Bachelorarbeit, 2002
85 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Kooperationsbedarf
2.1 Bedarf der Privatwirtschaft
2.2 Bedarf der Schüler
2.3 Bedarf der Schule
3 Kooperationsformen
3.1 Organisatorische Unterscheidungskriterien
3.1.1 Freiwilligkeit
3.1.2 Teilnehmer
3.1.3 Zeitliche Organisation
3.1.4 Örtliche Organisation
3.1.5 Methodische Organisation
3.2 Inhaltliche Unterscheidungskriterien
3.2.1 Berufsorientierte Maßnahmen
3.2.2 Wirtschaftsorientierte Maßnahmen
3.2.3 Sponsoring
4 Methode der Erhebung
4.1 Untersuchungsziele
4.2 Bestimmung der Erhebungsmethode
4.2.1 Die Befragung
4.2.2 Die Inhaltsanalyse
4.2.3 Die Beobachtung
4.3 Die Gütekriterien
4.3.1 Objektivität
4.3.2 Reliabilität
4.3.3 Validität
4.4 Population und Stichprobe
4.5 Konstruktion des Erhebungsinstruments
4.5.1 Grundsätzliche Überlegungen
4.5.2 Zum Aufbau des Fragebogens
4.5.2.1 Allgemeine Angaben
4.5.2.2 Angaben zu den Kooperationsmaßnahmen
4.5.2.3 Angaben zur Einschätzung der Kooperation
4.6 Zum Befragungsablauf
4.6.1 Vorbereitende Maßnahmen
4.6.1.1 Persönlicher Kontakt
4.6.1.2 Der Prätest
4.6.1.3 Das Begleitschreiben
4.6.2 Bearbeitung des Rücklaufs
4.6.2.1 Datenüberprüfung
4.6.2.2 Datenauswertung
5 Ergebnisse der Befragung
5.1 Ergebnisse zu den Kooperationsmaßnahmen
5.1.1 Praktika
5.1.2 Berufsinformationsveranstaltungen
5.1.3 Bewerbungstraining
5.1.4 Training beruflicher Kompetenzen
5.1.5 Wirtschaftlicher Unterricht
5.1.6 Unterricht durch externe Experten
5.1.7 Betriebserkundungen
5.1.8 Unternehmenssimulationen
5.1.9 Schülerfirmen
5.1.10 Börsenplanspiele
5.1.11 Lehrerfortbildung
5.1.12 Sponsoring
5.1.13 Übrige Maßnahmen
5.1.14 Zusammenfassende Übersicht
5.2 Vergleich von Gymnasien und Gesamtschulen
5.2.1 Überprüfung der Hypothese 1
5.2.2 Die Kooperationsmaßnahmen im Vergleich
5.3 Ergebnisse der Einstellungsfragen
5.3.1 Überprüfung der Hypothese 2
5.3.2 Einstellungen
5.3.3 Die Einstellungen im Vergleich
6 Diskussion der Ergebnisse
7 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Kooperationsgrad zwischen Schulen (Gymnasien und Gesamtschulen) und der Privatwirtschaft in Schleswig-Holstein. Ziel ist es, den Status quo der Zusammenarbeit zu ermitteln und zu prüfen, ob Schulen ihre Verantwortung für die Berufsvorbereitung der Schüler gerecht werden oder ob organisatorische Barrieren bestehen.
4.3.1 Objektivität
Die Objektivität eines Instrumentes gibt an, in welchem Ausmaß die Testergebnisse vom Testanwender unabhängig sind. Das heißt, dass wenn verschiedene Testanwender bei den gleichen Personen zu den gleichen Ergebnissen gelangen, ein Instrument bzw. Fragebogen objektiv ist. Man unterscheidet dabei zwischen Durchführungsobjektivität, Auswertungsobjektivität und Interpretationsobjektivität.
