Magisterarbeit, 2003
72 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Problemdarstellung
1.2 Begründung der Themenwahl
1.3 Aufbau der Arbeit, Vorgehensweise im Überblick
1.4 Allgemeine Formulierung der Fragestellung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Theoretische Bezüge (Stand der Forschung)
2.1.1 Periodisierung im Krafttraining
2.1.2 Zur Trainierbarkeit der Maximalkraft
2.1.3 Trainingsmethoden zur Erhöhung der Muskelmasse (Hypertrophietraining)
2.1.4 Zur Trainierbarkeit der Schnellkraft
2.1.5 Zur Trainierbarkeit der Reaktivkraft
2.1.6 Neuronale Einflussgrößen im Krafttraining
2.1.7 Anatomische und physiologische Grundlagen
2.1.8 Forschungsergebnisse zum Training mit wechselnden Belastungsintensitäten
2.2 Analyse bisheriger Forschungsergebnisse
2.3 Konsequenzen für die eigene Arbeit
2.4 Explizite Formulierung der Untersuchungsziele
3 Methodologie
3.1 Darstellung der Hypothesen
3.2 Untersuchungsverlauf
3.3 Untersuchungsplan
3.3.1 Personenstichprobe
3.3.2 Versuchsdesign
3.4 Datenerhebung
3.4.1 Messmethodik/-instrumentarium
3.5 Datenverarbeitung und Statistik
4 Ergebnisse
4.1 Darstellung der Rohdaten
4.2 Inferenzstatistische Hypothesenüberprüfung
4.2.1 Darstellung der Ergebnisse zur Maximalkraft (EWM)
4.2.2 Darstellung der Ergebnisse zur Bewegungsschnelligkeit (Vmax)
5 Diskussion
5.1 Kritische Wertung der Ergebnisse unter Berücksichtigung von Störeinflüssen
5.2 Bezug zu Untersuchungszielen und Hypothesen
5.3 Bewertung der Ergebnisse in Bezug auf die unter 2 ausgewählten Theorien
5.4 Bewertung der Ergebnisse in Bezug auf die sportwissenschaftliche Theoriebildung
5.5 Konsequenzen aus den Resultaten für die Sportpraxis
6 Zusammenfassung und Ausblick
6.1 Kurze Darstellung der Vorgehensweise sowie der Ergebnisse
6.2 Wertung der Arbeit im Hinblick auf künftige Forschungsansätze
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss eines wellenförmig periodisierten Krafttrainings auf die Maximalkraft und die maximale Bewegungsschnelligkeit im Vergleich zu einem traditionellen, hypertrophieorientierten Blocktraining, um herauszufinden, ob durch die systematische Variation von Trainingsintensitäten und -methoden signifikant bessere Leistungssteigerungen bei Sportstudenten erzielt werden können.
1.1 Problemdarstellung
Der Bereich des Krafttrainings (Training von Kraftfähigkeiten) hat in den letzten dreißig Jahren, nicht nur im Leistungssport, zunehmend an Bedeutung gewonnen. Auch im Fitness- und Gesundheitstraining, im Schulsport sowie im Rehabilitationssport werden Methoden zur Verbesserung der Kraftfähigkeiten eingesetzt (HOHMANN, A., LAMES, M., LETZELTER, M., 2003, S.9). Neben den direkten sport- und leistungsbezogenen Motiven kann ein Krafttraining auch Aspekte wie die Schulung der funktionalen Haltung, der Gelenkstabilität und des muskulösen Gleichgewichts bedienen (vgl. Güllich/Schmidtbleicher, 1999, S.223). Welche einzelnen Trainingsmethoden dabei welche Komponenten des Kraftverhaltens ansteuern ist weitgehend geklärt (wird in Kapitel 2 näher erläutert). Was aber hinsichtlich der Kraftfähigkeiten passiert, wenn einzelne Trainingsmethoden systematisch miteinander kombiniert, und dazu noch die Trainingsintensitäten- und Methoden von Trainingseinheit zu Trainingseinheit variiert werden, kann die Literatur nur unzureichend beantworten. Aus diesem Mangel heraus soll in dieser Arbeit der Einfluss eines „wellenförmig“ gestalteten Krafttrainings (die Trainingsmethoden und/oder Trainingsintensitäten werden von Trainingseinheit zu Trainingseinheit variiert) mit dem Ziel der Maximalkraftsteigerung und der Steigerung der Bewegungsschnelligkeit untersucht werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Krafttrainings ein, begründet die Wahl des Themas und skizziert den Aufbau sowie die Vorgehensweise der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden der Stand der Forschung, die physiologischen Grundlagen der Kraft sowie bisherige Studien zum Training mit wechselnden Belastungsintensitäten analysiert.
3 Methodologie: Dieser Abschnitt erläutert die Hypothesen, den Untersuchungsaufbau, die Personenstichprobe sowie die verwendeten Datenerhebungs- und Analyseverfahren.
4 Ergebnisse: Die erhobenen Rohdaten werden dargestellt und anhand inferenzstatistischer Verfahren auf ihre Signifikanz hin überprüft.
5 Diskussion: Die Resultate werden kritisch unter Einbeziehung von Störeinflüssen bewertet und in den Kontext der sportwissenschaftlichen Theorie sowie der Sportpraxis eingeordnet.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit wird in Kurzform rekapituliert und es werden Empfehlungen für zukünftige Forschungsansätze gegeben.
Krafttraining, wellenförmige Periodisierung, Blocktraining, Maximalkraft, Bewegungsschnelligkeit, Hypertrophietraining, Schnellkraft, neuronale Anpassung, Sportwissenschaft, Trainingsmethodik, Belastungsintensität, EWM, Vmax.
Die Arbeit untersucht den Vergleich zwischen einem wellenförmig periodisierten Krafttraining und einem klassischen Blocktraining bei Sportstudenten.
Im Fokus stehen die Effekte von Periodisierung im Krafttraining, die Entwicklung von Maximalkraft und Bewegungsschnelligkeit sowie der Einfluss unterschiedlicher Trainingsstrukturen.
Es soll geklärt werden, ob ein wellenförmig periodisiertes Training signifikant bessere Leistungssteigerungen ermöglicht als ein hypertrophieorientiertes Blocktraining.
Es handelt sich um eine 6-wöchige Längsschnittstudie mit Vorher-Nachher-Messung, wobei eine Experimental- und eine Vergleichsgruppe sowie eine Kontrollgruppe untersucht wurden.
Der Hauptteil deckt die theoretischen Grundlagen des Krafttrainings, das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung und die statistische Auswertung der erzielten Kraft- und Schnelligkeitswerte ab.
Zu den zentralen Begriffen gehören Krafttraining, Periodisierung, Maximalkraft, Schnellkraft, Hypertrophie und neuronale Adaptationen.
Sie gilt als vielversprechender Forschungsansatz, um durch systematische Variation der Trainingsintensitäten verschiedene Kraftkomponenten gleichzeitig optimal zu entwickeln.
Die 6-wöchige Studiendauer war zu kurz, um signifikante Unterschiede in der Maximalkraftentwicklung zwischen den beiden Trainingsmodellen bei bereits trainierten Probanden hervorzurufen.
Die Undulating-Gruppe zeigte eine signifikant höhere Entwicklung bei der Bewegungsschnelligkeit, was jedoch teilweise durch den Lerneffekt der wöchentlichen Schnellkraftübung bedingt sein könnte.
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