Masterarbeit, 2008
132 Seiten, Note: A
1. Einleitung
2. Pragmatik
2.1 Begriffserklärungen
2.2 Die Sprechakttheorie von Austin und Searle
2.3 Kommunikation und Pragmatik
2.4 Verhalten und Handeln
2.5 Kommunikative/ Kulturelle Kompetenz
3. Nichtverbale Kommunikation
3.1 Definition- Kommunikation
3.2 Entstehung der nichtverbalen Kommunikation
3.3 Signifikanz der nichtverbalen Kommunikation
3.4 Aspekte des nichtverbalen Verhaltens
3.4.1 Gesichtsausdruck
3.4.2 Blickkontakt
3.4.3 Gestik
3.4.4 Körperhaltung und Körperbewegung
3.4.5 Berührung
3.4.6 Distanz
3.5 Missverständnisse zwischen Sender und Empfänger
3.6 Nichtverbale Kommunikation: kulturspezifisch oder erblich
4. Jugendkultur und interkulturelle Kommunikation
4.1 Definition- Jugend
4.2 Jugendkultur
4.3 Jugendphasen in Deutschland
4.4 Begriffserklärung: Interkulturelle Kommunikation
4.5 Familienstrukturen und Beziehungen in Indien und Deutschland
4.6 Heirat
4.7 Religion
4.8 Freiheit
4.9 Begruessungsformen
4.10 Direkte- und indirekte Kultur
4.11 Bejahen oder Verneinen
4.12 Kritik äußern
4.13 Form der Kommunikation
4.14 Pünktlichkeit und Ordnung
4.14.1 Termine
4.15 Zeitsprache
4.16 Auf der nichtverbalen Ebene
4.17 Kleidungen
4.18 Freizeitgestaltung
4.19 Anrede
4.20 Essen und Etiketten
4.21 Geschäftsbeziehungen
4.22 Beziehung zwischen Schülern und Lehrpersonen
4.23 Distanz zu den Anderen
4.24 Interkulturelles Lernen
5. Empirische Analyse
6. Schlussfolgerung
Diese Arbeit analysiert die interkulturelle Kommunikation zwischen deutschen und indischen Jugendlichen mit einem speziellen Fokus auf verbale und nichtverbale Kommunikationsmuster. Das primäre Ziel ist es, kulturelle Unterschiede in der Körpersprache und im sozialen Verhalten zu identifizieren, um Missverständnisse in der interkulturellen Verständigung zu verstehen und konstruktiv anzugehen.
1. EINLEITUNG
Menschen unterschiedlicher Sprachen und Kulturen kommunizieren verbal und nichtverbal gleichzeitig. Ich möchte in dieser Arbeit die interkulturelle Kommunikation zwischen den Deutschen und Indern analysieren. Bei einer Discourse- bzw. Gesprächsanalyse findet man, dass man zwischen den Kommunikanten neben sprachlichen Äußerungen auch nichtverbale Elemente (z.B. Gestik, Mimik, Körperhaltung usw.) beobachten kann.
Man redet mit dem ganzen Körper. Einerseits, wo die verbale Kommunikation auf Zeichen beruht und daher auch symbolhaft, abstrakt und oft kompliziert ist, sind die nichtverbalen Signale andererseits kulturgebunden. Das heißt, die Bedeutung von vielen nonverbalen Signalen ist nicht generell festgelegt, sondern variiert immer je nach Kultur und Kontext, Situation, Person, Beziehung, Zeitpunkt, Ort, Geschlecht, Alter und sozialen Status. Eine sprachlich korrekte Äußerung kann auch zu Missverständnissen führen, wenn der Kulturkontext oder die nichtverbalen Signale nicht genau betrachtet werden. Einerseits kann der Empfänger mit inkongruenten Nachrichten konfrontiert werden, andererseits kann er natürlich auch aus relativ eindeutigen, kongruenten Nachrichten die falschen Schlüsse ziehen. Hierfür gibt es wiederum verschiedene Gründe. Dieses Phänomen ist vor allem bei den Angehörigen unterschiedlicher Kulturen zu sehen. Daher ist mein Anliegen, die interkulturelle Kommunikation zu analysieren.