Die Durchführungsobjektivität sagt aus, dass eine Studie objektiv ist, wenn der Untersuchende den zu Untersuchenden möglichst wenig beeinflusst. Die Auswertungsobjektivität ist umso höher, je höher die Untersuchung standardisiert ist, und somit Auswertungsfehler minimiert werden.
Die Interpretationsobjektivität ist umso höher, je weniger individuelle Deutungen in die Interpretation der Auswertungen einfließen. Durch den Einsatz des Fragebogens ist innerhalb dieser Untersuchung bezüglich der Kooperation von Schule und Arbeitswelt gewährleistet, dass der zu Untersuchende in Abwesenheit und somit völlig unbeeinflusst vom Untersuchenden seine Informationen weitergibt. So lässt sich hier ein hohes Maß an Durchführungsobjektivität nachweisen.
1 Einleitung: Definiert das Untersuchungsfeld der Kooperation von Schule und Arbeitswelt und begründet die Relevanz der Arbeit vor dem Hintergrund der PISA-Diskussion.
2 Kooperationsbedarf: Analysiert die Beweggründe für eine Zusammenarbeit aus Sicht der Privatwirtschaft, der Schüler und der Schule.
3 Kooperationsformen: Entwickelt eine Systematik zur Kategorisierung von Kooperationsmaßnahmen nach organisatorischen und inhaltlichen Kriterien.
4 Methode der Erhebung: Detaillierte Darstellung der methodischen Vorgehensweise, inklusive der Konzeption des Fragebogens, der Auswahl der Stichprobe und der Gütekriterien.
5 Ergebnisse der Befragung: Präsentiert die empirischen Daten zu den verschiedenen Kooperationsmaßnahmen und den Einstellungen der Schulen.
6 Diskussion der Ergebnisse: Kritische Reflexion der erhobenen Daten und Interpretation der gefundenen Kooperationsgrade.
7 Ausblick: Zusammenfassende Bewertung und Vorschläge für zukünftige Forschungsansätze zur Qualitätssicherung der schulischen Berufsorientierung.
Kooperation, Schule, Privatwirtschaft, Berufsorientierung, Schleswig-Holstein, Gymnasien, Gesamtschulen, Betriebspraktikum, Wirtschaftswissen, Berufsvorbereitung, empirische Befragung, Bildungsstandard, Sponsoring, Arbeitswelt, Qualitätssicherung.
Die Bachelorarbeit untersucht die Zusammenarbeit zwischen allgemeinbildenden Schulen und der Wirtschaft in Schleswig-Holstein, um den Grad und die Art der Kooperation zu bestimmen.
Die Arbeit behandelt berufsorientierte Maßnahmen, wirtschaftsorientierte Lehrinhalte, Sponsoring durch Unternehmen sowie die Einstellungen von Lehrkräften und Schulleitungen zum Thema.
Das Hauptziel ist die empirische Erfassung des Status quo der Kooperation, um zu ermitteln, wie Gymnasien und Gesamtschulen die Vorbereitung ihrer Schüler auf das Berufsleben gestalten.
Es wurde eine quantitative Querschnittsuntersuchung in Form einer schriftlichen Fragebogenerhebung durchgeführt, die an alle Gymnasien und Gesamtschulen in Schleswig-Holstein gerichtet war.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Kooperationsbegriffe, die Methodik der Datenerhebung sowie die detaillierte Ergebnisdarstellung und statistische Auswertung.
Kernbegriffe sind Kooperationsgrad, Berufsorientierung, Wirtschaftspädagogik, schulische Bildung, empirische Sozialforschung und schulische Organisation.
Die Untersuchung ergab, dass es keinen signifikanten Unterschied im allgemeinen Kooperationsgrad zwischen Gymnasien und Gesamtschulen gibt, wenngleich Schwerpunkte bei einzelnen Maßnahmen variieren.
Die befragten Schulen schätzen die Bedeutung der wirtschaftlichen Einbindung überwiegend positiv ein und sehen die organisatorische Struktur ihrer Schulen selten als primäre Barriere für Kooperationen an.
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