: 2,3
1 Zur Relevanz von Brand Equity und Customer Equity für die Betriebstypenmarke
1.1 Brand Equity und Customer Equity – Koexistenz zweier Zielgrößen des Marketingmanagements?
1.2 Zielsetzung der Arbeit und Gang der Untersuchung
2 Der Brand Equity als Zielgröße für das Marketing einer Betriebstypenmarke
2.1 Grundlagen der Betriebstypenmarke
2.2 Bestimmung des Brand Equity
2.3 Auswirkungen des Brand Equity
2.4 Modellierung des Brand Equity
2.4.1 Das Brand-Equity-Modell
2.4.2 Die Treiber des Brand Equity
2.4.2.1 Markentreue
2.4.2.2 Markenbekanntheit
2.4.2.3 Wahrgenommene Qualität
2.4.2.4 Markenassoziationen
3 Der Customer Equity als Zielgröße für das Marketing einer Betriebstypenmarke
3.1 Grundlagen des Customer Equity
3.2 Möglichkeiten zur Kundenwertentwicklung auf Basis des Customer Equity
3.3 Customer-Equity-Modellierung
3.3.1 Modellüberblick
3.3.2 Der Value Equity
3.3.3 Der Brand Equity im Sinne des Customer-Equity-Modells nach RUST/ ZEITHAML/ LEMON
3.3.4 Der Relationship Equity
4 Zusammenspiel von Brand Equity und Customer Equity einer Betriebstypenmarke
4.1 Zum Zusammenspiel von Käuferverhalten und Einstellung zur Betriebstypenmarke
4.2 Untersuchung der Abhängigkeit des Customer Equity vom Brand Equity auf mathematischer Ebene
4.3 Zur Zielhierarchie von Brand Equity und Customer Equity
4.4 Beeinflussung des Customer Equity durch die Treiber des Brand Equity einer Betriebstypenmarke
4.4.1 Wirkung der Markentreue auf den Customer Equity
4.4.2 Wirkung der Markenbekanntheit auf den Customer Equity
4.4.3 Wirkung der wahrgenommenen Qualität auf den Customer Equity
4.4.4 Wirkung der Markenassoziationen auf den Customer Equity
4.5 Implikationen für das Management einer Betriebstypenmarke
5 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Zusammenspiel zwischen Brand Equity und Customer Equity, um Handlungsempfehlungen für das Management von Betriebstypenmarken abzuleiten. Dabei wird die mathematische Abhängigkeit der beiden Größen analysiert und die Rolle der verschiedenen Treiber (wie Markentreue, Markenbekanntheit und wahrgenommene Qualität) für den Unternehmenserfolg beleuchtet.
2.4.2.1 Markentreue
Markentreue bezeichnet die innere Festlegung eines Kunden, ein Produkt oder eine Dienstleistung einer Marke selbst dann regelmäßig wiederzukaufen, wenn Konkurrenzeinflüsse existieren, welche Kunden zu einem Markenwechsel bewegen sollen. Kunden mit hoher Markentreue weisen in der Regel positivere Einstellungen zu einer Marke auf als solche, die häufig zwischen verschiedenen Marken wechseln. Eine Steigerung der Markentreue des Kundenstamms bindet diesen fester an die Marke, verringert die Wahrscheinlichkeit eines Kundenwechsels zu einer Konkurrenzmarke und lässt die Markenwahl verstärkt routiniert ablaufen.
Durch die häufiger stattfindenden Käufe der betrachteten Marke kann somit auf eine positive Beeinflussung des Brand Equity geschlossen werden. Da das Halten eines Kunden häufig weniger Marketingaufwand erfordert als die Gewinnung eines Neukunden, sind Wiederholungskäufe aus ökonomischer Sicht wünschenswert.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Markentreue ein Treiber ist, der durch ein effizientes Betriebstypenmarkenmanagement für die Erschließung von Kostenvorteilen und Umsatzpotenzialen genutzt werden sollte.
1 Zur Relevanz von Brand Equity und Customer Equity für die Betriebstypenmarke: Einleitung in die Thematik der beiden Marketing-Zielgrößen und deren Bedeutung für die Unternehmensführung.
2 Der Brand Equity als Zielgröße für das Marketing einer Betriebstypenmarke: Untersuchung der Grundlagen von Betriebstypenmarken sowie der Bestimmung, Auswirkung und Modellierung des Brand Equity.
3 Der Customer Equity als Zielgröße für das Marketing einer Betriebstypenmarke: Einführung in das Konzept des Customer Equity, dessen Modellierung und Ansätze zur Kundenwertentwicklung.
4 Zusammenspiel von Brand Equity und Customer Equity einer Betriebstypenmarke: Detaillierte Analyse der Wechselwirkungen zwischen den beiden Größen, einschließlich mathematischer Modellierung und der Wirkung der Markentreiber.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Ergebnisse der Arbeit und Aufzeigen von weiterem Forschungsbedarf.
Brand Equity, Customer Equity, Betriebstypenmarke, Markenmanagement, Kundenwert, Markentreue, Markenbekanntheit, wahrgenommene Qualität, Markenassoziationen, Beziehungsmarketing, Kundenstamm, Marketingstrategie, Kundenbindungsprogramme, Unternehmensführung, Markeneinstellung.
Die Arbeit analysiert das Verhältnis von Brand Equity (Markenwert) und Customer Equity (Kundenwert) und untersucht, wie beide Größen das Marketing von Betriebstypenmarken beeinflussen.
Die zentralen Themen umfassen die Definition und Modellierung von Brand Equity und Customer Equity, deren mathematische Abhängigkeit sowie die Analyse verschiedener Treiber wie Markentreue und Markenqualität.
Das Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für das Management von Betriebstypenmarken abzuleiten, indem aufgezeigt wird, wie der Brand Equity den Customer Equity beeinflusst.
Die Arbeit verwendet eine theoretische Analyse auf Basis aktueller Marketingmodelle (u.a. von Aaker sowie Rust, Zeithaml und Lemon) und verknüpft diese mit einer mathematischen Betrachtung der Abhängigkeit von Brand Equity und Customer Equity.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Treiber beider Konstrukte, die mathematische Untersuchung ihrer Abhängigkeit sowie die Diskussion über die Zielhierarchie zwischen Marken- und Kundenwert.
Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Brand Equity, Customer Equity, Betriebstypenmarke, Markentreue und Kundenwertentwicklung.
Aufgrund des Dienstleistungscharakters von Betriebstypenmarken spielt die wahrgenommene Qualität eine entscheidende Rolle für die Kundenzufriedenheit und stärkt die Machtposition des Handelsunternehmens in der Absatzkette.
Im stationären Handel erschweren anonyme Bartransaktionen und datenschutzrechtliche Bedenken bei der Erhebung personenbezogener Daten die systematische Zuordnung von Umsätzen zu individuellen Kunden.
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