Für eine effektive interkulturelle Kommunikation ist deshalb die Analyse vom nichtverbalen Verhalten unerlässlich, da die nichtverbalen Komponenten zur zwischenmenschlichen Verständigung führen.
1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsintention zur Analyse der interkulturellen Kommunikation zwischen deutschen und indischen Jugendlichen unter Berücksichtigung verbaler und nichtverbaler Aspekte.
2. Pragmatik: Theoretische Grundlagen der linguistischen Pragmatik und der Sprechakttheorie sowie Erläuterung der Bedeutung von Kontext und kommunikativer Kompetenz.
3. Nichtverbale Kommunikation: Eingehende Analyse verschiedener Aspekte nonverbalen Verhaltens wie Mimik, Blickkontakt, Gestik, Berührung und Distanz sowie deren unterschiedliche Bedeutung in verschiedenen Kulturen.
4. Jugendkultur und interkulturelle Kommunikation: Untersuchung des Jugendbegriffs, der Jugendkulturen und zahlreicher soziokultureller Unterschiede wie Heirat, Religion, Familienstrukturen und Verhaltensnormen in beiden Ländern.
5. Empirische Analyse: Beschreibung des praktischen Forschungsteils, basierend auf Interviews mit deutschen und indischen Jugendlichen zur Erhebung von Klischees, Werten und Verhaltensweisen.
6. Schlussfolgerung: Synthese der Ergebnisse zur Bedeutung interkultureller Sensibilität und Kompetenz für eine erfolgreiche Verständigung zwischen den beiden Kulturen.
Interkulturelle Kommunikation, nichtverbale Kommunikation, Pragmatik, Jugendkultur, Deutschland, Indien, Körpersprache, Sprechakttheorie, interkulturelles Lernen, Missverständnisse, Sozialisation, Kulturschock, Identität, Mimik, Gestik.
Die Arbeit untersucht die interkulturelle Kommunikation zwischen deutschen und indischen Jugendlichen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Vergleich verbaler und nichtverbaler Signale liegt.
Zu den zentralen Themen gehören die linguistische Pragmatik, der Einfluss von Kultur auf die Körpersprache, Jugendkultur in globaler Perspektive sowie gesellschaftliche Unterschiede in Werten und Normen.
Das Ziel ist es, die Unterschiede in der Körpersprache zwischen indischen und deutschen Jugendlichen zu analysieren, um potenzielle Ursachen für Missverständnisse in interkulturellen Begegnungen didaktisch aufzubereiten.
Die Autorin kombiniert theoretische Ansätze der Pragmalinguistik mit einer empirischen Analyse, die auf strukturierten Interviews mit deutschen und indischen Jugendlichen basiert.
Der Hauptteil widmet sich theoretischen Grundlagen der Pragmatik, einer detaillierten Analyse nonverbaler Kommunikationsaspekte, einem umfassenden Vergleich soziokultureller Lebensbereiche der Jugend sowie einer empirischen Auswertung durchgeführter Interviews.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe interkulturelle Kommunikation, nichtverbale Kommunikation, Jugendsprache und interkultureller Vergleich definieren.
Jugendliche bilden eine eigene Teilkultur mit spezifischen Ausdrucksformen, Mode, Musik und Körpersprache, die eine besonders interessante Untersuchungsgrundlage für interkulturelle Einflüsse bietet.
Die Studie stellt fest, dass in der indischen Gesellschaft ein stärkeres Autoritätsdenken und ein respektvollerer Umgang mit Älteren und Lehrern vorherrscht, während Jugendliche in Deutschland oft antiautoritärer erzogen sind.
In Indien sind familiäre Beziehungen durch eine hohe Kohäsion und gegenseitige materielle sowie soziale Verpflichtungen geprägt, während in Deutschland Individualismus und eine frühere Ablösung vom Elternhaus dominieren.
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