Examensarbeit, 2005
149 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Sammeln als ästhetischem Verhalten. Ziel ist es, das Phänomen des Sammelns aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und seine Bedeutung im Kontext individueller und sozialer Entwicklung zu untersuchen.
Die Einleitung führt in das Thema Sammeln ein und beleuchtet die historische Entwicklung des Sammelns. Kapitel 2 definiert die Begriffe „Sammeln“ und „Ästhetisches Verhalten“. Kapitel 3 widmet sich der Geschichte des Sammelns von der Jungsteinzeit bis zur Gegenwart und beschreibt die Entwicklung des Museums als Institution. Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem Sammeln im Kindesalter, insbesondere mit den Bedeutungen der gesammelten Dinge und den unterschiedlichen Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Sammeln. Kapitel 5 analysiert das Sammeln der Erwachsenen unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte. Kapitel 6 beleuchtet die negativen Aspekte des Sammelns, wie beispielsweise Sammelzwang und Kommerzialisierung. Kapitel 7 untersucht das Sammeln in der Kunst anhand der Beispiele von Christian Boltanski und Stefan Hoderlein. Kapitel 9 präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Studie zum Sammelverhalten von Kindern. Abschließend fasst das Fazit die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf weitere Forschungsfelder.
Sammeln, Ästhetisches Verhalten, Kindliches Sammeln, Erwachsenen-Sammeln, Kommerzialisierung, Sammelzwang, Kunst, Empirische Studie.
Es beschreibt das Sammeln als einen bewussten Umgang mit Objekten, der eine differenzierte Wahrnehmung, Auswahl und Ordnung erfordert und Erkenntnisse über die Welt vermittelt.
Für Kinder dient das Sammeln der Aneignung der Welt, der Wissensbildung und hat eine starke soziale sowie identitätsstiftende Funktion.
Negativformen sind der Sammelzwang (Messie-Syndrom) oder das Sammeln als Strategie zur Angstvermeidung sowie die starke Kommerzialisierung durch die Konsumindustrie.
Die Geschichte reicht von rituellen Sammlungen der Antike über kirchliche Schätze im Mittelalter und Wunderkammern der Renaissance bis hin zum modernen Museumswesen.
Die Arbeit untersucht geschlechtsspezifische Aspekte sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen, die sich oft in der Wahl der Sammelthemen und Motive zeigen.
Künstler wie Christian Boltanski nutzen das Sammeln und Archivieren von Alltagsgegenständen als künstlerische Ausdrucksform und Methode der Welterkenntnis.
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